Weller Magnastat an 2x 12V elektronischem Halogentrafo betreiben?

Oct 30, 2012 5 Replies

Wie ich las, mögen die Schaltkontakte in einem Magnastat-Lötkolben keinen Gleichstrom und neigen dabei zu erhöhtem Kontaktabbrand. Labornetzteil tut also, wäre aber als Dauerlösung eher nicht ratsam. Mir kam daher die Idee, bis mir gelegentlich ein passender 24V-Trafo auf die Füße fällt, den Lötkolben an 2 in Reihe geschalteten elektronischen 12V-Vorschaltgeräten für Halogenlampen zu betreiben. Bzw. eines umzubauen, denn es gibt welche mit 4 parallelgeschalteten Sekundärdrähten, die dafür wunderbar geeignet sind. Ist das besser für den Kontakt oder sind die 20 kHz (geraten) China- Sinus erst recht fulminant im Abgang?


Hast du dir schonmal den Ausgang eines solchen 'Trafos' auf dem Oszi angesehen? Das sind je nach Hersteller einige KHz amplitudenmoduliert mit 50 Hz. Das in Reihe schalten wird sicher interessant, du kannst nicht davon ausgehen, daß die beide synchron laufen ausser im Bezug auf die 50 Hz.

Gerrit

Am 30.10.2012 19:08, schrieb Wolfgang Schreiber:

Schlechte Idee, die haben niemals die gleiche Schaltfrequenz.

Da kann man was basteln.

Kein Problem, die ca. 35kHz (nicht 20kHz) sind ja auf 100Hz aufmoduliert.

Gruß Dieter

Am 30.10.2012 19:31, schrieb Gerrit Heitsch:

ACK, aber 100Hz.

Gruß Dieter

Habe ich ausprobiert, funktioniert auch. Laut meinem mehr-oder-weniger-true-RMS-Voltmeter kommen auch ca. 24 V raus. Was ich aber nicht bedacht habe: Die Halogendinger wollen ja eine Mindestlast, d.h. in den Ausschaltphasen regelt es unter Abgabe leicht zahnarztbohrerähnlicher Geräusche auf 8 V ab. Da warte ich vielleicht doch besser ab, bis ich mal günstig aus Industrierückbau einkonventonelles 24V/2kVA-Fußbänkchen ergattern kann. :)

Ach wo, das gibt halt als Nebeneffekt eine ordentliche Lötplatzbeleuchtung.

Gruß Dieter

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