Hendrik van der Heijden :
Interessant. Hast Du mal Screenshot vom Osci? Da die Freq. nicht ganz so stabil ist, scheint es wirklich irgendwas leistungselektronisches zu sein.
M.
Hendrik van der Heijden :
Interessant. Hast Du mal Screenshot vom Osci? Da die Freq. nicht ganz so stabil ist, scheint es wirklich irgendwas leistungselektronisches zu sein.
M.
Das hoert sich verschaerft nach Schweissgeraet an.
Stefan schrieb:
Hallo,
wenn da ein elektronischer Zähler mit Netzfrequenz getaktet wird kann diese Verhalten auch an grauenhaft schlechter Entstörung der 50 Hz.
Ich hatte mal vor Jahrzehnten einen kleinen Prozessrechner aus amerikanischer Fertigung dessen Realzeituhr ging pro Stunde einige Minuten vor. Einen kleinen Kondensator an der passenden Stelle eingelötet und schon waren es nur noch Sekunden pro Stunde. Eine richtig gute Entstörung der 50 Hz hätte sicher auch einen Fehler von unter einer Sekunde pro Tag erreicht.
Bye
Lutz Schulze schrieb:
Bei den kleineren, bei denen (möglicherweise aus käuferpsychologischen Gründen) das letzte Prozentbisschen rausgequetscht wird, meist so:
Drossel, Step-up Wandler für u.A. MPP tracking, dann gemischte Brücke aus IGBT und MOSFET. Erstere für die Quadrantenumschaltung 50 Hz, letztere für PWM > 16 kHz, damit "leise".
Alles hübsch von Zelle bis Netz galvanisch verbunden.
Rolf Bombach :
Wat? Die Zellen sind galvanisch mit dem Netz verbunden? Kein Wunder, dass die Feuerwehrleute vor den Dingern Angst haben...
M.
Habe mal in einem Industriegerät aus den AFAIR 80ern einen Mords-Aufwand gesehen, zwei PLLs, die die Netzfrequenz regenerierten, eine eng um 50 Hz, eine eng um 60 Hz, um beide Varianten automatisch abzufangen. Die Uhr war jedenfalls sehr genau :)
-ras
So d=FCrften meine Aufgebaut sein (Sunways NT5000, die alten ohne Webserver). Machen aber keine St=F6rungen. Bei Bekannten sieht das ganz anders aus: Deren Wechselrichter versauen das Netz so sehr, dass Radiowecker - je nach Sonneneinstrahlung - mehrere Stunden am Tag falsch laufen. Einen Radiowecker habe ich mal angeschaut, der Kondensator am Eingang ist vorgesehen aber nicht best=FCckt... Keine Ahnung, ob der wirklich eine Verbesserung br=E4chte.
Ralf
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Hallo,
ein steilerer Tiefpaß dessen Flanke zwischen 65 und 95 Hz liegt sollte doch auch für beide Frequenzen funktionieren und die Störungen beseitigen.
Bye
Am 03.08.2011 10:47, schrieb Ralf Haboldt:
Wenn der Kondensator für den Abschluß eine Verdrosselung vorgesehen war und der dann fehlt, kann die Verdrosselung kontraproduktiv wirken. Sie würde unter Umständen als Transformationsglied wirken, also die im Gerät erzeugten Störungen sogar noch verstärken. Das zu fehlenden bzw in der Kapazität falsch konzipierten Kondensatoren in Verbindung mit Drosseln.
Ich nehme an, durch die träge konzipierte PLL wollten die halt wirklich alles fernhalten, was stören könnte, und durch das Ding wurde dann auch gleich automagisch erkannt, ob 50 oder 60 Hz.
-ras
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
Hallo,
eine sehr träge PLL kann sogar einige ausfallende Perioden der Netzspannung überbrücken, das bekommt man mit Filtern so leicht nicht hin. Eine automatische Erkennung von 50 oder 60 Hz ist natürlich auch sehr praktisch. Bei dem Prozessrechner gab es extra dafür einen Parameter bei der Betriebssystemgenerierung.
Bye
Eben :)
-ras
Wobei sich das heute ja eigentlich recht einfach auch mittels uC machen lässt. Eine PLL für 50 oder 60 Hz lässt sich da auch sehr gut in Software machen, wenn man will kann man ohne großen Hardwareaufwand auch die Taktfrequenz des uC mittels auf die 50/60 gelocktem VCXO erzeugen. Da läuft die Uhr dann auch ohne Netz stundenlang mit winzigen Fehler mit.
Grüße; Jan
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