DIL14-Quarzoszillator gesucht

Feb 25, 2025 Last reply: 1 year ago 35 Replies

Nicht nur im Auto, solche Quarze mit 4.x MHz findet man auch in batteriebetriebenen Weckern.

Gerrit

Ich hab Funkgeräte auf "stabil" umgerüstet mit denen beheizten Qwarzen, und festgestellt daß die sich garnicht genau einstellen lassen. Selbst ein Uhrmacherschraubendreher mit 1:10 Untersetzungsgetriebe läßt keine genaue Einstellung zu weil der Trimmer hüpft immer über den Sollpunkt drüber. Wohlgemerkt, ca. 1/100 Grad Drehung. Also wechtrimmen, und solange probieren bis er einmal in den Sollpunkt hüpft mit seiner Haftreibung. Alles Sschrott. Einzich und alleene GPSDO hilft.

w.

Am 26.02.2025 um 01:46 schrieb Reinhard Zwirner:

Die DIL-14 gibt es mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen und Ausgangsformen, z.B. Sinus, clipped sinus oder Rechteck, dazu kompatibel mit CMOS, HCMOS oder TTL. Such einfach bei Digikey oder Mouser oder Farnell oder...

Bernd

Leo Baumann schrieb:

[...]

Danke! Die 9,- Euronen habe ich mal riskiert ...

Schaun mer mal!

Ja, ich denke da an die billigeren Casio Armbanduhren und an die Schaltuhr, die ich vor vielen Jahren von Conrad hatte, und die trotz Netzanschluß das Netz nicht als Zeitgeber gebrauchte. Alles das will ungefähr monatlich gestellt werden.

Heute habe ich kaum noch Uhren, die nicht aus dem Netz gestellt werden.

Am 26.02.2025 um 09:58 schrieb Helmut Wabnig:

Mein GPDSO, DX-Patrol aus Portugal, geht auf 2 mHz genau, mehr nicht.-

Mit dem 20-Gang-Trimmer in der OCXO kann ich auf 0.5 mHz einstellen, und das bleibt im Dauerbetrieb.

Genauer kann ich nicht messen.

Kay Martinen schrieb:

Alt ist oft schlecht, da mittlerweile kaputt :-)

Ansonsten:

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Ich glaube kaum, dass jemand so was heute noch hinkriegen würde. Ist natürlich auch schon mit Transistoren.

Axel Berger, 2025-02-26 12:33:

Das DS3231-Uhrenmodul in meiner Eigenkonstruktion erreicht aktuell eine Abweichung von weniger als 2-3 Minuten pro Jahr, da genügt einmal alle 6 Monate nachstellen, wenn man es auf die Minute genau haben will:

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Meine Seiko SACM171 schafft ungefähr 15 Sekunden pro Jahr, d.h. wenn man sie zur Sommer/Winterzeitumstellung umstellt, dann reicht das.

Die kostet aber neu um die 350 Euro in Japan, mit Import nach Europa mehr. Und ist vielen Männern zu klein.

Sie verwendet ein thermokompensiertes Werk, das auch in manchen Grand Seiko-Modellen verwendet worden ist, und dürfte im Japanischen Heimatmarkt irgendwie ein Überbleibsel für den Markt der Firmengeschenke zur Pensionierung oder sowas in der Art sein.

/ralph

Am 01.03.2025 um 10:49 schrieb Ralph Aichinger:

[...]

Eine meiner wenigen Quarzuhren eine Citizen Eco Drive liegt auch bei um die 10 Sekunden pro Jahr. Das hat mich schon beeindruckt...

Ja, das ist aber dann schon so ziemlich das Ende der Fahnenstange, viel genauer geht es nicht, auch wenn man viel Geld ausgeben will. Mir würde ja das Citizen Caliber 0100 gefallen, aber das ist leider völlig außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten für was im Prinzip unnützes, noch dazu hätte ich am liebsten die nie in den Markt gelangte Taschenuhrversion:

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/ralph

Am 01.03.25 um 12:43 schrieb Eric Bruecklmeier:

Hier auch... egal ob ungenutzt am Fenster (Armband schrott=Wirtschaftlicher Totalschaden) oder am Handgelenk.. Lediglich zur bisher nicht abgeschafften aber abgewählten Sommerzeit/Winterzeitumstellungen und für die Datumkorrektur (Monatsüberlauf) muß ich da mal kurz bei...

Viele Grüße,

Olaf

Am 01.03.2025 um 14:10 schrieb Olaf Schultz:

Was hat die denn für ein Wahnsinns Armband?

Ich kann mit keiner meiner Uhren imponieren, selbst wenn die teureren deutlich mehr als 595 Dollar gekostet haben. Aber dafür ist mein persönlicher Geschmack einfach zu weit von dem entfernt was heute imponiert.

Gut, merk ich mir. Von uhrenverschenkenden Mafiosi fernhalten ;)

/ralph

Klar mit viel Aufwand geht immer etwas. Mein Punkt war, MHz-Quarze mit höherem Strombedarf sind schon im Billigsegment -- etwas anderes hat mein Dacia Basismodell ganz sicher nicht -- so genau oder deutlich besser.

Ralph Aichinger, 2025-03-01 10:49:

[...]

Das DS3231 ist auch "thermokompensiert" - zumindest misst die Temperatur und gleicht damit Schwankungen aus. Man kann die Temperatur auch über I2C abfragen.

Die 2-3 Minuten habe ich aus der Angabe von maximal 0,4 Sekunden pro Tag laur Hersteller was dann rechnerisch bis zu 146 Sekunden pro Jahr sind.

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