[OT] neue externe USB-Soundkarte für PC

Apr 11, 2025 Last reply: 1 year ago 41 Replies

Jup. Mein Sennheiser XSW-D Lavalier Set hat sowas. Konkret das beigepackte ME2- II Lavalier-Ansteckmikrofon. Natürlich mit Überwurfmutter zum Kontern. Produktion eingestellt. Wer keine Lust auf den klobigen Wireless-GO-Kram von Rode hat, muß sich wohl mit Restbeständen von Thomann *) eindecken:

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Volker

*) Der XLR-TX für 170€ kann leider keine Phantomspeisung. Und zwei TX auf einen RX parallel wird auch nicht unterstützt. Ist halt 1-Kanal Mono. Und natürlich nicht 32-Bit Float, lt. YT der heilige Gral für gelungene Aufnahmen. Die Fanboys kriegen Schaum vorm Mund.

Warum stehen profis eigentich so auf Klinkenstecker? Die habe ich immer nur als Wackelkontakte und Knisterquellen wahrgenommen, am übelsten beim DJ-Kopfhörer.

Grüße Marc

Am 12.04.2025 um 11:07 schrieb Marc Haber:

Am schlimmsten sind die Adapter 2 x Chinch auf 3.5 mm-Klinke-Stereo

Am 12.04.25 um 11:07 schrieb Marc Haber:

Tradition. Und für bewegliche Instrumente (Gitarre&Co) auch durchaus praktisch, weil ohne Fummelei schnell zu stecken und bei Stolperunfällen Sollbruchstelle.

Die Gegenseite (Studio-/Veranstaltungstechnik) setzt auf XLR.

Profis stehen auf XLR. Und wenn es denn unbedingt Klinke sein muß: Neutrik wackelt nicht. Zumindest nicht so, daß es kratzt. BTDT.

Volker

Auch die nicht. Zumindest die von DeleyCon, die ich hier im Einsatz habe:

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Für mobilen Einsatz ist das natürlich nichts. Aber wer hat/braucht da schon solche Adapter?

Volker

Am 12.04.2025 um 12:22 schrieb Volker Bartheld:

danke - davon brauche ich 2

Du kannst dir mal die geschrumpften, netten Moog Inspirationen von Behringer ansehen.

nicht nur das/den Model D, die MiniMoog Inspiration ohne Tastatur

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die haben das ganze System 55 geschrumpft
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z.B. Behringer 960 sequential controller: ich weiß ja nicht für man step sequenzer außer für Musik noch so nehmen kann, aber nicht nur nach den Bildern, sondern auch nach
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haben die 3,5mm Klinkenbuchsen.

Teilweise vermutlich, weil E-Gitarren das traditionellerweise haben, aber vor allem auch, weil es da Studio-Patchpanel dafür gibt. Der Steckertyp ist halt für schnelles aus/einstecken (Telefonvermittlung) entwickelt worden, und das geht auch im Tonstudio ganz gut.

/ralph

Gescheite 6.3mm gehen. 3.5mm scheint es nur mit eingebautem Wackelkontakt zu geben.

cu Michael

"Marc Haber" schrieb am 12.04.2025 um 11:07:27:

Profis gehen nach der Devise "je größer, umso besser". An der Devise ist was dran. BTDT.

Wackelkontakte bei Klinkensteckern egal welchen Durchmessers haben nach meiner Erfahrung ihre Ursache auch eher selten in den Steckern oder Buchsen selbst. Sie sind eher das Resultat steckerseitiger Kabelbrüche [1] und buchsenseitig gerissener Lötstellen, weil spätestens mit den Walkmännern der 1980er Jahre die Unsitte einriss, Buchsen nicht mehr im Gehäuse zu verschrauben, sondern sich nur noch auf die Lötstellen auf der Platine als einzige Befestigung zu verlassen. Ist schiefgegangen. BTDT #2.

[1] Je größer der Stecker, umso dicker darf das Kabel sein. Und je dicker das Kabel ist, umso seltener bekommt man es mit Kabelbrüchen zu tun.

Gruß

Michael

IBTD. Wenn man den Stecker in der Buchse dreht und es dabei kratzt, glaube ich nicht dass dsa an einem Kabelbruch liegt.

Grüße Marc

+1

Möglicherweise kommt hinzu, daß es bei den größeren Steckern, die im Consumer-Bereich nicht gängig sind, weniger Druck gibt, ein paar Cent durch die Wahl unpassenden Materials zu sparen, sprich: es gibt weniger Billigschrott.

cu Michael

"Marc Haber" schrieb am 13.04.2025 um 11:15:50:

Möglicherweise nicht. Ich kann mich aber zumindest bei 1/4"-Klinkensteckern nicht an das letzte Mal erinnern, dass die beim Drehen in der Buchse gekratzt hätten. Bei 3,5mm-Steckern passiert das vielleicht gelegentlich, aber die verwende ich eigentlich nie. Konkret laufen bei mir nur Windows-Systemklänge über einen solchen Stecker, und zwar vom Audio Out meines PCs zu einem HiFi-Verstärker. An diesem Stecker drehe ich aber nicht, also kratzt da auch nichts. Wirklich wichtiges [tm] Audio läuft dagegen über ein externes Audio-Interface (Focusrite), dessen symmetrische 1/4"-Klinken-Ausgänge über einen Übertrager mit dem Verstärker verbunden sind. Auch da kratzt selbstredend nichts, wobei auch hier niemand an den Steckern dreht. Die wurden einmal eingesteckt und danach nicht mehr angefasst.

BTW: Kratzen ohne Signal gibt es eigentlich nur dann, wenn Gleichspannung auf der Buchse bzw. dem Stecker liegt. Das sollte aber bei Audio-Verbindungen nicht der Fall sein. Wenn doch, würde ich erstmal diesen Murks beseitigen, bevor ich nach Wackelkontakten bei Steckern oder Buchsen suche.

Gruß

Michael

Doch, das nennt sich Phantomspeisung, typischerweise 48V, quasi das PoE der Audiotechnik ;)

/ralph

Bei einem DJ-Kopfhörer?

Grüße Marc

Nein, natürlich nicht. Aber eben auf Mikrofonen, wo man auch manchmal Klinke verwendet und trotzdem nicht alles *deswegen* kracht und rauscht. Trotz im Vergleich zum Signal enorm hoher 48V auf der Leitung.

/ralph

Hallo,

Klinkenstecker sind schmaler als XLR-Stecker und man muss beim Einstecken nicht auf die korrekte Lage/Position achten (ähnlich wie bei USB-C).

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Klinkenstecker mit 1/4 Zoll gibt es aktuell etwa von ca. 40 cent bis ca.

12 € pro Stück. Möglicherweise gibt es da auch Unterschiede in der Qualität.

Bei Patchbays zum Routen von Signalen von und zu diversen Effektgeräten in Studios werden oftmals Klinkenstecker mit 4 mm Durchmesser verwendet, auch weil das Platz spart (Bantamstecker oder Tiny Telephone).

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Die sind insgesamt weniger als 8 mm breit. 6,3 mm Klinken sind außen insgesamt ca. 15 mm breit und XLR ca. 20 mm.

Kopfhörer für Piloten in Flugzeugen verwenden ebenfalls Klinkenstecker mit 5,23 mm. Da ist Zuverlässigkeit auch wichtig.

Bei den "Wackelkontakten und Knisterquellen" sehe ich eher das Problem, daß sich niemand beschwert und nach der Ursache forscht und eine Reparatur oder Ersatz in Auftrag gibt sondern das einfach hinnimmt mit der Begründung "Das sind Klinkenstecker, die sind halt so!"

Jemand mit geschulten Ohren würde sich sofort beschweren wegen "Ohrenbluten".

XLR-Stecker kann man in eingestecktem Zustand nicht drehen und die Kontakte sind besser gegen Verschmutzung geschützt im Vergleich zu Klinkensteckern.

Bernd Mayer

Am 14.04.25 um 17:06 schrieb Bernd Mayer:

Nachtrag:

Bei den Klinkenbuchsen gibt es auch eine Auswahl mit Schaltkontakten zum Umschalten beim Einstecken für sinnvolle Funktionen. Siehe die Kataloge von Herstellern, Händlern und den Manuals der Geräte.

Bernd Mayer

Am 14.04.25 um 17:35 schrieb Bernd Mayer:

Mini-XLR existiert. Ist im professionellen Audio-Umfeld gerne an Funksendern dran.

Sowas gibts natürlich auch für XLR:

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