Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)

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Servus,

kennt von Euch jemand zufC3%A4lligerweise endlose, analoge Rotationsen=
coder,
sprich Potis mit C3%9Cberlauf, die einen weichen Griff haben und sich =
nicht zu
leicht drehen lassen?


Wolfgang


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis )

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Wie soll das gehen? Das Prinzip eines Potis besteht ja nunmal ganz
wesentlich darin, daß es zwei Enden hat.

Ich wüßte nicht, wie man so ein "endloses" analoges Poti konstruieren
sollte. Auch der Sinn erschließt sich nicht so ganz, denn auch sämtlich
mir bekannten Anwendungen von Potis sind schon vom Konzept her auf eine
Begrenzung durch Minimum und Maximum ausgerichtet. Selbst wenn man also
mit einem üblichen digitalen Rotationsencoder, entsprechender Logik und
analogem Stellglied sowas konstruieren wollte, würde letztlich doch nur
ein endliches Poti herauskommen.

Sowas kann man übrigens auch rein mechanisch mit einem normalen Poti
erreichen. Die entprechende Einrichtung nennt sich "Rutschkupplung" oder
auch Drehmoment-Begrenzer oder auch Ratsche.
Und wenn es darauf ankommt, zwischen Min und Max mehr als 270°
Drehwinkel zu haben, dann kann man auch eine geradezu klassische
Erfindung der Mechanik verwenden, das sog. Getriebe.

Ich würde aber auf die digitale Variante setzen. Kommt viel, viel
billiger. Drehencoder von Pollin für 75 Cent, den kleinsten verfügbaren
ATtiny für 45 Cent und irgendeinen der vielen Poti-ICs.
 

Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende P otis)
Hallo,

in Windfahnen sind solche Dinger drin, aber ich kenne leider keinen
Hersteller.

Gruß

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Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis )

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Ah, jetzt, ja.

Da lockert sich meine offensichtliche geistige Verklemmung doch noch.
Eine konkrete sinnvolle Anwendung und schon fallen mir auch Lösungen
dafür ein. Ein Kurbelgetriebe z.B. wäre natürlich eine naheliegende
Lösung.

Allerdings braucht man zwei Potis, die um 90° versetzt am Kurbelpunkt
hängen. Und das ganze muß sehr fein aufeinander abgestimmt sein, um
insgesamt einen vom Drehwinkel näherungsweise linear abhängigen
Spannungsteiler zu ergeben.

Also nö: Da doch lieber die digitale Lösung.


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)
Heiko Nocon ( snipped-for-privacy@gmx.net):
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Was man ähnlich wohl sogar mit 540° Potis gebaut hat.

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Ja, nennt sich auch "Mach die Maus doch tot" ;-).

Das hier könnte etwas sein:
www.wobit.com.pl/download/pdf/potencjometry/mcp05_de.pdf
www.megatron.eu

Ansonsten hätte ich auch auf Bourns getippt, hier vielleicht?
http://www.bourns.com/ProductLine.aspx?name=precision_pots_singleturn

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufen de Potis)
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Aber uffbasse: Continuous mechanical rotation heisst nicht immer 360
Grad elektrisch. Da sind es oft nur 340-350 Grad. Wenn es ein normales
Poti ist, muss es ja irgendwo "ueberschnacken". Echte 360 Grad Geber mit
Schleifbahn sind anders aufgebaut als diese Potis, aber keine Ahnung wo
es die heutzutage noch gibt.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /

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Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)
Joerg ( snipped-for-privacy@invalid.invalid):
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Ja, zumindest in dem einen Datenblatt sind beide Werte angegeben.

73 de Tom
--
DL7BJ * DL-QRP-AG #1186 * AGCW-DL #2737 * DARC OV I19 * http://www.dl7bj.de

Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)
Hallo Heiko.

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??????

Du willst also jetzt den Drehgeber mit Hilfe eines Kurbeltriebes auf
ein Schiebepotentiometer FC%bertragen?
Das geht.
Statt der zwei versetzten Kurbeln wFC%rde ich aber lieber eine 2:1
Untersetzung hineinbringen, dann kommst Du mit einem Schieberegler
aus, und bist trozdem eindeutig.
Was bleibt, ist die NichtlinearitE4%t die durch den Kurbeltrieb
hineingebracht wird.

Ich wFC%rde Deinen  Digitalvorschlag bevorzugen, oder etwas mit
Wechselstrom und Goniometerspulen, Wenn es analog sein soll aber etwas
aufwE4%ndiger sein darf.

Mit freundlichem GruDF%: Bernd wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis )

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Nein. Eigentlich dachte ich an Drehpotis. Also sozusagen eine
Doppelkurbel.

Es muß nur der Hebel am Antrieb ganz minimal kürzer sein als der am
Abtrieb, dann wird eine kontinuierliche Drehbewegung in eine
alternierende umgeformt und der sin/cos-Quatsch bleibt dabei weitgehend
auf der Strecke.

Was allerdings auch auf der Strecke bleibt, ist der Unterschied zwischen
0..Pi und Pi..2Pi. Deswegen das um Pi/2 versetzte Teil zusätzlich.


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)
Hallo Heiko.

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Ah. Ok.
 
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Dann würde auch eine vorgeschaltetes 2:1 Untersetzung helfen. Eine 2:1
Untersetzung wäre einfacher als 2 Potis genau aufeinander abzustimmen.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic

http://www.dl0dg.de

--
Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression.
 Jeder echte Wettbewerb ist ruinös. Darum beruht jede funktionierende
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Re: Endlose analoge Rot ationsencoder (über laufende Potis)
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wie ich schon erwähnt habe, zwei Schleifer in dem Poti , 90 deg
voneinander verstellt. So funktioniert ein Poti Winkel Geber.



Re: Endlose analoge Rot ationsencoder (über laufende Potis)
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warum ist der sin/cos ein Quatsch? Das ist für solche Fälle
hervorragend geeignet und war früher der eigentlich Standard für die
Lösung solcher Porbleme.



Re: Endlose analoge Rot ationsencoder (über laufende Potis)
nicht zu viel nachdenken, sin/cos Poti gibt es zu kaufen, werden seit
Jahrzehnten eingesetzt und ja, die drehen 360deg und haben keinen
Anschlag.



Re: Endlose analoge Rot ationsencoder (über laufende Potis)
guck
http://www1.pewatron.ch/all_pdf/greenpot.pdf



Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis)

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z.B. in dem man den Schleifring schlieC3%9Ft und die AnschlC3%BCsse e=
xakt diametral
setzt. Im Laufe einer vollstC3%A4ndigen Rotation geht die Spannung am
Mittelabgriff zwei mal zwischen den angelegten Spannungen hin und her.

Kreuzt man zwei dieser Ringe um 90C2%B0 versetzt erhC3%A4lt man eine =
Art analogen
Quadraturencoder.


Wolfgang


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis )

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Jepp, wie du im anderen Posting sehen kannst, bin ich mittlerweile (mit
einem kleinen Anstoß von außen) auch dahintergekommen, wie sowas gehen
kann.

Aber: warum sollte man sich diesen ganzen komplizierten Quatsch antuen?
Es bleibt ja de facto nur Eigenbau oder eine unglaublich teure Lösung
irgendjemandes anderen, der sowas in einer Art Manufaktur herstellt.

Was genau spricht gegen die digitale Variante, die man, alles zusammen,
für rund drei Euro bekommen kann? Und zwar mit deutlich besserer
Linearität, als sie eine analoge Lösung je erreichen könnte?


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlau fende Potis)
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Nu mach doch nicht immer unsere gute alte analoge Welt platt :-)

Aber ok, wenn es nur ein Geber ist um irgendwas einzustellen taete ich
das auch digital. Wenn es jedoch um die Abmischung von Musik oder so
geht dann artet das dann doch in Aufwand aus.

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /

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Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlaufende Potis )

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Ich habe inzwischen weiter nachgedacht und ziehe meine Bemerkung über
die zwangsweise bessere Linearität einer digitalen Lösung zurück.

Folgendes ist mir eingefallen:

Ein lichtundurchlässiger Torus (oder eine Scheibe) auf einer
"Poti"-Achse. Darin ein geeignet geformter Durchbruch.
Dazu eine (Torus) oder zwei (Scheibe) Lichtquellen und zwei
Photowiderstände auf 0 und 180° auf der entgegengesetzten Seite.

Wenn man die Kennlinie dieser Widerstände kennt (und ein Pärchen
aussucht, bei zwei Lichtquellen auch hier für Pärchen sorgen) und die
Form des Durchbruchs entsprechend der inversen Kennlinie der
Photowiderstände gestaltet, sollte sich damit ein analoges
elektronisches Endlospoti für sogar extrem hohe Ansprüche realisieren
lassen. Und das ganz ohne unrealistisch aufwendige Basteleien und auch
noch für ziemlich kleines Geld.

Jede gewünschte Haptik kann man dann auch noch völlig unabhängig von der
elektrischen Funktion erreichen.

Nachdenken ist halt doch immer besser als Vorurteil...

Übrigens ist die Grundidee auch alles andere als neu. Mir kam sie, weil
ich kann mich dunkel erinnern konnte, schon vor ca. 40 Jahren mal etwas
über eine vergleichbare Idee gelesen zu haben. Könnte im "Funkamateur"
gewesen sein. Ich weiß es nicht mehr.

Vermutlich spielt es aber auch keine Rolle, denn es war wohl auch nicht
der Autor dieses Artikels, der der Erste war, der darauf gekommen ist.
Ich würde mal schätzen, daß so in den 20er Jahren des letzten
Jahrhunderts erstmalig irgendjemand auf diese Idee gekommen ist, hab'
aber keinen Bock auf eine Patentrecherche, um das zu klären.


Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlau fende Potis)

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Welche Lichtquelle hat nach 1 Jahr Betrieb noch die selbe Lichtausbeute
wie ihr Zwilling, oder gar eine absolut bekannte?
Du brauchst also noch 2 Referenzempfänger für die Senderleuchtkraft.

--
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum <http://www.raimund.in-berlin.de
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Re: Endlose analoge Rotationsencoder (überlau fende Potis)
Am Sat, 3 Oct 2009 10:24:38 +0200 schrieb Raimund Nisius:

Hallo!

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Nimmt man halt die selbe Lichtquelle und verteilt das Licht über selbst
gebaute "Lichtleiter" aus Plexiglas.


Liebe Grüße,
Thorsten

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