Ob der Staat eine E-Auto-Stromsteuer schon in der Planung hat ?

Nov 27, 2019 Last reply: 6 years ago 1178 Replies

Und Wasser aus der Leitung?

Lenk bitte nicht ab. Es ging um Müllbeutel oder als solche genutzte. Die sind, egal woher, nicht wiederverwendbar.

Eric Bruecklmeier snipped-for-privacy@nerdcraft.de schrieb:

Die entsprechende Tarifschiene "W" ist ja auch die Abkürzung für "wenig".

An Universitätskliniken werden Professorenstellen formal als W-Stellen ausgeschrieben, aber das Gehalt ausschließlich individuell verhandelt, weil niemand sich auf eine Stelle bewerben würde, die formal ein Aufstieg, finanziell aber ein herber Abstieg wäre (gerade in Ländern wie diesem hier, wo W-Stellen an Angestellte vergeben werden).

Am 08.12.2019 um 17:05 schrieb Martin Gerdes:

Auch hier im Bereich E-Technik oder Informatik ist die Berufung auf W2 finanziell ein ziemlicher Abstieg. Natürlich kommen da noch ein paar Zulagen hinzu, aber das reißt es nicht raus. Erschwerend hinzu kommt ja noch, daß mit einer Berufung Mitte Vierzig die Kariere in der Wirtschaft noch nicht beendet ist, in der W-Besoldung dann aber nichts mehr passiert.

Hi Eric,

Alles relativ. Ich weiss ja nicht, was bei Dir W2 konkret ausmacht. Ja es gibt durchaus einige meiner Studienkollegen, die mehr verdienen als ich, aber auch einige, die weniger bekommen. Insbesondere darf man die Jahres-Bruttos nicht 1:1 vergleichen. Dass mir das Land Bayern lebenslang gegeben hat, hat auch einen Wert an sich, ebenso die Pensionszusagen, die ohne zusätzliche Abschläge vom Brutto gegeben sind. Mit den W3-Kollegen an den Unis können wir aber lange nicht mithalten.

Dann hast Du schlecht verhandelt. Selbst an Fasthochschulen kann man verhandeln. Gute Drittmittelkontakte können auch hier einiges bewegen. Ich habe auch Kollegen, die sich ein nettes Nebeneinkommen erwirtschaften...

Ganz so schlecht würde ich das nicht darstellen wollen.

Marte

Hey Kollege, wenn Du weiter so schreibst, dann will sich wirklich keiner mehr auf eine W2-Professur bewerben ;-)

Am 08.12.2019 um 17:05 schrieb Martin Gerdes:

Alles easy! Gibt genügend Chinesen, Inder und Raketensyrer, wer muss da schon selbst ausbilden...

Butzo

Am 08.12.19 um 18:22 schrieb Marte Schwarz:

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Also ich würde sagen, mit > ~ 4.000 € netto besteht wohl kein Grund zur Klage. ;)

Das ist ein weiterer Vorteil von vi. Wenn die Cursortasten nicht funktionieren, dann kann man ihn auch mit h,j,k,l anstatt der Cursortasten bedienen. vi ist der einzige Editor mit dem ich ohne Cursortasten sinnvoll arbeiten kann.

/ralph

Huch? Die funktionieren bei mir mit nano schon.

Am 08.12.2019 um 18:22 schrieb Marte Schwarz:

Als ich vor etlichen Jahren begann (allerdings nicht in Bayern) war der Einschnitt deutlich größer als 30%.

Selbstverständlich gibt es E-Techniker, die weniger verdienen u.U. werden von denen auch nicht alle berufungsfähig sein.

Das ist a) sehr hochschulspezifisch und b) wurden die einstigen Zulagen ja zu 50% "konsumiert".

Das ist klar, liegt aber nicht an der Stelle per se.

Auch das ist klar.

Tatsache ist, daß wir spezialisiertere Stelle zu "Modethemen" sehr schlecht besetzt bekommen. Der Rekord lag IIRC bei acht Ausschreibungen.

Ich klage nicht, hab ich mir die Stelle ja selbst ausgesucht - andere Vorteile sind mir wichtiger. Aber wirtschaftlich attraktiv ist der öffentliche Dienst nun wirklich nicht.

Am 08.12.19 um 19:49 schrieb Hartmut Kraus:

Natürlich nur mit GUI, muss ich wohl dazusagen. Erfahrungsgemäß wird nämlich meine Art Humor nicht immer verstanden. ;)

Am 08.12.19 um 07:20 schrieb Hartmut Kraus:

Und dir bin ich zwar zuletzt Erklärungen schuldig, aber hier noch ein "Angebot", das ich wirklich "abwehren" musste:

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Die Idee mit dem Kaufhaus war schon super. Mit dem, was manche Leute sonst so wegschmeißen, und zwar in Top-Zustand, kann man sich dort komplett einrichten. Aber wie das so ist mit der Presse und der Realität:

"400 Mitarbeiter hat das Jobcenter in zehn Jahren geschickt. Sie blieben zwischen sechs Monaten und drei Jahren und erführen, wie sinnstiftend Arbeit sein kann, wie Gerl sagte. Sie bekommen neben der Unterstützung durchs Jobcenter 1,25 Euro pro Stunde. Und arbeiten meist gerne. „Bei mir melden sich Mitarbeiter unter Tränen und bitten mich, dass sie weiter im KaDeCa arbeiten dürfen“, berichtete Jobcenter-Chef Gerhart Schindler. aber das gehe nicht."

Na, ich kann das jedenfalls nicht gewesen sein. Habe nur einmal erlebt, wie der "Vorarbeiter" dort mit seinen vom JC "zwangsverpflichteten" Leuten umgeht. Sorry, ich denke nicht dran, mit meinem Kreuz noch Möbel zu buckeln und mich beim kleinsten Kratzer anbrüllen zu lassen "kannste nicht aufpassen" ... Die Computerabteilung hätte mich natürlich interessiert, aber die haben sie dichtgemacht. Selber schuld.

Hi Eric,

Brutto oder netto?

durchaus.

nicht wirklich, die sind nur mit dem anstieg des Grundgehalts verrechnet worden. Hat mich auch betroffen. Ich hab nicht weniger bekommen, es wurde nur anders berechnet. Ob das nun so "gerecht" war, sei dahin gestellt. Ich hab auch schriftlich, dass meine Berufungsleistungsbezüge mit den Steigerungen der Grundbesoldung mit wachsen würden. Daran hat man sich nicht gebunden gefühlt. Es gab welche, die das gerichtlich klären haben lassen, ohne Erfolg.

Kenn ich gut. Wenn der Markt brummt, macht sich keiner Sorgen und der Wert des "lebenslänglich" schrumpft. Aber es gibt eben doch noch deutlich mehr im Leben.

Diese gilt es auch mal in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen, sonst wird das mit der neunten Ausschreibung wieder nichts.

Aber auch nicht sooo unattraktiv, wie Du es darstellen wolltest.

Marte

Marte Schwarz snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:

... also die Verbeamtung.

Nach dem Tabellenentgelt liegt W3 um die 10.000 im Jahr höher. Das reißt es nicht heraus.

Das Tabellenentgelt eines W2-Professors entspricht etwa dem eines Studiendirektors (also eines Fachleiters an einem Gymnasium). Das Tabellenentgelt eines W3-Professors entspricht dem eines Schulleiters eines Gymnasiums (also einem Oberstudiendirektor).

Das ist kein schlechter Lohn, aber gemessen an den teils überbordenden Anforderungen, die ein Bewerber schon bei der Bewerbung bringen soll, ist es zu wenig.

In Niedersachsen werden W-Positionen nur mit Angestellten besetzt, das bedeutet im aktiven Dienst einige hundert Euro im Monat weniger durch die Sozialabgaben und eine entscheidend schlechtere Altersversorgung. Das macht man nicht, wenn man nicht unbedingt muß.

Ein W3-Prof in Orientalistik gibt sich damit zufrieden, der ist froh, wenn er überhaupt eine Stelle hat, und hat mit allenfalls 2 1/2 Stellen auch ein übersichtliches Institut.

Wer 50 oder 100 Leute unter sich hat, macht das nicht. Bei uns sind W3 alle außertariflich (und die Ebene darunter vielfach auch).

Eine W2-Professur mag von der Position her nicht schlecht sein, aber das Tabellenentgelt ist unzureichend. Für das allein bekommt man keine guten Leute.

Bei Deiner Omma gabs schon fließend Wasser? ;-)

OK, mea culpa. War wohl kurz eingenickt und hatte dieses Detail verpaßt.

Meinen (Rest)Müll stopfe ich natürlich in die allfälligen Plastiktüten, Kartons und Produktverpackungen, die sich immer wieder anfinden und sowieso weggeworfen werden. Ja, ich bekenne desweiteren, nicht allen Biomüll sortenrein zu trennen. Es kann also durchaus vorkommen, daß die Münchner Stadtwerke wegen mir in der Gartenerdeperformance nicht zu voller Leistungsfähigkeit auflaufen.

Volker

Am 08.12.2019 um 22:57 schrieb Marte Schwarz:

Netto natürlich.

Doch wirklich! Wenn jetzt jemand in die Besoldungstabelle schaut, dann kommt da 50% weniger hinzu als früher.

Ich auch nicht, darum ging es aber gar nicht.

, es

Es ging in meinen Ausführungen nur um die wirtschaftliche Seite.

Selbstverständlich ist das (meist) ein toller Beruf.

Auf Sachbearbeiterebene hauen uns reihenweise die Leute ab - das wird einen Grund haben.

Am 08.12.2019 um 23:27 schrieb Martin Gerdes:

[...]

Exakt das war der Kern meiner Aussage.

Um mit h,j,k,l manövrieren zu können, muss man erst in diesen Modus kommen.

Nano funktioniert für meine Zecke klaglos, mehr brauch ich nicht.

vi und MacVim, Emacs habe ich auch am Mac, kann mich mit denen nicht anfreunden.

Graphische Editoren am Mac: Smultron, SubEthaEdit, TextWrangler.

Am 07.12.19 um 16:38 schrieb Ralph Aichinger:

Mal ganz im Ernst: Was empfindest du (an meiner Einstellung oder an was auch immer) als weltfremd?

Dass ich ab einem bestimmten Zeitpunkt an eine Pleitefirma nach der anderen geraten bin oder dass ich das nicht akzeptieren kann:

Am 06.12.19 um 23:44 schrieb Ralph Aichinger: > Hartmut Kraus snipped-for-privacy@web.de wrote: >> Auch, dass ich als "Neuer" nach außen hin der Buhmann sein sollte für >> den Mist, den andere Jahre vor mir gebaut hatten. >

Klar, Kompromisse muss man immer eingehen, aber in der IT solche faulen quasi immer? Da war das beste Gegenbeispiel mein Job damals bei der THA, wie gesagt. Bei dem Bewerberüberschuss damals nach der Wende im Osten hatten die's wohl nicht nötig, mir nach dem Vorstellungsgespräch (bei einem alten erfahrene Personalchef aus dem Westen) den Arbeitsvertrag hinterherzuwerfen, mich auf ihre Kosten zu zwei Lehrgängen zu schicken (bei IBM in Herrenberg bei Stuttgart), ... mich mit allem zu beschäftiigen, was mit der zentralen Datenbank in Berlin zusammenhing, gelegentlich auch als Vertretung des IT-Chefs (Netzadmin), also auch in hautnahem Kontakt mit quasi allen Usern wenn sie irgendwelche soziale Inkompetenz bei mir bemerkt hätten. ;)

Also bitte: Was ist an mir weltfremd, sozial inkompetent, sonstwas? Kritk vertrage ich auch, aber dann bitte objektiv!

Am 09.12.19 um 09:37 schrieb Hartmut Kraus:

Korrektur: Drei ;)

also auch Novell ;)

Am 09.12.2019 um 09:37 schrieb Hartmut Kraus:

Alles.

Objekiv bist du komplett übergeschnappt.

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