IIR-filter als Oszillator

Aug 02, 2005 2 Replies

Hallo,



da schon lange her (die Sache mit den dig. Filtern), hier als Frage: Wie muß ein Oszillator aussehen für ein digitales Rechtecksignal (symmetr. Rechteck)?



Als IIR-Filter nehme ich an, ist dies sicherlich simpel?



TIA, Oliver


wenn Du nur ein Rechtecksignal willst, ist es recht einfach, in Analogie zur mitgekoppelten OP-Schaltung, bei der ein C auf- bzw. umgeladen wird, läßt Du einen Integrator oder einfach up-down-counter hin- und herzählen, das Umschalt- und damit Ausganggsignal liefert ein Komparator mit entsprechender Hysterese.

Wenn Du einen Sinus willst, könnte ich mir die Transformation in den Z-Bereich eines Wienbrücken-Oszillators vorstellen, nur mal so als Idee eines IIR-Systems. Dabei mußt Du aber sicher zusätzlich auf numerische Stabilität achten, sonst hast Du einen Chaos-Oszillator :-).

In Rechteck-Fall müßtest Du aber IMHO immer einen Jitter haben, weil Du ja quantisierst.

mfg. Winfried

Jaja die akademische Bildung ...

Da ist IIR falsche Baustelle.

Wenn man Sinus z.B. auf Controller erzeugen will: z.B. Sinustabelle auslesen.

Man könnte IIR für Sinusgenerator nehmen, müsste dann aber ALC oder Dynamikkompressor vorsehen der die Amplitude stabilisiert. Vgl. analogen Wienoszillator. Bedeutung der Variante wegen des Aufwands gering.

IIR-Filter gibts allerdings als Detektor für Sinussignale: Goertzel-Algorithmus für z.B. für DTMF.

MFG JRD

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