noise figure von MMICs

Aug 11, 2009 5 Replies

Anlässlich einer Photodiodenschaltung mit MMICs ist mir eine Bildungslücke zu den im Datenblatt zugesicherten Eigenschaften aufgefallen: Was gibt die "noise figure" eigentlich konkret an? Der (dekadische?) Logarithmus des Verhältnis von Ausgangsrauschen zu was? Zum thermischen Rauschen der Signalimpedanz? Wenn ja, welchen Wert nimmt man da? Die allgegenwärtigen 50 Ohm?



Und wie kann man das mit den nV, oder pA pro Wurzel Hertz vergleichen, die man von Operationsverstärkern kennt?


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Kai-Martin Knaak tel: +49-511-762-2895 Universität Hannover, Inst. für Quantenoptik fax: +49-511-762-2211 Welfengarten 1, 30167 Hannover http://www.iqo.uni-hannover.de GPG key: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?search=Knaak+kmk&op=get

"Kai-Martin Knaak" schrieb im Newsbeitrag news:h5s5gg$3hk$ snipped-for-privacy@gwaiyur.mb-net.net...

Diese Zahl gibt das Rauschen relativ zu einem 50Ohm Quellwderstand an. Gilt natürlich nur dann, wenn du auch einen Quellwiderstand mit 50Ohm hast. Wenn man jetzt aber z.B. 1kOhm Quellimpedanz hat, dann kann man mit der Zahl nichts anfangen, da man das Eingangsstromrauschen nicht kennt.

Helmut

Helmut hatte ja schon geantwortet. Wenn Du von 50ohm abweichst, am besten ausprobieren. Und auch die HF-Transistoren nicht vergessen, mit denen Ihr gerade in Europa ja zahlreich gesegnet seid. Dann die Texas THS Opamp Serie usw., die haben sich bei mir auch in dieser Anwendung ganz gut bewaehrt. Vor allem weil man damit die naechste Stufe und auch Kabel recht gut treiben kann.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Helmut Sennewald schrieb:

Wurde hier neulich schon diskutiert. Jemand fand es verwirrlich, dass Eingangsstrom- und Spannungsrauschen angegeben wird. Dabei ist es doch gerade eine grosse Erleichterung, dass sich die Hersteller dazu durchgerungen haben, Berechnungen werden einfacher. Aber vielleicht ist das zu wenig akademiologisch, die mögen das ohnehin nicht, wenn plötzlich Hinz&Kunz ausrechnen können, was sie selber nie ganz kapiert haben *duck*.

mfg Rolf Bombach

Die Quellimpedanz einer vorgespannten Photodiode mit Widerstand lässt sich beliebig einstellen. Also läuft es auf systematisches Ausprobieren hinaus.

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Kai-Martin Knaak Öffentlicher PGP-Schlüssel: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

Kai-Martin Knaak schrieb:

In erster Näherung ist die Photodiode eine Stromquelle mit unendlicher "Quellimpedanz", letztere wird von der Anordnung dann durch den Widerstand bestimmt.

mfg Rolf Bombach

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