Klar, jeder wie er mag... Ich bin jedenfalls recht froh, daß ich mich beruflich mit derlei Mätzchen nicht rumärgern muß.
Klar, jeder wie er mag... Ich bin jedenfalls recht froh, daß ich mich beruflich mit derlei Mätzchen nicht rumärgern muß.
Als Sysadmin der sich auf Kisten per ssh einloggt hilft das nur bedingt.
/ralph
Das würde ich nun nicht sagen. Das mache schließlich wie gesagt soger ich als blutiger Admin-Laie ;) mit meinem Root-Server. Was hindert dich daran?
Am 07.12.19 um 16:38 schrieb Hartmut Kraus: > Am 07.12.19 um 12:52 schrieb Gerrit Heitsch: >> Nur, wenn man sich mal auf einem embedded-System (Router z.B.) >> einloggt kannst du dort nicht kurz mal einen neuen Editor installieren, >
SSH-Forwarding oder graphische Remote-Logins sind umständlicher.
/ralph
Sie sind auch langsamer. 'vi' bediene ich problemlos über eine Modemverbindung mit 9600 bps. Mit PPP/SLIP darfs ein bisschen mehr sein. X11 oder RDP hingegen...
Gerrit
Ich weiß nicht, was du hast. Hier mein Script, das das macht:
#!/bin/bash # . $LIBS/common
fusermount -u /mnt/server4you 2>/dev/null
# echo Neumann1 | # sshfs root@62.75.155.49:/ /mnt/server4you
sshfs snipped-for-privacy@euve264366.serverprofi.de:/ /mnt/server4you
# mount /mnt/server4you/
msg=$(/mnt/server4you/ready.sh 2>&1); CC=$? beep; [ ! $CC = 0 ] && exit $CC
echo "$msg" printf "\nGemountet auf:\t/mnt/server4you\n"
printf "Verbinden ...\n\n" ssh snipped-for-privacy@euve264366.serverprofi.de
Am 08.12.19 um 14:40 schrieb Hartmut Kraus:
Kleiner Gag am Rande - das Script, mit dem der Server sich meldet:
#!/bin/bash printf "Hi, hier Server! \n" printf "IP-Adresse:\t62.75.155.49 \n" printf "Hostname:\teuve264366.serverprofi24.de \n" printf "Servername:\teuve264366 \n"
Klar bei einem Server alles kein Problem. Wenn du 200 Server hast, und manche nur indirekt über Jumphosts erreichbar sind, dann ist es im Zweifelsfall schneller vi in der ssh-Session aufzurufen.
/ralph
Jetzt sag' bloß noch, du bist alleine für 200 Server zuständig. Dann sage ich ab sofort "Sie" zu dir. ;)
Gerrit Heitsch schrieb:
Oder man weiß wie "export" funktionert.
Guido
Kommt drauf an wie du "alleine" und wie du "zuständig" definierst.
Nein, nicht ganz alleine, aber schwerpunktmäßig.
Aber: Ich bin nur für bestimmte Aspekte zuständig, wenn ein Bug in einer drauf laufenden Anwednung auftaucht, dann geb ich das dem Entwickler weiter.
Und: Viele dieser Server sind virtuelle Maschinen, an denen nicht nennenswert was konfiguriert ist (oder nur automatisch), d.h. da wird nicht viel rumgewerkt, sondern im Zweifelsfall wird die einfach neu angelegt.
In der Größenordnung 100-500 Server hast du als vollzeit Sysadmin bald einmal. Ob du dann 500 Server zu dritt, oder
100 alleine oder 4 wirklich komplizierte, die dauernd Interventionen brauchen hast, das macht keinen Unterschied.Die 200 Server (oder so, ich hab schon lang nicht mehr gezählt) die tun mir viel weniger weh als andere Aufgaben. Ein kleiner Server für eine einzelne Aufgabe der monatelang problemlos dahinläuft ist quasi keine Arbeit. Da sind u.U.
3 "komplizierte" Kunden die täglich anrufen (hab ich in einer vorherigen Arbeit mal gehabt) viel viel mehr Aufwand./ralph
Am 08.12.19 um 13:50 schrieb Rupert Haselbeck:
Und diese GmbHs lassen sich das seeeeehr gut bezahlen.
Das muss aber auch eine schöne Gesetzeslücke sein. In der Wirtschaft ist das ja noch einzusehen, aber dass Kommunen im Arbeitgeberverband sein müssen, damit der /Bundes/angestelltentarif bindend ist, ist schon stark.
Die Leier kann ich nicht mehr hören. Ich wurde damals bei der Bezirksregierung Weser-Ems (befristet) als popliger Programmierer schon nach BAT II bezahlt.
Fritz schrieb:
Bisweilen findet man auch nur pico.
Wer einmal mit dem vi auf einem embedded System mit einer "kreativen" Terminaleinstellung gearbeitet hat, wird auch jedem anderen System ein which nano,falls nicht da which <anderer editor> und ein export editor=nano (oder was eben da ist) schneller eingetippt haben, als er herausgefunden hat, wie sich der vi gerade mit dem Terminal beißt.
Hab mich auch Jahre mit diesen Mist-Vi(eh) herumgeplagt. Das war vielleicht 1970 mal toll.
Guido
Am 08.12.19 um 13:57 schrieb Eric Bruecklmeier:
Selber schuld *** schulterzuck ***
Da tippe ich eher 'TERM=vt100' und fertig.
Ich nehme lieber vi, den gibts überall. Auch auf MacOS X.
Gerrit
Nachvollziehbar. ;) Aber wenigstens fängst du dafür nicht noch Abmahnungen oder musst den Kunden gegenüber die Bugs rechtfertigen. Nochmal: Wie würdest du da reagieren?
Ja das kannste ja machen aber bei der Kiste, die ich da hatte hat auch so der VI bei Verschiebungen von Textteilen diese nicht vernünftig angezeigt, sondern doppelt, mal Leerzeichen statt der eigentlich dort stehenden Zeichen und so weiter. Ganz übel wurds, wenn man im vi backspace oder ins gedrückt hatte. Cursor rechts hat funktioniert, links gab Ausgabesalat. Da mußte man eben Speichern und mit cat nachsehen, was denn nun wirklich in der Datei sieht. Das Ding hatte auch noch einen anderen, mir bis dato unbekannten Editor, der hat hingegen funktioniert.
Nun, mancher reibt sich zwecks Tarnung auch Kacke ins Gesicht. Kann man machen, muß man aber nicht.
Guido
Ich brauche öfters die erweiterten Features von vi, search/replace mit regular expressions usw.
Gerrit
Am 08.12.19 um 15:13 schrieb Hartmut Kraus:
Ok, du kannst sagen: Das war 1995, da gab's echt mal sowas wie einen Fachkräftemangel. Aber dann erkläre mir mal einer, warum sie sich nicht von der Uni nebenan einen Absolventen / Werkstudenten / Praktikanten wasweißich gekrallt haben, sondern einen Arbeitslosen aus dem Osten, der zwar schon einige Jährchen in der Branche gearbeitet hatte, aber speziell das, was da verlangt wurde (Access Basic) mal als Hobby gemacht.
Am 08.12.19 um 15:19 schrieb Guido Grohmann:
Da ich viel mit VitualBox VMs arbeite und das macOS & VirtualBox viele Tastatur Kommandos 'abfängt', scheiden Editoren die von solchen Kommandos leben im vorhinein aus. nano reicht für das Editieren der Konfig Files allemal.
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