Hallo,
das denkt das Arbeitsamt über den Elektoingenieur heute:
- Arbeitsvorbereitung
- Kundendienst
- Kundenberatung
- Kundenbetreuung
- CAE anwenden
- Entwicklung
peter
Hallo,
das denkt das Arbeitsamt über den Elektoingenieur heute:
- Arbeitsvorbereitung
- Kundendienst
- Kundenberatung
- Kundenbetreuung
- CAE anwenden
- Entwicklung
peter
Am 26.08.2026 um 20:37 schrieb Peter Thoms:
Na denn, machen uns die IT-ler langsam weg!
Ist das nicht eh im wesentlichen was Elektroingenieure machen?
Ich denke, der Fehler liegt bei den 75%.
/ralph
Das denke ich auch.
Dann ist hier in diesem Forum ja alles okay. :-D
Olaf
Hi Ralph,
Der Fehler dürfte im Ansatz dieses Tools liegen, das einiges dann doch viel zu generell und oberflächlich sieht. Der gleiche Fehler wurde schon mal bei Robotern und vorgelagerten Industrieautomatisierungen gemacht. Da wurde auch prognostiziert, dass bald keine menschlichen Produktionskräfte mehr gebraucht würden. Ich habe zwar schon auch von den "Dark-Factories" gelesen, aber die Normalität ist es auch 50 Jahre nach den Unkenrufen in meiner Jugend nicht. Ja, während auf einem 286er mit 16 MHz das herausrechnen der verdeckten Linien der St. Pauls Cathedral in der 3D-Perspektive noch viele Stunden dauerte und Fraktale für die Mathe-Doktorarbeit einer Freundin auf meinem 386er mit 387er Co-Pro im Gästezimmer über Nacht gerechnet wurden, ist die "Produktivität" heutiger Maschinen so unfassbar angestiegen... Sie wird so viele Arbeitsplätze ersetzen. Ein Beruf, der tatsächlich quasi ausgestorben ist, dürfte der Technische Zeichner sein. Das machen die Ingenieure tatsächlich selbst. Ebenso die Stenotypistinnen (gabs die auch je in männlich?).
Wenn man nun Arbeitsfelder von Elektroingenieuren (ohne Spezialisierung) aufzählt und dann willkürlich ein paar davon definiert, das könne die KI übernehmen, und das dann auch noch ohne Gewichtung in Prozente umrechnet, dann ist doch ohnehin schon alles zu spät. Der Schreiber dieses Tools ist tatsächlich auch ohne KI ersatzlos ersetzbar, zu 100%.
Marte
Ich glaube ja, z.B. als Parlaments- und Gerichtsstenographen, die waren glaub ich oft auch männlich.
Das ist auch glaub ich der letzte Bereich wo sich das hält: Rechtsanwälte, Notare, vor Gericht. Und im medizinischen Bereich, dieses runterrattern von Befunden durch die Ärzte, die dann von Sprechstundenhilfen oder Krankenhauspersonal ins Reine geschrieben werden.
Aber ich denke genau bei diesem Berufsbild sieht man, dass es kein großes Problem gegeben hat, das Aufgabenfeld hat sich einfach langsam geändert, ist zahlenmäßig kleiner geworden. Wo früher die "Sekretärin" alles getippt hat was rausgeht, macht es jetzt der fachlich zuständige Mitarbeiter selber, und die heutige "Assistenz" koordiniert Termine, wimmelt lästige Leute ab, dient als Filter, behält den Überblick. Aber halt meistens nur für Leute die 100 andere "unter sich" haben.
Aber der Wandel dürfte über 1-2 Generationen passiert sein, 30-60 Jahre.
ACK. Nund niemand will ein Umspannwerk mit AI-Slop hinstellen. Wenn das Ding dann abbrennt, und die AI sagt "Entschuldige, du hast recht, ich sage dir gleich wo der Fehler liegt" dann ist nix gewonnen.
/ralph
Am 27.08.2026 um 08:17 schrieb Marte Schwarz:
[...]
Das berühmte Zitat von Warren Bennis: "Die Fabrik der Zukunft wird nur zwei Mitarbeiter haben: Einen Mann und einen Hund. Die Aufgabe des Mannes ist es, den Hund zu füttern. Die Aufgabe des Hundes ist es, zu verhindern das der Mann die Maschinen berührt."
Das versprochene massive Wachstum an in der Industrie beschäftigten Hunden ist bis jetzt noch nicht erfolgt ...
Man liest sich, Alex.
Das wurde schon lange outgesourced. Gab mal vor etlichen Jahren in den USA einen Skandal deswegen: - Arzt spricht Befund auf Audio-Aufzeichnung - diese geht zur Transkription an eine spezialisierte Firma im Lande - diese hat die eigentliche Arbeit an einen deutlich billigeren Subunternehmer abgegeben - dieser hat jemand noch billigeren gefunden - dieser hat niemand billigeres in den USA gefunden und das an eine Firma in Pakistan durchgereicht - diese wiederum beschäftigt "Subunternehmer" (Einzelpersonen) um die eigentliche Transkription schliesslich zu machen, hat aber irgendwann aufgehört, die zu bezahlen - nachdem trotz wiederholtem Nachbohren deren direkter Auftragnehmer nicht zahlte, haben diese sich direkt an die Krankenhäuser in den USA gewandt, mit reichlich Patientendaten als Beweis und dem Hinweis (sinngemäss) "entweder ihr zahlt oder wir finden jemand, der für diese Patientendaten bezahlt" - daraufhin brannte dort erstmal - u.a. wegen HIPAA (regelt u.a. den Schutz der Patientendaten, mit schmerzhaften Strafen) - die Luft ...
Das ist der normale Lauf der Dinge. Als motorisierte Fahrzeuge (Automobile und Lastfahrzeuge) begannen, sich durchzusetzen, sind die ganzen Pferdekutscher auch nicht über Nacht arbeitslos geworden.
Eben. Alles "über Nacht" (ok, 1-2 Jahre) auf "AI und Roboter" umstellen scheitert an so vielen Details, darunter am Kapital für Umstellung und an der industriellen Kapazität dafür.
Ich finde ja diesen Hype um humanoid aussehende Roboter sehr amüsant. Wie es jemand anders ausdrückte: "Das ist eine Millionen Dollar Lösung für ein 100 Dollar Problem." Roboter sind seit vielen Jahren massiv im Einsatz, nur sehen die halt nicht aus
Man liest sich, Alex.
Am 27.08.2026 um 12:38 schrieb Alexander Schreiber: ...
Roboter für Nichttechniker - so haben sie sich das schon immer vorgestellt, C3PO war ok, mit R2D2 konnten sie nichts anfangen.
Ack. Wenn mir jemand vor 30 oder 40 Jahren erzählt hätte, dass ich privat 2026 den 5. Roboter gekauft habe (2 waren Ersatz, 3 im Paralleleinsatz in Haus und Garten), hätte ich mir wahrscheinlich nicht mal die Mühe gemacht ihn auszulachen - und die sehen noch nicht mal aus wie R2D2. JFTR, da rede ich noch nicht mal über Industrieroboter, die kenne ich seit Mitte der 80er und die, die ich gesehen habe, waren alles andere als "Humanoid".
Als ich an einem technischen Gynmasium war hatten wir Technische Zeichnerinnen in der Klasse Technisches Zeichnen. Elsa hat für 20 Mark damals meine Hausarbeitszeichnung gemacht, weil ich Schwierigkeiten mit der Sauberkeit hatte.
Elsa war schon klasse, ziemlich sexy und nett!
Mathe hatten wir mit den Technischen Zeichnern auch zusammen, Elsa war nicht schlecht in Mathe.
Das wird auch aus der knallhart rechnenden Ecke prognostiziert. Die deutsche Autoindustrie hat im Wesentlich versucht, das Elektroauto auszusitzen und ist zu spät und mit zu wenig Einsatz auf diesen Zug aufgesprungen. Gleichzeitig hat man - des kurz- bis mittelfristig zu erwartenden Gewinnes wegen - der künftigen Konkurrenz in China fleissig geholfen. Der Erfolg von Tesla hätte ein 5-vor-12 Warnschuss sein müssen, aber auch den hat man ignoriert.
Man liest sich, Alex.
Tja,
was für Leidensfähigkeit, um eine teure Illusion aufrecht zu erhalten. Immerhin, Du verrauchst nur für Dein Geld.
Peter
Sieghard Schicktanz wrote on 28.08.2026 23:55:
Richtig, so sehe ich das. Ich bin überdurchschnittlich tolerant. Wohnte ich in der Straße, würde ich die 3 Saubären gewähren lassen. Ab und an würde ich auf deren Grundstück pissen - mehr nicht. Falls ich einer der Saubären wäre, ebenso andernfalls.
Peter Thoms wrote on 29.08.2026 05:48:
Diese Absicht steckt dahinter.
Das, was Helmut nicht mitzitiert hat. Ich schrieb:
----------- Alle verursachen mit - manche mehr, andere weniger. Und alle werden unter den Folgen leiden - manche mehr, andere weniger."
-----------
CO2-Eintrag oder Nicht-Eintrag in die Atmosphäre hat explizit globale Folgen. Das "selbe Boot" ist schlicht die ganze Welt. Warum das so ist, schrieb ich im nächsten von Helmut nicht zitierten Abschnitt.
----------- ungefähr die nächsten 100 000 Jahre lang. Das ist die Zeit, in der ein über kurze Zeit in die Atmosphäre eingebrachter "CO2-Puls" durch geologische Prozesse weggewaschen wird. Das System nimmt danach wieder den alten Gleichgewichtszustand an."
-----------
Diese Langfristigkeit der Folgen von CO2-Freisetzung ist allgemein viel zu wenig bekannt. Das ist leider ein deutlicher Unterschied zu den fluorierten Kühlmitteln, die die Ursache des Ozonlochs sind. Da ist die Zeitkonstante für die relevanten Gase "nur" einige Jahrzehnte. Nach vierzig Jahren Freisetzungsabstinenz sieht man in der oberen Atmosphäre deutliche Auswirkungen. Voraussichtlich Mitte des 21 Jahrhunderts wird wieder ein Zustand wie 1980 erreicht sein. Und zu Beginn des 22. Jahrhunderts gibt es dann Verhältnisse wie vor der massenhaften Freisetzungen von FCKWs. Das ist eine Erfolgsgeschichte von verantwortlichem politischen Handeln auf internationaler Ebene.
Im Prinzip könnte man das mit CO2 wiederholen. Es gibt nur ein Problem: Überall, wo bei FCKW von Jahrzehnten die Rede ist, sind es bei CO2 zig tausend Jahre. Wir reden also von Zeitspannen, die die gesamte bekannte Menschheitsgeschichte deutlich übersteigen.
---<)kaimartin(>---
Das mag zwar im Sommer eine der "heissesten" Staedte Deutschlands sein, aber die Prozentzahl der Staedte in den USA die weniger heiss sind als Mannheim ist recht begrenzt, naemlich auf die direkt an der Westkueste, wie Seattle oder San Francisco. Alle anderen sind zum Teil deutlich heisser als Mannheim und trotzdem scheint es sich dort sehr gut zu leben...
Das liegt vielleicht auch daran dass es gar nicht stimmt. Was waere der CO2 Gehalt der Atmosphaere heute wenn sie im Gleichgewicht mit der Tiefsee stuende, bei gleicher CO2 Gesamtmenge ? Was ist die Zeitkonstante fuer den Austausch des Tiefenwassers - ziemlich lang, aber sicher deutlich kuerzer als 100000 Jahre, aber deutlich laenger als 100 Jahre...
Das Schlimmste was der Menschheit passieren koennte ist eine neue Eiszeit. Eine Rueckkehr des Klimas zu den Verhaeltnissen von vor dem Beginn des
Mit der Langfristigkeit irgendwelcher Folgen haben wir doch schon bei der Entsorgng von Kernbrennstoffen umgehen gelernt. Oder was Neobiotika angeht. Genmanipulierte Lebewesen. Ewigkeitschemikalien.
Also ich bin da extrem zuversichtlich *). ;-)
Volker
*) ... dass wir es auch da verkacken.Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required