Leitungsstück mit Spice simulieren / Lossy Transmission Line

Aug 02, 2005 23 Replies

Danke, den Artikel kannte ich noch nicht.

Ich habe nur eine Quelle, die auf "Sterba/Feldman, Transmission Lines for Short Wave Radio Systems, 1932" verweist. Danach hängt der Abstrahlungsverlust bei L>20*W allein(!) vom Abstand W ab und entspricht der doppelten Leistung, die von einem Kurzdipol der Länge W bei gleichem Strom abgestrahlt würde.

Dort wird die Formel

P/I^2 = 160 * (\pi * W/lambda)^2 angegeben.

(P=abgestrahlte Leistung, I=Strom, VSWR=1)

NEC-Simulation mit

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liefert hier Ergebnisse in der gleichen Größenordnung, Abstrahlungsverlust ebenfalls unabhängig von der Leitungslänge.

Gruß Ulrich

Genaugenommen geht der Skineffekt mit sqrt (f * u_r * Leitfähigkeit). u_r ist recht hoch für Eisen, aber die Leitfähigkeit ist viel kleiner als für Kupfer, sodass sich das teilweise aufhebt. Faktoren unter 10 werden weggelassen ;-).

mfg Rolf Bombach

Nicht zu vergessen, das Eisen eine Ferromaterial ist. Die Induktivität dürfte also noch höher sein? Wurden nicht Verzögerungsleitungen aus eben diesem Grund aus speziellen Ferromaterialien gefertigt?

gruß horst-dieter

Für die nach außen wirksame Induktivität spielt u_r des Leitermaterials keine nennenswerte Rolle.

Das sind im Prinzip Koaxkabel mit künstlich stark erhöhtem L*C (der [Kupfer-]Innenleiter wird als Spule auf einen Ferritkern gewickelt); AFAIR schafft man so bis ca. 2 us/m.

Gruß Ulrich

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