Es ging hier aber immer um die Detektion eines H-Feldes - Reed vs. Hall.
Es ging hier aber immer um die Detektion eines H-Feldes - Reed vs. Hall.
Eben. Ein Halldetektor braucht nach meiner Kenntnis eine Versorgungsspannung. Man kann sicher eine der Schaltungen realisieren, die die Betriebsspannung aus dem Ausgang versorgt. Die braucht dann permanent Strom auch im Stillstand. Der Reedkontakt braucht das nicht.
Das mag ja alles sein, hat aber nichts mit einer galvanischen Trennung (zwischen was auch immer) zu tun. "Sender" und "Empfänger" sind bei einer reinen H-Feld Detektion immer galvanisch getrennt. Und falls Du wirklich die Versorgung des Halls Sensors meinst, was für einen Sinn sollte dort eine galvanische Trennung haben, wenn Sensor und Auswerteschaltung ohnehin aus der gleichen Quelle versorgt werden?
Was wiederum ein Magnetfeld benötigt, dass das zu detektierende Magnetfeld stören könnte. Ich würde den Reedkontakt mit einer Kamera beobachten, die per Bildauswertung oder KI... :-D
Die Frequenz kann ja dort liegen, wo der Reed-Kontakt "taub" ist.
Das braucht dann Licht.
Ganz ohne Energie kann man jedenfalls keinen Zustand ermitteln (Heisenberg).
Wieso das? Der kurzgeschlossene Reedkontakt ist eine offene oder geschlossene Schleife und die Abfrage erfolgt am anderen Kabelende weit weg vom Kontakt. Ich sehe nur den Vorteil oder die Notwendigkeit nicht, aber "wenn's schee macht".
Am 04.10.26 um 12:25 schrieb Axel Berger:
Natürlich muss auch an einem Reedkontakt im geöffneten Zustand eine Spannung anliegen, damit im geschlossenen Zustand dann ein Strom fließen kann. Diese Spannung und dieser Strom kommen ganz genauso aus der Auswerteelektronik wie beim Hallsensor.
Axel hat Recht, daß der Hallsensor auch in geöffnetem Zustand einen Ruhestrom braucht, der Reedkontakt nicht. Das hat aber überhaupt nichts mit dem ursprünglich postulierten Unterschied bezüglich Isolation zu tun.
cu Michael
Also einmal zusammengefaßt für alle mit weggesoffenem Kurzzeitgedächtnis. Das Argument kam ursprünglich nicht von mir, sondern von Peter Heitzer: "Reedkontakte brauchen keine zusätzliche Betriebspannung, sondern nur den Magneten zum Schalten. Der A3144 braucht um die 5 mA. Ein weiterer Vorteil ist die galvanische Trennung."
Martes und Hergens Widerspruch setzte ich entgegen: "Am Sensor gibt es Versorgung und Signal, und die sollen oft getrennt sein. Klassisch sind z.B. Optokoppler."
Was an "oft" habt Ihr alle nicht verstanden? Natürlich gibt es verschiedene und andere Möglichkeiten, aber der Reedschalter braucht keine davon. Auf diesen Vorteil wies ich hin, sonst nichts. Und jetzt dürft Ihre gern weiter besser wissen.
Aufstampfen ist immer ein ganz schlechtes Argument. Du hast Dich verstiegen, das kann passieren - aber man sollte es beizeiten erkennen...
Am 04.10.26 um 21:11 schrieb Axel Berger:
Vielleicht das schlichtweg falsche "oft". Niemand wird für einen Kontakt oder Sensor, der durch sein Funktionsprinzip bereits eine galvanische Trennung vom Messobjekt garantiert, noch einen Optokoppler vorsehen. Das passiert allenfalls mal "versehentlich", falls der Einheitlichkeit wegen alle Eingänge der Steuerung als Optokoppler ausgeführt sind.
Vielleicht dein Beharren darauf, das ein Reedkontakt keine Versorgungsspannung brauche, was ebenfalls falsch ist. Es mag im geöffneten Zustand kein Strom fließen, aber das ändert nichts an der Erfordernis einer Spannung und an dem Mehraufwand zur Bereitstellung derselben (DCDC-Wandler o.ä.), wenn du eine unbedingt eine zweite Potentialbarriere willst.
Was als Argumente für den Reedkontakt tatsächlich bleibt, sind zwei Drähte statt drei und ein geringer Ruhestrom. Dem stehen eine größere Bauform, die mechanische Empfindlichkeit, die geringere Schaltfrequenz, die geringere Sensitivität und die geringere Selektivität entgegen.
Wenn alle in die falsche Richtung zu fahren scheinen, sollte man erwägen, das man selbst der Falschfahrer sein könnte. ^_-
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