Kennt hier jemand den Shelly Pro 3 EM V2?

Aug 06, 2026 Last reply: 2 weeks ago 37 Replies

Hallo zusammen,



ich kämpfe gerade mit einem Shelly Pro 3 EM V2. Angekommen ist er mit einer Firmware 1.7, deren Browserinterfacem meinte ich solle mal ein Update durchführen. Nun ist die 20260710-101227/2.0.0-g87fbfa4 auf dem Gerät und die Probleme habe ich erst später erkannt.


1) Die drei Stromwandler (120A) waren anscheinend alle drei falsch gepolt, die aufgedruckte FLussrichtung stimmte nicht


2) Das Umschalten der Polarität in den Einstellungen führte zu aberwitzigen Messergebnissen, laut gemini.google sei der Bug bekannt.


3) Nachdem ich die Stromwandler noch mal neuund bewusst in falscher Richtung gesetzt habe, beka ich eine Gesamtleistung von ca. 2,25 kW angezeigt, mein elektronscierh Stromzähler zeigte 2070 watt an.

Dennoch kommt mit das Gemesse dennoch komisch vor.



Wer kennt das Dingen und seine Probleme?


Am 06.08.26 um 21:53 schrieb Andreas Bockelmann:

Ich betreibe hier ein Vorgängermodell, einen Shelly 3EM (gebraucht gekauft), und einige kleine Shellys als WLAN-Fernschalter. Ich hatte bei keinem bisher die Erfahrung dass ein Firmware-Update zu Problemen führt.

Hier dasselbe, erst nach "falschem" Anschließen der Stromwandler an den

3EM bekomme ich sinnvolle Messwerte.

Wie genau das Ding kalibriert ist habe ich bisher nicht versucht herauszubekommen, +/- 10% Genauigkeit hat es wohl. Der 3EM lässt sich lt. Benutzerinterface auch nachkalibrieren.

Grüße, Helmut

Was? Bin ich froh einen richtigen Zähler zu haben, durch den der Strom hindurchfließt. 3 * 63 A brauche ich nicht.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Am 07.08.26 um 12:57 schrieb Axel Berger:

Ist eine obere Abschätzung, nicht nachgeprüft. Für meine aktuellen Zwecke (schauen was die Verbraucher in meinem Haushalt so machen und ein wenig mit HA loggen) reicht es vollkommen aus. Prima Ergänzung zum Ferraris-Zähler.

Sollte ich mal selbst Strom ernten (und spätestens dann mit einer Modernen Messeinrichtung und evtl. auch mit weiteren Messwerten versorgt werden) werde ich das Teil wohl nachkalibrieren, wenn's nicht passt.

Grüße, Helmut

Andreas Fecht schrieb:

Danke für die Rückmeldung. Ich habe mittlerweile die Stromklemmen bewusst falsch herum gedreht. Abgesehen von leichten Übersprechfehlern, scheint das Ergebnis nun einigermaßen plausibel.

Ich bin mittlerweile auf der Zielgerade zur Zendure SolarFlow 800 Pro 2. Technisch bekomme ich nur 1600 Watt peak PV , einer Anker Solarbank 3 könnte die 2000 Watt, die ich verbauen wollte, kostet aber in der Ausbaustufe mit >=5,6kWh glatt das Doppelte von der Zendure.

>

Bei mir soll das gerade in lanung befindliche Balkonkraftwerk nur erfahren wieviel Leistung es einspeisen soll (ins Haus, nicht ins EVU-Netz)

Ohne Module und ohne Akku mit Zählerableser 700 Euro?

Da stehe ich mit meinem Victron Multiplus 48/3000/35 (420) plus ein Jahr alte Batterie zum halben Neupreis (250) ja recht gut da.

Allerdings habe ich ein Problem. Die mir von mehreren Quellen unabhängig versprochene externe Leistungsvorgabe für Laden und Einspeisen finde ich in den Unterlagen nirgends und auf jeden Fall wird noch ein teures Zusatzgerät nötig.

Der Zweck ist die Notstromfähigkeit und die Lademöglichkleit per Benzinaggregat. Als Solarpuffer erwarte ich im Jahresmittel 1 kWh/d oder weniger. (oft null und gedeckelt auf die 2 kWh des Akku) Damit bin ich über 10 Jahre bei 20 Ct/kWh -- gerade noch wirtschaftlich aber sehr knapp.

Den ersten Akku mit 1920 Wh hat sie fest verbaut.

Andreas Bockelmann schrieb:

Der Shelly misst immer noch viel zu ungenau im geringen Lasbereich. Ich werde nun 50A Messtrafos versuchen. Diese habe ich gerade bei ebay bestellt. Es sind zwar zwei Linocur verbaut mit je 3 63Ampere Sicherungen, aber der Belastungsfall tritt de facto nicht auf. Den 3x63A Stromwandler von Shelly hatte ich schon im Kaufabschluss, bei dme müssen die Stromleiter aber durhcgesteckt werden. Unter Spannung den Leiter vom Zähler kommend zum ersten Linocur abklemmen, durchstecken und wieder anklemmen, will ich nicht freiwillig.

Am 13.08.26 um 12:26 schrieb Andreas Bockelmann:

Hallo,

bei Dir, das verstehe ich! Ich wüßte einen Elektriker hinzuzunehmen, aber genau diese Person wird Dir nicht helfen können.

Den Elektriker lernte ich über meinen Heizungsbauer kennen, wegen Umrüstung auf Wärmepumpe.

LG Peter

Hast Du wirklich keine Schaltmöglichkeit? Bei mir sind die Sicherungen vor dem Zähler schaltbar und ich habe in der Unterverteilung vor Zwischenzähler und FIs einen Hauptschalter verbaut.

Gibt es da keine Split Core-Variante zum aufklappen?

/ralph

Auch wenn, das ist für einen Elektrotechnischen Laien (Vermutung) sicher eine Extremsituation in dem dann Komplett Dunklen Bereich (Kein Strom) in einem Kasten voller Drähte die drei Dicksten zu lösen, je einen Wandler drüber zu stülpen und wieder fest genug an zu ziehen. Ohne die Befürchtung das es nach Einschalten einen Heftigen Knall gibt weil man etwas falsch machte.

Außerdem dürfen die üblichen Stromwandler keinen Offenen Ausgang haben, man muß also die Verbindungen zur Messung auch noch mit herstellen.

In einer UV ist hinter dem Hauptschalter oft nicht viel Platz (nächste Reihe mit Geräten) und das "andere" Ende vom Hauptschalter ist dann noch "Heiß" (Stromführend) hätte aber tendenziell mehr Platzangebot um so was unter zu bringen. Da müßte man davor abschalten - wenn man kann.

Bye/ /Kay

Nein. Drei Phasen kommen aus dem Zähler und führen in den rechten Linocur. Dort sind Brücken zum linken Linocur gesetzt. Es warn früher zwei Zähler vorhanden, aber die Etagen habe ich zusammenlegen lassen. Und ja, der Betrieb, der im Auftrag des EVU letztes Mal den Zähler gewechselt hat, hat unter Spannung gearbeitet und nur die Linocurs abgeschaltet um die Last frei zu schalten.

Ich persönlich gehe an alles ran, was ich freischalten kann, aber an einen Leiter, der nur noch im verplombten Hausanschlusskasten abgesichert ist, hantiere ich nicht am offenen Ende.

Ich habe von Shelly bisher folgende typen gefundne

CT120 --> Splitcore Trafo 120A Messbereich (Auslieferungszustand meines Pro 3EM V2) CT50 --> Splitcore Trafo 50A Messbereich

3CT63 --> Solidcore Dreifach Current Transformer Messbereich 3*63A in einem Block, nicht klappbar.

Ich werde es mit den 50A- versuchen, wenn der Shelly damit nicht genauer misst als mit dne 120A-Typen kann ich immer noch wieder zurückrüsten. Das Triple kostet mich jetzt 43 Euro inkl. Versand. Wenn der Mkrowechselrichter zwei Shellys aufsummieren könnte, würde ich evtl 2 mal die 3CT63 einsetzen. Dann kann ich die hinter den Linocurs setzen.

Dito. Ich stand daneben als es ein Elektriker an 16 mm2 (?) getan hat, aber selber nie.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

formatting link
\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

Ah, OK dann hab ich dein Posting missverstanden.

Vermutlich sind die Split Cores nicht so genau?

/ralph

Und die sind auch alle in richtige Richtung gepolt/aufgesteckt? Nicht, daß einer falschrum misst?... Hatte hier der Profibetrieb am Anfang gemacht... aber am nächsten Tag korrigiert;-)

Olaf

Ich bin nur jeden Monat wieder erstaunt, was für üble Schätzeisen diese Stromzähler sind. Hier[tm] gibt es quasi eine Zählerwolke mit einer gemeinsamen Sammelschiene. Alles, was dort hineingeht (Einkauf aus dem öffentlichen Netz, PV-Ertrag oder Entladung des Akkus) oder herausgeht (Verkauf ins öffentliche Netz, Eigenverbrauch des Wechselrichters wenn draußen dunkel und Akku leer¹, Wärmepumpe, geschäftliche Räume, private Räume) wird gemessen und die Bilanzdifferenz ist teilweise eine zweistellige Anzahl kWh im Monat.

Grüße Marc

¹ Grr! Ich würde erwarten dass so ein Gerät dann einfach aus geht!

Laut Aufdruck sitzen sie falsch herum, aber: richtig herum eingebaut zeigen sie den Verbrauch als Einspeisung an. (Bekanntes Problem bei einigen Chargen). Und zumindest in der aktuellen

2.0er Firmware stürzt die Vierquadrantenmessmatrix ab, wenn man im laufenden Betrieb die Polung der CTs in der Firmware umschalet. Daher habe ich die CTs alle drei umgedreht und dne Shelly aufs Werkszustand versetzt und neu eingerichtet. E skann auch sein, dass der Shelly schlicht und ergreifend einen an der waffel hat.

Bei großen verbräuchen (E-Herd ist an) misst er gut und plausibel.

Marc Haber schrieb:

Das beschreiben die (angeblichen) Hersteller der Akkugepufferten Mikrowechselrichter deutlich. Es geht um den Schutz vor Tiefentladung und die Akkus, die ihc im zulauf habe, müssen im Winter ggf. beheizt werden.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required