Habe zwar selber noch kein solches Ding. Aber was mir hier zu Ohren gekommen ist, ist durch die Bank extrem positiv. Läuft vollautomatisch wie eine Ölheizung. Man kann so ziemlich sämtliche faserige Biomasse zu Pellets pressen. Laub, Schwachholz, Rinden, Sägemehl, Stroh, ...…
Habe aus Germanien eine Frage aus der Verwandtschaft bekommen und Internet plus Usenet Suche brachten recht wenige Posts an den Tag. Hier in der Ferne sind diese Hersteller ganz unbekannt. Hat jemand Erfahrungen, moeglichst ein paar Jahre, mit einer dieser Pelletheizungen?
Hargassner HSV KWB Easyfire Paradigma Pelletti
In diesem Fall soll es ein 15kW Brenner werden. Die ersten beiden sind oesterreichische Hersteller aber wohl viel bei Euch verbreitet, der dritte ein deutscher.
Gruesse, Joerg
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C
Christoph Müller
Joerg schrieb:
Habe zwar selber noch kein solches Ding. Aber was mir hier zu Ohren gekommen ist, ist durch die Bank extrem positiv. Läuft vollautomatisch wie eine Ölheizung. Man kann so ziemlich sämtliche faserige Biomasse zu Pellets pressen. Laub, Schwachholz, Rinden, Sägemehl, Stroh, ... Vgl.
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. Die Größe des Energiespeichers ist deutlich kleiner als für Hackschnitzel. Ca. 5 kWh/kg gegenüber ca. 4 kWh/kg gegenüber Hackschnitzel. Im Volumen wird's noch deutlicher. Pro kWh reicht für Pellets etwa 1/4 bis 1/5 des Volumens gegenüber Hackschnitzel und fast die Hälfte gegenüber Scheitholz. Wg. der guten Verbrennung muss nur im 2-Wochen-Rhythmus die Asche rausgetragen werden, die auch noch besten Dünger darstellt. Brennwerttechnik gibt's z.B. bei einem sündteuren Stromerzeuger auf Stirling-Basis
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mit nur einmaliger Wartung pro Jahr. Da braucht man dann nicht mal Asche raustragen. Sie läuft als Kondensat über den Gulli weg. Das Zeug kann man höchstwahrscheinlich auch als besten Flüssigdünger verwenden.
Einziges Problem: Man braucht elektrischen Strom für die Zuführung, den Zünder und den Ventilator sowie die Regelung.
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
M
Michael Wieser
die sitzen bei mir ums Eck. Gute Leute, guter Ofen.
auch gute Öfen und sehr gute Leute.
Ich würde - wenn irgendwie möglich (ländlicher Raum?) - von Pellts abraten und zu Hackschnitzel raten, da ist die Wertschöpfungskette vom Brennmaterial kürzer und das Brennmaterial daher auch günstiger.
15kW gehen schon in den Leistungsbreich, wo die ersten Hackschnitzelöfen "daheim sind" und die Preiskluft Pellets/Hackschnitzel (zumindest hier in meiner Gegend) deutlich zu spüren ist.
sg
- Michael Wieser
H
Heinz Schmitz
Frage mal in de.rec.heimwerken. Da sitzen wohl viele Experten.
Grüße, H.
M
MaWin
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news:HI5Sk.99$ snipped-for-privacy@flpi144.ffdc.sbc.com...
Pellets sind doppelt so teurer Brennstoff wie richtiges Holz, warum sollte man sich bei einer Sache, die sowieso schon ein dicker Kostenfaktor ist, so eine Preisverdopplung antun ?
Sicher sind Pellets bequem, aber Hackschnitzel kaum weniger. Bei Bekannten hier werden Scheite verbrannt.
Demnaechst ist aber zu erwarten, dass die Abgaswerte verschaerft werden. Wenn dann so eine Anlage nachgeruestet werden muss, kann jede angebliche Ersparnis schnell verpufft sein.
Die grosssten Holzmengen, die eine Privatperson so verbraucht, sind sowieso Moebel und Laminat und Pappe. Das kann man nicht verbrennen, viel zu viele Giftstoffe drin. So was wird in der Muellverbrennung energetisch genutzt. Da gehoert der Muell hin, nicht in den heimischen Ofen.
Manfred Winterhoff
P
Peter Thoms
MaWin schrieb [...]
Das einzige was sich lohnt ist eine *gleichmäßige* Wärmeisolierung bis zum Abwinken. a) gibt es auf die Isomenge dann ordentlich Mengenrabatt b) ist der Heizofen dann so klein dass Brennwerttechnik nur ein Heiz-Kostenvorteil von lumpigen 20Euro/Jahr einspielt und c) dann findet die popelige Heiztechnik luftig an einer Wand Platz
Dann ist es auch völlig egal ob eine kleine Tonne voll mit Hackschnitzel oder nur drei Eimer mit Pellets rumstehen. Das einzige Problem ist dann: gibt es überhaupt so kleinstufige Brenner. Leider wird diese sinnvolle Vorgehensweise nicht agressiv beworben.
Peter
H
Helmut Wabnig
Wahrscheinlich sitzens dort.
Erinnere mich an die zeit vor 15 Jahren als die Dinger in Mode kamen. Pelletsheizungen waren das Hauptgeprächsthema am Mittagstisch in der Firma. Das heißt, alle hatten damit Probleme. (Keiner sprach je über Ölheizungen)
Ich heize mit Öl - gibts nix zu erzählen.
w.
M
MaWin
"Peter Thoms" schrieb im Newsbeitrag news:gfbns7$ieb$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Leider nein, denn der Waermeverlust eines hauses passiert nicht nur ueebr die Wand.
Waermeisolierende Fenster sind teuer, die Tuer muss man hin und wieder aufmachen um das Haus ueberhaupt nutzen zu koennen, ohne Luftaustausch wird's schnell stickig in der Bude, vor allem der Luftaustausch in der Kueche beim Kochen, da stecken Kilowatts drin, und denk mal, wie viel Waerme durch das warme Badewasser abfliesst. Man braucht fuer ein gut isoliertes Haus also viel mehr als Isofloc: Lueftungsanlage mit Waermerueckgewinnung, Abwasser mit Waermerueckgewinnung, Architektur die sowohl im Sommer (Fenster waermeisoliert geschlossen) als auch im Winter (Fenster als Solarkollektor) tauglich ist.
Gibt es. Strom. Dein PC reicht als Heizung, allerdings muss desses Waerme in einem zu gut isolierten Haus auch wieder abgefuehrt werden.
Passivhaeuser sind durchaus ausreichend beworben, soll heissen, jeder Hausbauer hat von ihne was gehoert und will die haben, Dann kommen die Bautraeger und schreiben die Preise auf, danach will keiner der Hausbauer mehr so was haben. Dabei ist es gar nicht so teuer, das Problem liegt darin dass die Bautraeger es nicht koennen und daher kuenstlich teuer rechnen damit sie es nicht bauen muessen.
Manfred Winterhoff
P
Peter Thoms
MaWin schrieb [...]
Normale reichen, nur die Wärmedehnung der Fenster *muss* luftdicht abgefangen werden.
Das ist völlig unkritisch. Morgens und Abend lüften bis an der kalten Scheibenaußenseite nicht mehr von der Raumluft beschlägt. Die Küchenabluft besorgt eine normale in die Küchenzeile integrierte Ablufthaube.
Wer sowas einplant ist dann auch ohne elektrische Dosenöffner nicht mehr lebensfähig. Der Stromverbrauch ist zu teuer, die bessere Lösung bleibt die Fensterlüftung.
Das rechnet sich überhaupt nicht. Für Freaks lässt sich das dann immer noch leicht nachzurüsten.
Halb so wild. Mit vollen Kalksandsteinen gebaute Häuser haben eine gleichmäßige Raumtemeratur. Große Südfenster bleiben vom Wärmeeintrag im Sommer unkritisch weil die Sonne eh nicht weit in den Raum scheint. Kritisch bleibt einzig die Wärmedehnungen der Fenster, speziell der Kunststoff-Fenster. Die müssen trotz der Dehnbewegungen gut und dauerhaft zum Mauerwerk abdichten. Sonst wird die Isolierung im Winter feucht.
Kritisch ist ebenfalls der Heißluftballon-Effekt unterm Dach. Da muß die Isolierung sehr gut von der Raumluft getrennt sein und auch bleiben trotz diverser Durchbrüche zum Spitzboden.
[...]
Das mag sein. Tatsache ist dass es geradezu aktiv verschwiegen wird dass mit konventioneller Bautechnik die wertigsten Passivhausbedingungen problemlos erfüllt werden können.
Techniken wie Wärmerückgewinnung oder PC-Heizung gehören da garantiert zum zum Nippes die nie einer Heizung von beispw. 6,5 kW incl. Warmwasser entsptechen können.
Peter
M
MaWin
"Peter Thoms" schrieb im Newsbeitrag news:gfbs0o$ntu$02$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Dann bist du beim konventionell geheizten Haus. Schon ein 200 jahre altes Bauernhaus war ja nicht ein Zelt, auch die Leute mussten das Brennholz sammeln, hacken, reintragen und haben auf nicht unsinnig hohen Brennstoffverbrauch geachtet. Entsprechend waren die Waende Fachwerk (Holzstaenderbauweise mit Strohmattendaemmung dazwischen) und die Daacher mit Stroh zugeschuettet (Isofloc Dachbodendaemmung) und die Kastenfenster klein und der Waermebedarf lag bei ca. 80 kWh/m2/a. Die mies gedaemmten Gebauede waren ja meistens Nachkriegsgebaeude.
Was will uns dieses Wort sagen? Die, die am meisten bringen ? Reicht nicht, erst wenn man woanders was sparen kann (Heizung etc.) lohnt sich die Mehrinvestition.
Manfred Winterhoff
H
Harald Wilhelms
Wozu? Die Lebensmittel l=E4sst mann sich =FCber eine Schleuse zustellen und die "grosse weite Welt" kommt =FCber den Fernseher rein. SCNR Harald
C
Christoph Müller
Michael Wieser schrieb:
Stimmt schon. Aber Hackschnitzel brauchen sehr viel mehr Volumen und ausgewähltere Rohstoffe als Pellets. Außerdem ist die Automatisierung mit Hackschnitzeln nicht ganz so einfach wie mit Pellets. Was im konkreten Fall nun besser ist, wird man aus der Ferne nicht so ohne weiteres feststellen können. Da müsste erst mal richtig recherchiert werden.
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
M
MaWin
"Harald Wilhelms" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@o4g2000pra.googlegroups.com...
Na ja, klueger waere es, jeden Abend 25 Leute einzuladen, dann kannst du die Heizung ausstellen, jede Person heizt mit 60-100W und hat ihren Brennstoff selber bezahlt, zumindest wenn es weder Bier noch Wuerstchen gibt.
Manfred Winterhoff
P
Peter Thoms
MaWin schrieb [...]
Wobei die "Mehrinvestition" in meiner Welt eine Kleinigkeit in jeglicher Hinsicht darstellt: Statt einer 24kW-Heizungsanlage in überteuerter Brennwerttechnik ist dann eine 6kW-Anlage ohne *unwirtschaftliche* Brennwerttechnik angesagt. Und das aus einem einzigen Grund: maximale konventionelle Isolierung, für die es dann im Einkauf sogar noch Mengenrabatt gibt.
Versuch mal leistungsmodulierte Heizungen sinnvoll abgestuft im Bereich von
4 bis 8kW Maximalleistung zu bekommen, meinetwegen auch etwas drunter oder drüber. Wenn ein kleines Brennerrohr für Erdgas schon 6kW leistet und man das Dingens mindestens im Doppelpack bekommt, erkennt man schnell die heutigen Grenzen.
Lieber wird auf abgefahrenen umsatzstarken Nippes fokussiert um das vorzugeben zu erreichen, was eh schon preiswert im Bereich der Möglichkeiten erreichbar ist.
Peter
E
Ewald Pfau
Christoph Müller :
Die künstliche Verteuerung von Pellets ist eigentlich grober Unfug, in einem volkswirtschaftlichen Rahmen. Damit wird die Aufbereitung von Holz zu einen rieselfähigen Zustand verknappt, obwohl damit das Verheizen von Öl in einem größeren Maßstab heruntergefahren werden könnte - weil diese Art Brennstoff den verbreiteten Heizgewohnheiten mit Öl am ehesten entgegenkommt.
Hackschnitzel sind eher interessant für größere Anlagen, mit abgetrennten Heizhäusern. Aber schon beim Mitlesen hier kann man ahnen, wie kompliziert das sein muss, wenn Pulks von prestigebewussten Häuslesbauern gemeinsam etwas betreiben sollen. ;)
U
Uwe Hercksen
MaWin schrieb:
Hallo,
Kohlehydrate sind für den Körper als Brennstoff besser geeignet als Alkohol, Eiweiß und Fett.
Bye
C
Christoph Müller
Ewald Pfau schrieb:
In unserer Pfarrei haben wir eine Umweltgruppe. Diese überlegt grade, ob da nicht eine Pelletiermaschine angeschafft werden soll. Ggf. zusammen mit einem Landwirt aus der Gegend. Damit könnten viele Gärten in der Gegend ver- bzw. entsorgt werden. Da fällt ja immer was an. Baumschnitt, Rasenschnitt, im Herbst Laub, im Januar Christbäume ... Kompostieren oder Pelletieren heißt es dann.
das ist keine Frage der Technik, sondern der wirtschaftlichen Strukturen. Künstliche Verknappung gibt's nur im Zusammenhang mit marktbeherrschenden Strukturen durch Wenige. Dezentralisierung löst das Problem. Sie macht auch besonders dann Sinn, wenn die Energiedichte gering ist. Also genau für pflanzliche Formen.
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
C
Christoph Müller
Du übersiehst allerdings, dass die beste Heiz- und Gebäudedämmung keinen Strom produziert. So lange ohne die Stromproduktion gedacht wird, wird man doppelt und dreifach investieren müssen. Bei der Gelegenheit sollte man mal etwas darüber sinnieren, was Wirtschaftlichkeit eigentlich genau bedeutet: Nutzen geteilt durch den dafür nötigen Aufwand. Was, wenn jeder seinen Nutzen und seinen Aufwand anders definiert? Der Nutzen des Kraftwerksbetreibers dürfte wohl etwas anders ausschauen als der eines Hausbewohners. Und schon reden beide von gaaaanz was Anderem, wenn sie von Wirtschaftlichkeit reden. Was interessieren den Kraftwerksbetreiber die Heizkosten des Kleinen Mannes? Mit einem automatischen Stromhandelssystem für jedermann würde sich diese Denkweise ziemlich schnell ändern. Nun darfst du raten, wer kein solches Stromhandelssystem haben will...
Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
P
Peter Thoms
Peter Thoms schrieb [...]
[...]
Hier muß ich mich korrigieren. Damit die Verhältnisse richtig bleiben müssten statt 24kW korrekterweise 18kW angesetzt werden.
Leider bleibt das Problem bestehen: Bei einem 6kW-Haus könnten selbst die kleinsten erhältlichen Heizungen von ca. 12kW förmlich in ihrer selbst produzierten Hitze ersticken was dank guter Regeltechnik auf brutal Art verhindert werden kann. Ganz zu schweigen von den "umweltfreundlichen" Gimmiks wie feststoffbefeuerte Mini-Kamine von läppischen 18kW im Wohnzimmer.
Peter
M
Matthias Weingart
"MaWin" :
Alles relativ. Bei vielen Häusern lohnt es sich heute auf jeden Fall die Aussendämmung zu verbessern - das als erstes, bevor man an einen besseren Brenner mit Fussbodenheizung oder Solartechnik etc. denkt. Erst ab einer bestimmten Dämmdicke muss man über die zusätzlichen Dinge nachdenken, da das einfache Mehr an Dämmung dann fast wirkungslos wird. Da sind auch die einfacheren Fenster ausreichend. Mawin du denkst einfach zu schwarz/weiss. Gerade Altbauten kann man kaum sinnvoll in Passivhäuser verwandeln. Es gibt da so ne Schwelle, ab der dann erst die Kosten explodieren. Wichtig sind aber auch gute Handwerker bzw Architekten, die wissen was und warum sie das tun und nicht zusätzliche Kältebrücken *) einbauen (weil wir das doch schon immer so machen)...
M.
*) ich nenn das mal so, auch wenn andere das gern anders bezeichnen :-)
P
Peter Thoms
Christoph Müller schrieb
Entschuldige bitte, aus welchem Grund müsste ich jetzt eine "Insellösung" für den Strom bedenken? Wenn allein den Heizverbrauch um locker 2/3 reduziert ist kann man sich mit bestem Wissen mehr Gelassenheit erwarten.
Peter
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