Hamamatsu C12880MA Spektrometer 340 ... 850nm

Nov 09, 2024 Last reply: 1 year ago 4 Replies

Es ist eine kleine Blechdose mit CCD-Zeilensensor oben und grating unten:



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Die Tüte enthält ein Messprotokoll mit Tabelle Korrekturfaktoren. Mehrere Japaner verkaufen sie auf ebay.com für ca. 165 EUR



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Leider ohne Zollabfertigung durch Absender. Geht von Japan Post an DHL die das small parcel gegen Barzahlung Zoll 31 EUR + Handling 5 EUR aushändigt. Gerade erhalten, aber noch nicht aufgebaut.



MfG JRD


Rafael Deliano schrieb am Sat, 9 Nov 2024 16:43:34 +0100:

Die "spectral resolution" hat numerisch höhere Werte als der schlechtere Vorgänger und wird mit "max. 15nm" angegeben. Das verwirrt mich etwas, da in meinem Verständnis eine höhere Auflösung nur durch kleinere Werte entsteht. Beim HF-Spektrumanalyzer ist das ja auch so.

MfG

Frank

Den grösseren Vorgänger C11708MA / Spectral response range: 340 to 750 nm (C10988MA-01) / 640 to 1050 nm (C11708MA) / Spectral resolution: 14 nm (C10988MA-01) / 20 nm (C11708MA) hat Farnell für 830,57€ mit 2 Stück auf Lager. Visible wäre 380 ... 750nm, d.h. sonderbare Bandbreite.

Der neue "visible" C12880MA ist dort 459,69€. Über ebay.com eben billiger.

Der baugleiche UV C16767MA 190 ... 440 nm / 8 nm hat keine gute Bezugsmöglichkeit. Und die Macke dass sie ihm kein Quarzfenster spendiert haben. Lebensdauer damit begrenzt. Da wurde nur grating gewechselt. Versuchsballon um den Markt zu testen. Fluoreszenz hat in biotech Anwendung. Wäre auch für mich interessanter.

Für 200 EUR ist auch ein C12880MA für mich ok. Meine Schaltung wird Mitte 2025 wohl hier zu finden sein:

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MfG JRD

Rafael Deliano schrieb am Sun, 10 Nov 2024 09:07:17 +0100:

Ich muß nochmal doof nachfragen, das würde heißen, bei einem Spektrum von 1050-640 = 410nm ergäben sich 410/20=20 Stützstellen, also es können nur Wellenlängenunterschiede von 14 bzw. 20nm detektiert werden, richtig?

MfG

Frank

Das Ding besteht aus CCD + grating. Die CCD 256 (alt) bzw 288 (neu) Pixel ist kein Rekordversuch. Die hier verwendete CCD (neu) hat aber den Schlitz integriert. (alt) waren getrennte Baugruppen. Auch wurde die Ankopplung ans grating wurde komplett überarbeitet. Ich habe keine Angabe zu den lines im grating gefunden.

Wieviel Pseudogenauigkeit man durch Interpolation gewinnen kann/könnte, bleibt der Phantasie überlassen. Vgl die moderate Auflösung der FLIR IR-Kameras die der Hersteller dann fast als Mega-Pixel bewirbt. Und erfolgreich verkauft, weil für Kunden ausreichend.

Hamamatsu sind die "nm" egal. Meßgeräte in Stückzahlen 1...500 werden diskret von anderen teuer gebaut. Hier geht es um Anwendung >1000 Stück. Die kommt erst wenn der Preis ok ist. Es ist keine Massenanwendung ersichlich, die hohe Auflösung erfordert.

Es gab früher 1k ... 2k Zeilensensoren für FAX, das waren streichholzförmige lange Chips. Grating kann man ebay.com in China kaufen, Suchbegriff "Diffraction Grating". Vermutlich nicht in der Qualität für Rekordversuche. Diskret bauen war immer möglich, deratige Baugruppen sind preislich nicht attraktiv.

Geräte in Stückzahlen mit gratings waren bisher selten. Moire-Muster zu machen erfordert 2 simple gratings. Es gab ehedem ( bzw. bei ebay.de immer noch ) den "Micro 2000" von Moore & Wright

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funktioniert immer noch. Das war die Technik in sehr guten CNC-Maschinen und für wafer-stepper. Da war Auflösung sicher relevant.

MfG JRD

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