Relaismodul mit Esp01

Dec 21, 2024 Last reply: 1 year ago 39 Replies

Das kann dir beim zweiten µC aber auch passieren.

Gerrit

Ich gehe jetzt mal davon aus, daß man den Baustein so aussucht, daß er die Anforderungen erfüllt ;-)

cu Michael

Ja. Bei meinen anderen zieht das Relais beim Einschalten aus dem stromlosen Zustand einmal ganz kurz an. Kurze Übergangsphänomene beim Wiedereinschalten nach Stromausfall sind generell nichts besonderes und es müßte eine sehr spezielle Anwendung sein, wo das stört.

Das könnte man beim ersten µC natürlich auch tun und damit den zweiten komplett einsparen.

Gerrit

Dann müsste man was anderes als das ESP-01-Modul mit seinen wenigen Pins nehmen.

Mit einem ESP-12F o.ä. wäre das alles kein Problem - die habe ich hier im Einsatz, allerdings in einer Anwendung mit vielen Eingängen und wenigen Ausgängen.

cu Michael

Das ist prinzipiell unerwünschtes Verhalten und schlechtes Design. Wenn die Anwendung damit klarkommt, weil da z.B. nur eine Lampe 'dranhängt, kann man das tolerieren.

Bei einem Rolladenantrieb wäre das z.B. extrem unschön, wenn beim Einschalten 2 Relais gleichzeitig aktiviert werden.

cu Michael

Diese Platinen in dieser Bauweise gibt es mit maximal vier Relais. Genau so viele programmierbare Asugangspins hat der Esp01. Deshalb habe ich das nächstliegende vermutet und auf genaues Lesen der Beschreibung verzichtet

Liegen hier auch. Fehlkauf. Schlecht lötbare Anschlüsse im 2 mm Raster. Der D1 kostet nur Pfennige mehr. Wer eine eigene Platine macht ist mit den 12F bestens bedient, andere, wie ich, eher nicht.

Da sollte man m.E. immer mechanisch verriegeln und sich nicht auf Software allein verlassen. Eine sehr einfache Lösung wäre, den Common des zweiten Relais an den normally closed des ersten zu legen.

Das Problem scheint gelöst. Andere haben es getan und ihre Lösung freundlicherweise mitgeteilt:

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Damit sollte ich prima hinkommen und habe dann noch zwei freie I/O zur anderweitigen Verwendung. Danke an alle für's Mitdenken.

Sorry, war der verkehrte Link. Diese Ausführung ist es, wo in den Bewertungen mehrere fertige Lösungen stehen:

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-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Ja, die muß man auf eine eigene Platine packen. Hätte der Chinese mit der Relaisplatine ja tun können - keine Ahnung, warum die den ESP-01 mit extra Controller dahinter verwenden.

cu Michael

Korrekt. Auch dann wäre es aber besser, wenn der Fall "Relais gleichzeitig oder kurz nacheinander" per Design nicht auftritt (geeignete Software vorausgesetzt).

cu Michael

Wo? Es wäre nett, wenn Du die Lösung auch mitteilst.

Immerhin: im Text findet sich die Begründung für das Design mit dem extra STM8-Controller: "Other features: It can also be used as a USB relay switch when the ESP-01 is pulled out". Vermutlich muß man dafür noch einen USB->TTL-Seriell-Adapter anklemmen, ich sehe auf den Bildern nicht, wie das ohne gehen soll.

cu Michael

Danke. Die geben ja auch in der Produktbeschreibung schon das Protokoll an, nur die Baudrate muß man aus den Kommentaren holen.

cu Michael

Axel Berger, 2024-12-22 16:57:

Und sowas tut's nicht?

Siehe:

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Das hat einfach 8 Eingänge zum Schalten. Ja, kostet mehr als 3-4 EUR. Aber AliExpress hat sowas auch:

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Auch mit 4 statt 8 Relais:

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Ein D1 Mini mit 4-8 Ausgängen daran anzuschließen sollte auch kein großes Problem sein.

Doch natürlich. So Zeug gibt's wie Sand am Meer. Ich brauche einen separaten Prozessor zu Ansteuern, muß den verkabeln, mechanisch befestigen und mit passender Spannung versorgen. Alles machbar, alles fummelig und in der Summe aller Komponenten auch noch teurer. (Spielt keine Rolle, das teuerste bleibt ohnehin das Gehäuse -- bei 230 V unverzichtbar.))

Das reizvolle hier ist der fertige Stecksockel der das alles gleich mitbringt. Die noch bessere Wahl wäre eines gewesen, das auch den Netzteil von den 230 V herunter gleich mitbringt wie diese

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Die habe ich aber nicht. Vielleicht nächstes Mal.

Oder ein Shelly 2.5 mit Tasmota umgeflasht - teurer, aber denen traue ich eher zu, die Safety-Anforderungen für 230V korrekt umzusetzen.

IIRC ist der Shelly 2.5 obsolet, keine Ahnung, wie das mit den Nachfolgemodellen und Tasmota aussieht.

cu Michael

Michael Schwingen, 2024-12-25 22:42:

Bei den beiden genannten Links hier sind zumindest um die Mittelkontakte der Relais die Platinen ausgefräst und beim ersten der Modelle ist auch der 230V-Teil durch eine Fräsung vom Rest der Platine isoliert. Komplett unwissend scheint der Anbieter da auch nicht zu sein.

Am 26.12.24 um 01:56 schrieb Arno Welzel:

Das frustrierende daran ist: Für den Preis kriegste hier ja noch nicht einmal das nackte Relais bei den üblichen Versendern (blau, Angelika...) und dort alles zusammen fertig.

Selbstbau... dat war mal...

Friedliche Grüße,

Olaf

Korrekt - auf den Bildern sieht das erstmal OK aus.

ohne ein Muster auf dem Tisch bleibt aber unklar, ob sie das nicht an anderer Stelle ruiniert haben - z.B. durch schlecht gewickelte Trafos (nur einfache Lackisolation zwischen Primär- und Sekundärseite), oder den Einbau von preiswerten 2kV-Kondensatoren ohne Y-Rating. Beim Trafo lässt sich das eigentlich nur durch eine destruktive Prüfung feststellen.

cu Michael

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