Der neuauserkorene Vorstandsvorsitzende Peter Löscher studierte Wirtschaftswissenschaften in Wien, Hongkong und an der Harvard Business School 1985.
Dr. Gerhard Cromme, Vorsitzender des Aufsichtsrats, der Herrn Löscher vorgeschlagen hat, ist promovierter Jurist.
Ich frage jetzt mal ganz provokativ, ob wir Techniker uns nicht haben völlig das Heft aus der Hand nehmen lassen. Nichtsdestotrotz wünsche ich Herrn Löscher natürlich Erfolg - was bleibt uns auch sonst übrig :-).
Grüße, H.
PS Ein Betriebswirtschaftler ist jemand, der auf dem letzten Wagen des Zuges steht, und aus der Richtung, aus der er kommt, ablesen will, wohin er fährt.
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H
Henning Paul
Und ein Unternehmensberater ist jemand, der Dir Deine Uhr wegnimmt, um Dir zu sagen, wie spät es ist.
Gruß Henning
D
Dieter Wiedmann
Heinz Schmitz schrieb:
Nö, für Schiebung sind halt andere kompetent.
Gruß Dieter
T
Thomas Huebner
Am 21.05.2007 14:28 schrieb Heinz Schmitz:
Wieso, Siemens ist seit jeher eine große Hold^h^h^h^h Bank mit Elektroabteilung. Passt schon.
Thomas
J
Joachim Mueller
Heinz Schmitz schrieb:
Der Techniker ist das Kamel auf dem der Kaufmann durch die Wüste reitet. Schön dass es auch andere merken.
Grüsze, zynisch, Joa
O
Oliver Bartels
Technik spielt an der Ecke garkeine Rolle mehr, der Siemens VV darf sich in nächster Zeit mit der SEC rumärgern und irgendwelche Zahlen von Bereichen betrachten, die ziemlich eigenständig agieren. Die "Technik Platt" Entscheidungen (Handies, Nokia- Siemens) hat eh der Herr Kleinfeld schon getroffen, noch mehr können die nicht auflösen.
Im Grunde trifft "Bank mit angeschlossener korrup^W Elektroabteilung" die Sache recht gut, ich glaube kaum, dass _der_ Job einem technisch orientierten Manager Spass machen würde oder technische Kenntnisse da viel weiterhelfen. Der Laden ist einfach viel zu groß und unflexibel, selbst ein VV kann da kaum was ausrichten, ohne an allen Ecken und Enden anzustoßen (*).
Da geht es nur noch um Aktionärs-/Bilanz-/Personal-Angelegenheiten und um Hierachien. Die Entscheidungen über Produkte fallen woanders oder garnicht, weil sich niemand traut.
So ist es.
Gruß Oliver
P.s.: (*) Telekom ist nix anderes, jeder weiß, dass zuviele Leute da sind, die nicht wirklich durchblicken. Was will ich mit einem Überangebot an Strippenziehern und Papierkrieg-Managern, wenn ich Leute brauche, die wissen, wie man IP Kisten konfiguriert. Umschulen ? Bitte danke, haben die längst gemacht, die schlau sind. Andere streiken, aber das ändert am knallharten Wettbewerb nix. Und was soll ein neuer Vorstand daran ändern ? Oder Daimler, vom Premium-Autobauer zum Weltkonzern und wieder zurück, dto. BMW mit Rover. Größe ist nicht alles ...
"Heinz Schmitz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Peter Loescher war bis 2006 Chef von General Electric, also ziemlich dasselbe wie Siemens.
Ob er gut ist ?
Keine Ahnung, aber was braucht man als Siemens-Chef ? Gute Kontakte zur Regierung um Subventionen locker zu machen und mundgerechte Gesetze serviert zu bekommen, und gute Kontakte zu Konkurrenten, um Preisabsprachen und Blockadepolitik durchzusetzen.
Ohne das stirbt Siemens doch, die Produktivitaet der Mitarbeiter ist doch eher negativ.
Allerdings ist der Laden durch den Vorgaenger Pierer bereits substantiell ruiniert worden, nach Abspaltung von Epcos, Infineon, Mobile etc. ist der Rest so klein, das er Uebernahmegefaehrdet ist, nicht weil er so gut ist, sondern um Konkurrenz platt zu machen.
Gut, dass der groesste Konkurrent, General Electric, nun also mit Freunden bei Siemens vertreten ist.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
O
Oliver Bartels
Mooooment, Du machst Dir das etwas einfach:
- Schieberegler (wer bekommt wieviel ;-)
- Schieberegister (haben wir das auch notiert ;-)
- Ladungsverschiebungen (Peng!, das haben sie davon ;-) (zu Risiken und Nebenwirkungen solcher fragen Sie bitte ihren lokalen Vertreter der Mafia AG)
Du vergisst ein sehr wichtiges Element aus dem Maschinenbau: Die Schmiervorrichtung.
SCNR, Joerg
http://www.analogconsultants.com
G
Gerd Schweizer
Heinz Schmitz schrieb:
Früher sprach man von Cliquen. Heute nennt man das Netzwerk (Cromme, Ackerman, Huber...)
Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken:
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J
Joerg
Hallo Heinz,
Wenn ein Ingenieur denkt, er kann es besser machen, so kann er das auch: Selbstaendig machen.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
H
Heinz Schmitz
Naja, wohl nicht ganz. Hier liest sich das so:
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arbeitete für den Kontrastmittelhersteller Amersham in London, wechselte nach der Amersham-Übernahme durch General Electric zum großen US-Konzern und war zuletzt für den US-Pharmariesen Merck tätig ..... Der Mann hat eine reine Pharma-Vita.
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Die Lobeshymnen über ihn sind inhaltlich jedenfalls so, daß ich meine Kinder lieber 19 Jahre in ein Indianerlager als auf Schule und Uni schicken würde ->
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Cromme verwies dabei auf "seinen globalen Hintergrund, sein hohes internationales Renommee, seine breite Erfahrung in der Strategie-Entwicklung, Finanzmarktfragen und Technologiethemen sowie seine aufrechte Persönlichkeit",
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Grüße :-), H.
H
Heinz Schmitz
Das reicht nicht - nicht, wenn er es "nur" als Ingenieur macht.
Man denkt immer, Bill Gates wäre "nur" Softie gewesen, aber sein Vater war Anwalt und seine Mutter saß in irgendwelchen Gremien, wo auch IBMer hockten. Der hatte also sicher eine Art Family-Network hinter sich.
Man sollte vielleicht die Technik als Kernkompetenz haben, aber wesentlich auch über Rechnungswesen, Finanzierung, Marketing und Strategie Bescheid wissen - und, vor allem (?) über Personalführung.
Grüße, H.
U
Uwe Hercksen
Hallo,
da fehlt etwas entscheidendes, der Unternehmensberater nimmt dafür auch noch einen Haufen Geld.
Bye
U
Uwe Hercksen
Hallo,
in der Praxis geht das allerdings nur für winzige, geschickt gewählte Teilbereiche des Siemensgeschäfts.
Bye
M
MaWin
"Heinz Schmitz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
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Besser:
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Da steht mehr zu General Electric.
Er war im Vorstand und hatte seine eigene Sparte (mit Pharmaziebezug, natuerlich, die letzte bei Siemens verbliebene Sparte ist ja auch die Medizintechnik, passt also).
Interessanter ist:
- Er kennt alle aus dem GE-Vorstand, also dem groessten Konkurrenten und wahrscheinlichsten Siemes-Reste-Aufkaeufer, persoenlich
- wer so eine rasche Karriere als Geschaeftsfuehrer und Chef macht, stammt aus Netzwerken, kennt also Amigos, hat Protegees, Vitamin-B.
Er laesst sich fuer einen Umzug mehr bezahlen, als ein normaler Arbeiter im ganzen Leben verdient, das deutet auch an, dass der Mann in Besten Kreisen ohne den Bodenkontakt zum echten Leben verkehrt, und Vorteilnahme als Vorteil nimmt und sich nicht weiter dran stoert. Das duerfte fuer eine Akzeptanz innerhalb von Siemens wichtig sein.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
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Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
O
Oliver Bartels
Das will man eigentlich auch nicht anders, es fängt schon bei der Rechtsform AG an.
Ich kenne inzwischen viele Vorstände kleiner Firmen, die aufgrund von Investorenwünschen oder in der Hoffnung, so besser Investoren gewinnen zu können, die AG als Rechtsform gewählt haben.
Fast jeder sagt mir: Bloss nicht wieder ...
In Deutschland artet "AG" schnell in eine Behörde aus, die sich Firma nennt, die Flexibilität bei Investionen, Annahme ungewöhnlicher Aufträge usw. geht dann irgendwann gegen Null. Dann lieber Einzelfirma oder GmbH.
Bei den Amis ist die "Inc." etwas flexibler, aber IMHO auch nur bis zum ersten SEC Filing, Jörg weiß da sicher mehr.
Gruß Oliver
P.s.: Außerdem gibt es da viele Geschäftsfelder, die man wirklich nicht will, weil sie nur Geld kosten. Aus diversen Gründen sind sie aber nicht mal eben zu reparieren oder abzustoßen.
Klar, macht manchen Leuten (wie mir) sogar Spass. Wenn nicht, kann man sich solche Fachleute besorgen. Muss ja nicht immer fest angestellt sein.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
J
Joerg
Hallo Oliver,
SEC Filings sind nicht so schlimm, aber ich sag' nur Sarbanes-Oxley oder kurz SOX. Da koennen sich einem so die Fussnaegel aufrollen, dass manche nicht oder im Ausland als AG firmieren.
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com
T
Thomas Huebner
Am 21.05.2007 15:45 schrieb Joerg:
Sehr effektiv sind Zentralschmierungen. Zentralschmieranlagen bieten sich an, wenn mehrere Schmierstellen versorgt werden müssen. (Aus Wikipedia) Das kann eben nicht jeder.
Thomas
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