Kondensator - Paradoxon

Jul 07, 2006 45 Replies

Hi,

Harald Wilhelms schrieb:

Halt! Die Gesamtladung bleibt erhalten (wo soll sie auch hin, kann ja nicht weg), das heißt: C1 (10V/1F) hat am Anfang Q = C * U = 10Coulomb C2 (20V/1F) hat am Anfang Q = C * U = 20Coulomb

schließt man sie zusammen, hat man nachher 30 Coulomb auf 2Farad.

U = Q/C = 15V

Die 15V sind also Fakt und der Rest meiner Ausführungen erklärt den höheren Wirkungsgrad.

Wie Du aber auf > 112,5J+112,5J=125J kommst, ist mir schleierhaft.

Michael

Michael R=FCbig schrieb:

Hallo Michael, Enrik und Marte,

112,5J+112,5J=3D125J

Da hatte ich wohl einen (hitzebedingten) Denkausfall. Entschuldigung. Mit den richtigen Zahlen sieht das Ergebnis nat=FCrlich ganz anders aus. Ich werde die Formeln noch mal ganz in Ruhe durchgehen. Gruss Harald PS: Aber das Ergebnis mit 50% kam doch so sch=F6n hin. :-)

[halbe Spannung, doppelte Kapazität, halbe Energie]

Kein Potz, kein Blitz, unspektakuläres Verheizen. Ich denke, das entspricht nicht deinen Ansprüchen an solche Experimente ;-) Näxtest Experiment: Kondensator A ist geladen, B nicht. Verbinde über eine Serienschaltung von Diode und Drossel.

mfg Rolf Bombach

Na, das meinte ich doch. Ich wollte gegen die diversen Vorurteile anstinken, die meinen, entweder der Wirkungsgrad sei höchstens

70% oder so was, andere meinen er sei prinzipbedingt unter 50%. Vor der Zeit der FET-Schalter waren die Dinger wirklich nicht besonders, da Flussspannungen von 0.2 V abfielen oder sogar Dioden im Kreis waren. Dasselbe galt ja auch für die Spulenwandler; der heute mögliche hohe Wirkungsgrad geht auch nur mit MOSFET- Synchrongleichrichtern, insbesondere bei kleinen Spannungen (wie war das? 1.2V oder so und 65A für einen Laptop-Prozessor?) Und nein, ich mag diese Kondensatorwandler nicht, aber das tut nichts zur Sache. Die kV-Wandler konnte ich eh nicht mit so was machen.
mfg Rolf Bombach

Harald Wilhelms schrieb:

Es ist nicht so schwer, der Grund ist wie gesagt dass die Energie im Kondensator quadratisch mit der Spannung zunimmt die Verlustenergie aber nur von der Spannungs- differenz abhängt. Im genannten Beispiel ändern sich die Spannungen jeweils um 5 Volt, das macht mit U^2 * C/2 je Kondensator 12,5 J insgesamt gehen also 25 J verloren - egal wie groß die absoluten Spannungen der Kondensatoren sind. Mit 20 V und 30 V sind die Energien vorher 450 J und

200 J, nachher jeweils 312,5 J. Also 137,5 J verloren und 112,5 J gewonnen - wieder 25 J Verlust. Aber der absolute Gewinn ist wegen den größeren Spannungen höher als vorher.

Jens

Insbesondere solche sind selten, welche keine Spannungen intern verheizen. Vielleicht ein Sperrwandler? ;-]]

mfg Rolf Bombach

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