Standard Bluetooth Codec SBC

May 21, 2025 Last reply: 1 year ago 24 Replies

Soweit ich weiß typisch Ogg Vorbis 44.1/16bit 320bps. Ich selbst hab nur Tidal, das hat typisch AAC 44.1/16bit 320bps, und man kann auswählen ob man höhere Bitraten angeboten bekommen möchte, einige zehntausend Titel sind so verfügbar. Neuerdings auch Dolby Atmos (Surround-Effekte? Keine Ahnung, brauch ich nicht, ich hab eh nur Stereo).

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Dolby Atmos seh ich in den Vorschlägen ("Daily Discoveries") die mir gemacht werden öfter mal, ich weiß nicht ob das rückwärtskompatibel zu Stereo ist, ich hör in meinem Kopfhörer keinen Unterschied zu den anderen Files, eventuell ist das so reinkodiert, dass es bei Abruf in Stereo ignoriert werden kann, keine Ahnung. "High" (Flac und höhere Raten) kommt mir selten mal unter.

Ich hör zwischen AAC 44.1/16bit 320bps (oder schon 192bps) und FLAC/CD keinen Unterschied mehr, und 192kHz, 24bit oder ähnliche Studioformate brauch ich erst recht nicht, ich mach ja keine Remixes.

Das war mir alles zu teuer ;) Eine Zeit lang hab ich noch analoges Dolby C verwendet, IIRC.

Ich höre seit 1-2 Jahren wieder mehr Musik, geht so in Wellen bei mir, Ich bereue nicht, dass ich mir ein Tidal (Spotify-Konkurrent, der etwas mehr an die Musiker zahlt) Abo habe. Es ist einfach schön, bei obskursten 70er-Jahre-Sachen auf discogs nachzusehen z.B. wo der Sänger sonst noch mitgesungen zu hat, und das dann in Tidal auszugraben.

Es ist auch schön, wenn ich die Playlist meiner Lieblingsradiosendungen (Gilles Peterson und Benji B auf BBC6 und 1) auch nach deren Entfernung aus dem Archiv (4 Wochen) nachhören kann (zumindest das meiste davon), und sogar manchmal als alter Mann neue Musik zu entdecken ;)

/ralph

Die 48kHz waren bereits vor der CD in Form von digitalen (Master-)Bandformaten etabliert.

Die CD war der Abweichler.

Hing wohl irgendwie mit der begrenzten Speicherkapazität zusammen (bei

48kHz wäre die vom Marketing gewünschte Spieldauer nicht erreicht worden) sowie existierenden alternativen Bandformaten, namentlich Sony F1, die dann zur Wahl von 44100 als nächst niedrigerem, zu irgendwas kompatiblem, Wert führten.

Das gilt allerdings auch für die Umwandlung in komprimierte Formate wie AAC. Jeder Kompromiss in den Eingabedaten macht dem Codec zusätzlich zu schaffen und führt zu verminderter Qualität.

Viel schlimmer ist IMHO das man heute vieles bei tragbaren Geraten fuer 3.3V baut. Und bedenkt das man auch bei R2R OPs bei den notwendigen Stroemen fuer einen Kopfhoerer weit von den Rails weg ist. Da waren frueher 5V Geraete noch leicht im Vorteil. Noch besser wenn man den Aufwand macht mit einem DCDC -/-5V her zu stellen. Ab da kann es dann richtig gut sein.

Olaf

Am 21.05.25 um 20:04 schrieb Leo Baumann:

Ist nicht nur die Lizenz. Du musst auch die Hardware von Qualcom kaufen. Und darauf hat natürlich nicht jeder Bock. Es ist eigentlich ein Wunder, dass es sich überhaupt so weit verbreitet hat. Sony hat seinerzeit mit derselben Vorgehensweise bei SACD mit dem DSD-Codec eine breitseitige Bruchlandung hingelegt.

AAC ist aber auch nicht Lizenzfrei, allerdings ist die Hardware egal. Problem dabei ist, dass der Encoder deutlich mehr Strom braucht. Apple ist das egal, da die normalerweise sowieso alle Audiodaten als AAC vorhalten bzw. ausliefern.

Marcel

Hi olaf,

Sorry, aber das macht keiner mehr mit Analogtechnik. Das geht direkt ab Codec in einen digitalen Verstärker als PWM raus extrem einfach, niederohmig und mit bester Linearität und Wirkungsgrad.

Marte

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