Highend HIFI???

Feb 08, 2008 31 Replies

Moin,



Bei Ibäh Artikel Nummer 140203355164 konnte ich eben echt nicht mehr


Gibt es eine ernsthafte Erklärung worauf die irrwitzig hohen Gebote beruhen?



nix für ungut,



O.J.



PS: Wer den Endpreis errät gewinnt einen virtuellen Verstärker für Luftgitarre...



PPS: 500MFD Becherelkos habe ich noch ein paar im Keller...


Auf der selben Logik, nach der sich sauerstofffreie Lautsprecherkabel, die den Klang "weicher" machen, Schwungmassen f=C3=BCr CDs um Gleichlaufst=C3=B6rungen beim Abspielen zu vermindern u= nd Netzstrom-Filter verkaufen lassen.

Mittlerweile ist die Technik so weit gediehen, dass mit - mittlerweile - vergleichsweise g=C3=BCnstigen Bauteilen (die aber vor

2 Jahrzehnten dicke Kerben in's Portmonaie schlugen), eine Signalqualit=C3=A4t erreichen l=C3=A4sst, die me=C3=9Ftechnisch gesehen= selbst die audiophilsten Ohren befriedigen k=C3=B6nnte. Einzige Voraussetzung: Derjenige, der die Schaltung entwickelt hat, versteht sein Handwerk und spart nicht (an den falschen Enden).

Jede weitere konstruktive Ma=C3=9Fnahme w=C3=A4re Perlen vor die S=C3=A4= ue und es w=C3=BCrde sowieso kein Mensch den Unterschied h=C3=B6ren, also blei= bt als einzige M=C3=B6glichkeit den Leuten Geld aus den Taschen zu saugen die Ausnutzung des Placebo-Effektes: Es klingt besser, weil man ein Schweinegeld ausgegeben hat und sich das ganze auch hat lohnen sollen.

Wolfgang Draxinger

--=20 E-Mail address works, Jabber: snipped-for-privacy@jabber.org, ICQ: 134682867

Ole Jansen schrieb:

Hmm... was sind denn "Dipolschallwände"? Mit Wasser angestrichen?

Ansonsten finde ich das Gerät der Auktion einfach nur überaus häßlich.

Ich auch. Früher haben sie halt MFD draufgedruckt, statt uF.

Viele Grüße, Johannes

"PS: Ein Realname wäre nett. Ich selbst nutze nur keinen, weil mich die meisten hier bereits mit Namen kennen." -- Markus Gronotte aka Makus / Kosst Amojan / maqqusz / Mr. G / Ferdinand Simpson / Quartillia Rosenberg in dse

"Johannes Bauer" schrieb

[...]

Chassis in offener Schallwand, zB so etwas:

formatting link

Rudi Fischer

...and may good music always be with you.

Hi Ole,

190194795944 find ich viel schärfer. fünffachstecckerleiste für über 100 Euronen / Anschluß. Ungefiltert wohlbemerkt. Irgendwie stehen jeden tag mehr als genug Dumme auf.

Marte

Da braucht vermutlich einer das Laufwerk als Ersatzteil, ev. für ein Revox-Gerät das locker 500 EUR bringt.

Stefan

f=C3=BCr

dwie

Oh mann, sowas treibt mir gleich Tr=C3=A4nen in die Augen. Wer f=C3=BCr= so einen Schwachsinn Geld ausgibt hat sie doch nicht alle.

Wolfgang Draxinger

--=20 E-Mail address works, Jabber: snipped-for-privacy@jabber.org, ICQ: 134682867

Gratuliere dir zu dem Fund! Herrlich! Sehr erbaulich das Ganze, und jede Menge Geld dabei im Umlauf. Ich-halts-nicht-mehr-aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

w.

Ist jetzt zu Ende die Auktion und wurde für 671 Euro ersteigert. Ist ja fast geschenkt, denn neu kostet es fast doppelt so viel. Aber bei so Features wie "Das Gehäuse der Anschlussleiste ist zur Vermeidung von störenden magnetischen Einflüssen, vollständig aus nicht magnetischen Material gefertigt." (nicht etwa Mu-Metal o.ä., sieht aus wie Plastik im Auktionsfoto), kann man schon was erwarten. Die Leute, die das einsetzen, haben wohl auch einen direkten E-Werk-Anschluss, denn sonst gibt es bei den maximal möglichen 40A leichte Probleme bei der Haussicherung und Verkabelung zur Steckerleiste hin :-)

Die in der Auktion referenzierte Krell-Endstufe gibt es aber tatsächlich mit 6000W maximaler Leistungsaufnahme (

formatting link
), wofür die Steckerleiste dann aber nicht geeignet wäre, da nur 16A pro Steckdose erlaubt sind, aber insofern ist das wieder schlüssig. Kann man dann nicht nur die Nachbarn, sondern gleich das ganze Stadtviertel mit erfreuen.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Frank Buss schrieb:

Wenn das _die_ Krell sind, wundert das auch nicht. Die hatten ja einen ganzen Planeten für ihr Kraftwerk gemaulwurft.

Eventuell schrieben die sich aber anders.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Die ist vom Fadel. der Fadel ist so ein 60+ jähriger Marokkaner, der Signalkabel für Audioanlagen herstellt. Seine Theorie ist, daß Kabel durch ihre Kapazität Höhen verlieren. Habe grad seine Webseiten angeschaut.

formatting link
formatting link

Nunja, wir verlieren Höhen. Und? Zar wos gibts einen Equalizer, Höhenregler? Oder? Sicher ist es besser, Verluste zu vermeiden, als sie danach wieder mit Verstärkung auszugleichen was Rauschen mit sich bringt.

Nun tut der Fadel seine Tonkabel pupinisieren. Er machts halt nicht so wie weiland die Post mit den Pupinspulen, sondern mischt anscheinend Ferrite dazu, wenn ich das recht verstehe. Auch macht er Kabel mit Guard Shield, einem Trick aus der Meßtechnik.

Es geht aber nicht nur um die Höhen, sondern auch um die Dispersion, um das Verschleifen von Impulsen, davon hab ich beim Fadel noch nix gefunden beim schnellen durchschaun.

Tja.

Und das alles für ein paar meter lange Kabel, nicht Kilometer. Wer hat Tau von Tonstudiotechnik und würde die Mühe auf sich nehmen diese "Kabeltechnologie" zu kommentieren??

Wie verhält es sich beim Van den Hul?

formatting link
Welche Leitungsphysik propagiert der?

+++

Dann ist das Ganze diffundiert bis runter zu den Steckdosen, wie aus der Beschreibung obigen Ebay Items hervorgeht. Gewisse Fragen drängen sich mir auf :-)

Niemand ist verpflichtet, Mißbrauch zu verhindern, ja nicht einmal Gefahren zu verhindern, in die sich Andere begeben. Du kannst irgendwo herumstehen und kühl zuschaun bis der Turm umfallt, die Brücke zsammbricht, das Haus abbrennt, nur dann wenns soweit ist, mußt Hilfe leisten. Wir haben das kürzlich in einer Recht Newsgroup durchgehechelt.

Deshalb ist auch niemand verpflichtet, esoterischen Schwachsinn zu verhindern oder anzuzeigen. (Ich bezieh mich jetzt auf die Steckdosen).

Audiophile Grüße, w.

Helmut Wabnig schrieb:

250187801742 ist für etwas mehr als 17 Euro weggegangen. Man muss nur Ideen haben.

MfG Mark

Keine Ahnung, aber Disaster Area würde es wohl gut brauchen können:

formatting link

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Damit hat er ja prinzipiell nicht Unrecht. Wenn wir mal davon ausgehen, dass nicht das Kabel, sondern das übertragene Signal Höhen verliert :-)

Da kann ich schon ganz gut nachvollziehen, dass man im Idealfall ohne Klangregelung etc. auskommen will. Mir als Tonmensch ist das eigentlich egal, ich würde mir eher eine umfangreichere Klangregelung an HiFi-Verstärkern wünschen :-) Nichts desto trotz bleibt die Klangregelung am C320 mit EX-4 idR auf Bypass, weil ich sie bei diesem Lautsprecher in diesem Raum einfach nicht brauche.

Ich würde grob sagen: Eine gute (aber altbekannte) Idee, um an Geld zu kommen. Im Falle des Powerkabels beim Fasel würde ich als allererstes mal den Baumarktstecker bemängeln wollen. Und ich wüßte auch keinen Schukostecker, der mehr als 2,5er Querschnitt aufzunehmen in der Lage wäre.

Unter den sog. "Audiophilen" gibt es wohl überdurchschnittlich viele leicht zu beeindruckende, teils naive arme Irre, die einen Haufen Geld für jede noch so kleine Klangverbesserung ausgeben, wenn man sie ihnen nur entsprechend schmackhaft macht.

Burmester ist in dieser Hinsicht für mich ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite mag ich Qualitätsarbeit, die dort zweifelsfrei geleistet wird. Allein schon die symmetrische Signalführung verdient Beifall. Auf der anderen Seite verbauen die da billigste China-XLR-Stecker an sauteuren Kabeln und bieten DVD-Player an, die auch mp3 abspielen können. Wenn man sich dann anschaut, was für ein Mikrofon hier

formatting link
abgebildet ist und wie bei Burmesters aktueller Band der Gitarrenamp mikrofoniert ist, fragt man sich schon, wie ernst der gute Mann denn die Texte auf der Firmenhomepage meint.

Scheinbar bin ich zu gut für diese Welt, sonst hätte ich schon längst solch ominöse Strippen im Programm :-)

Zurück zu den Strippen: Höhenverlust gibt es bei hochohmigen Quellen in Verbindung mit hohen Kabelkapazitäten. Also z.B. Verbindung Gitarre

-> Amp. Bei Line-Pegel und entsprechend kleinen Impedanzen fällt das idR. nicht hörbar ins Gewicht. Zugegeben: Ein hochwertiges Kabel ist immer besser als die mitgelieferte Lakritzstrippe, allein schon, was Einstreuungen angeht. Bei LS-Kabeln würde ich prinzipiell sagen: Vergiss Voodoo, go for Querschnitt.

In meiner Branche ist es üblich, nach Möglichkeit das beste Material einzusetzen, das noch ins Budget passt. D.h. es kommen je nach Produktion schon mal Tonpulte im Wert einer S-Klasse mit Vollausstattung zum Einsatz. Die restlichen Komponenten enstammen ähnlichen Klassen (mal von Kneipengigs und Stadtfesten abgesehen). Ähnlich ist das auch im Studiobereich, wobei da schon gerne wieder Voodoo zum Einsatz kommt - ob es was bringt, wage ich zu bezweifeln. Abgesehen von einigen Kollegen, die esoterischen Kram wie Vovox Kabel einsetzen, herrscht da ganz normaler "Industriestandard". Also stabil, langlebig und leitfähig - nicht mehr und nicht weniger.

Ein Schuko-Verteiler für 1000,- EUR ist schlicht und ergreifend Voodoo, Esoterik - oder Neudeutsch "Abzocke". Andererseits: So lange da jemand Geld für ausgibt...

Fasel zieht sich ja prima aus der Affäre: "Run-In-Time: Minimum 70 hours for best performance."

Popcorn, Bier anyone?

Zuendi

"Musiker sind schwierige Menschen. Jeder hat andere schwierigkeiten, der eine mehr, der andere weniger. Aber einen am Brett haben sie alle!"

was hat das noch mit HiFi zu tun, können wir nicht bei richtigen HiFi (symetrische Signalführung vom Tonabnehmer bis zum Lautsprecher, Rauschverhalten bei -120dB, hochwertige Überträger, maximaler Phasenfehler von 1° bei Verwendung eines Tonreglers oder 0,1° bei reiner Lautstärekenbeeinflussung, durchgänige 8Ohm Technik um das Widerstandsrauchsen zu minimieren, Läutstärkenregelung über L-Regler, ...) belieben?

Wenn jetzt aus dem Lautsprecher ein Ton kommt, so dürfte doch über die Rückseite der gleiche Ton mit einen Phasenunterschied von 180° abgestrahlt werden. Wenn ein solcher Lautsprecher in Räumen eingesetzt wird, dann habe ich völlig unberechenbare Ergebnisse und die ganz Rechnerei mit den Leistungstufen ist hin. (da macht man sich die Mühe die Verstärkertechnik auszurechnen -> 0dB vom Mischpult 20dB Vorverstärker-> L-Regler-> Abschwächung um 10dB -> 80dB Verstärkerstufe -> Lautsprecher mit eine Wirkungsgrad von ca. 60% ... und dann werden solche Lautsprecher angeschlossen)

Stefan Engler schrieb:

...

Wie man sieht, hast Du keine Ahnung ;-)

Ich habe in der Bedienungsanleitung für Linn-Tonabnehmer gelesen, wie der Raum, sorry das Studio, ausgestaltet sein muß, damit die Tonabnehmer ihre volle Leistung entfalten. Ich erinnere mich nur noch daran, daß Telefone (analoge, mit Schnur, nicht schnurlos oder GSM) verboten waren.

Falk P.S.: Braucht noch wer gut abgehangene Nytech-Ersatzteile? High-End-Transistoren, High-End-Widerstände, High-End-Tastenkappen...

"Stefan Engler" schrieb im Newsbeitrag news:Y8erj.1032$ snipped-for-privacy@newsfet17.ams...

HiFi ist irgendwie out, man ist wieder bei Oma's Dampfradio angekommen.

Der Krell hat 0.03% THD (bei 1kHz, bei 20kHz 5 mal schlechter), ist also gut 100 mal schlechter als Stand der Technik in den

80ern, und schau mal welche Wahnsinnspreise die Leute fuer Roehrenverstaerker mit Ausgangsuebertrager und entsprechendem Klirr heute bezahlen, nicht mal mit guten Roehren, sondern dem EL34 Feld-Wald-Und-Wiesen Krempel von annodunnemals.

Das ist ganz genau das, was Omas Dampfradio ausmacht, das so gut, so warm klingt, weil es so massiv verzerrte.

Bei Audiophilen muessen Verstaerker ja auch 'klingen', also irgendwie Effektgeraete sein, und damit man da was hoert, muss die Beeinflussung des Adiosignals schon ueber 1% liegen.

Das ist so ziemlich das Gegenteil von HiFi.

Na ja, wer 671 EUR fuer eine Steckdosenleiste ausgibt, die leider nur fuer 220V taugt ud nicht fuer die heutigen 230V (immerhin aber quer abgehende Stecker hat, so was musste ich mir auch aus eBay

250189354771 selber bauen,d eren Leiste sieht auch nahc diesen sehr guenstigen Einbausteckdosen aus), muss wirklich sehr sehr schlechte Geraete daran angeschlossen haben, wenn die sich von dem haben Meter Zuleitung *beeinflussen* lassen. Diese sehr sehr schlechten Geraete waren vermutlich auch audiophiler Quatsch, wie der genannte CD-Player im hingepfuschten Holzgehaeuse.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"Stefan Engler" schrieb:

Jedenfalls sehr viel mit Akustik - die Kombination verschiedener Abstrahl-Charakteristiken zeigt eine sehr guenstige Modenanregung. Die Geithain RL901 (nach diesem Prinzip) ist zB eine der anerkannt weltbesten Studio-Abhören:

formatting link
Schon sehr mutig, so etwas mit dem rein zufaelligen Resonanz- und Kammfilterklang von *Omas Radio* zu vergleichen...

Als Einstieg:

formatting link
formatting link

BTW zum Thema *alles Spinner*:

formatting link

- das Beispiel war ja keineswegs zufaellig gewaehlt ;-)

[...] Rudi Fischer
...and may good music always be with you.

"Henry Kiefer" schrieb:

Ist schon richtig, die Firma wurde von Dan D'Agostino nach den Aliens (eben wg *most powerfull beings of the Universe*) aus dem Film *Forbidden Planet* benannt:

formatting link

Rudi Fischer

...and may good music always be with you.

Falk Willberg schrieb:

Ein kritischer High-End-Sachverstand ist wohl eher n=F6tig ;-)

--=20 mfg hdw

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required