Re: Kassettendeck kalibrieren

Feb 17, 2023 Last reply: 3 years ago 7 Replies

Frank Thomas Stuempel schrieb am Mittwoch, 28. April 1999 um 09:00:00 UTC+2:



Hallo!
> Ich hab ein kleines Problem mit einem an sich guten Kassettendeck, das
> ich mir gebraucht gekauft habe: Die Einstellungen des
> Aufnahmeverstärkers stimmen nicht, da hat wohl irgendwer dran
> rumgedreht. (Rec Level, Bias Level). (Ich war's nicht :-)
> Ich hab das Kassettendeck mal zu nem Händler gebracht und wollte das
> einstellen lassen, der hat dann aber den Azimut vom Kopf eingestellt
> (und nur das) und wollte dafür schon 30 DM sehen. (Das kann man ja in 5
> min zu Hause!) Da will ich lieber gar nicht wissen, was es kostet, den
> am Bias-Regler rumprobieren zu lassen...
> Ich hab mir jetzt mal ne Service-Anleitung besorgt, und frage mich
> jetzt, was für'n Meßgerät ich brauche. Reicht ein einigermaßen normales
> Multimeter mit
> 200 mV-ACV-Bereich, oder muß es unbedingt so'n teures
> "Echteffektivwert"- Meßgerät sein?
> Außerdem weiß ich noch nicht, wo ich so ne Testkassette herbekomme, wo
> z.B. ein 315 Hz 0dB Normsignal drauf ist (und 'n Normazimut, da ich
> sonst nur nach einem anderen Kassettendeck abgleichen kann.)
> Wo könnte ich sowas herbekommen, und was würde das kosten?
> Als Tongenerator würde's auch n CD-Player mit ner entsprechenden
> Testsignale-CD tun, oder?
> Für Eure/Ihre Antwort schon vielen Dank im Voraus,
> Viele Grüße, Frank Stümpel

du brauchst ein din bezugsband und ein millivoltmeter

Georg Him schrieb:

Nach knapp 24 Jahren dürfte das Kassettendeck nun etwas mehr als ein Kalibrierband benötigen :-)

Am 17.02.23 um 17:24 schrieb Andreas Bockelmann:

Je nach Bauart ein oder zwei Andruckrollen und sofern kein Direktantrieb mindestens einen Riemen :-)

Vermutlich ist da jetzt die letzte Oelung notwendig.

Olaf

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Und einen Fluxkompensator.

Volker

Den hat der doch. Wie kommt der sonst an so alte Beiträge?

Frank Müller schrieb:

Hoffentlich hat er auch noch die 30DM.

Andreas Bockelmann snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:

Ich habe Georg per E-Mail im Namen von Thomas Strümpel herzlich für seine prompte Hilfe gedankt.

Er hat sich dann nochmals mit weiteren fachlichen Hinweisen bei mir gemeldet. Offenbar hat er meine E-Mail entweder nicht bis zum Ende gelesen oder sie nicht verstanden.

Tja, so isses halt, wenn man als jugendlicher Anfang-70jähriger (siehe seine E-Mail-Adresse) das Neuland entdeckt und via Google Groups neue Freunde findet.

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