Glosser Komputer-Gott

Oct 10, 2025 Last reply: 8 months ago 80 Replies

Keine Ahnung, welche Anforderungen ihr habt. LibreOffice Base existiert.

Volker

Du meinst das Spezialprogramm zum Drucken von kariertem Papier?

Ein Nachbar und jahrelanger, recht erfahrender Excelanwender wurde vom Arbeitgeber zu einer Schulung geschickt. Er kam ganz begeistert zurück: "Excel kann ja auch rechnen!"

Genau das. Es ist (oder könnte sein) ein und dieselbe Datenbank nur mit verschiedenen Inhalten, aber man kann für jeden davon mit Geld eine eigene "Ähp" kaufen, die den Anweder jede auf eine ganz eigene und unterschiedlihe Weise gängeln.

Genau wie aus einem Browser mit mehreren Sites lauter separate Ähps wurden.

OK, Sicherheit ist schon speziell und nichts für Dilettanten wie mich. Für anderes ist aber der Home Assistant schon recht ausgereift. Was keine dokumentierte Schnittstelle hat wird nicht gekauft. Das ist teilweise schon eine Einschränkung, das Versklaven unter einer Klaut wäre aber eine größere und noch weniger zumutbare.

Ebendieses.

Das Universaltool um analoge Prozesse nicht wirklich digitalisieren zu müssen.

/ralph

Privat hat da IMHO Home Assistant am meisten Sinn, damit kann man z.B. solche Automatisierungen programmieren, dass bestimmte Verbraucher dann starten wenn die Sonne scheint, oder in Abhängikeit vom Strompreis, oder was auch immer, letztendlich praktisch alles an Haustechnik (tausende unterschiedliche Gerätetypen und Protokolle) unter einer einheitlichen Oberfläche:

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/ralph

Hallo Volker,

Du schriebst am Tue, 14 Oct 2025 10:12:52 +0200:

Was? LibreOffice Base ist doch nichtmal eine Krücke, das ist total unbrauchbar und inkompatibel mit allem anderen. (War's jedenfalls, als ich das letztens mal benutzen wollte. Da ist PostgreSQL einfacher, leichter programmierbar und universeller nutzbar.)

Hallo Axel,

Du schriebst am Tue, 14 Oct 2025 10:24:51 +0200:

Geht sowas damit überhaupt?

Offenbar ein sehr begabter Vertreter der aktuellen Generation von Computerenthusiasten. Sind Computer inzwischen schon _ZU_ "einfach"?

Hallo Hergen,

Du schriebst am Tue, 14 Oct 2025 09:57:11 +0200:

So groß muß der "Gebäudekomplex" garnicht sein, es reicht schon eine "längerfristige" Datensammlung, z.B. zur Verbrauchsoptimierung.

Ja, das kann auch nützlich sein. Dann hat man wenigstens eine Chance, immer 'rausfinden zu können, was jetzt grade wo nicht funktioniert...

Schon wieder "fertig kaufen" - dann passt ja wieder nichts zusammen.

Es geht da darum, daß die ganzen Teile _zusammenpassen_ und nicht nur einheitlich bedient werden, sondern auch die Daten einheitlich ablegen.

Ja, klar. Und wenn der Hersteller (aka "Anbieter") baden geht, kannste den Kram "in de Tonne kloppen". Sehr gut für den (Elektro-) Schrottanfall. (Da könnte man direkt so'nen Schrottanfall kriegen...) ...

Diese sind halt Teil der Reparaturabwehr der Hersteller.

Was mit "leicht zu konfigurieren"den bzw. zu benutzenden Geräten aufkommt, sieht man derzeit ja an den Autos, nachdem die Computer (-systeme) ja schon so "leicht zu benutzen" sind, daß da kaum wer noch was dran individuell einstellt. Der nächste Schritt sind inzwischen die "Händies", wo das schon garnicht mehr richtig geht, oder nur noch mit überwachten Fremdkomponenten ("Äpp"s).

Dem ist wohl so - es bedürfte da an vielen Stellen umfangreicher Ausbildungsmaßnahmen, die aber die (verursachenden) Hersteller nicht anbieten und die auch von öffentlichen Stellen nicht angeboten werden können, jedenfalls nicht ausreichend.

...

Da hast Du's eher noch relativ gut, schätz' ich mal, das ist ein einigermaßen definiert-regulierter Bereich, in dem die Freiheiten für die Zulieferer überschaubar sein sollten. Allerdings, wenn man sich so umschaut, was da grade wieder mal so an Vorschriften "auf dem Weg in die Öffentlichkeit" ist, kann man auch oft nur noch mit dem Kopf schütteln und sich wundern, wie das zustandekommen kann, scheint mir "gelegentlich"... (Nicht nur im Bereich Sicherheitstechnik.)

Ein Facharbeiter, rund zehn Jahre jünger als ich. Microsoft Office ist bei vielen Rechnern ab Kauf dabei. Wann hast Du zuletzt ein auch nur ansatzweise brauchbares Handbuch gesehen?

Wir in dieser Blase hier sind nicht typisch und sollten uns über andere nicht zu sehr erheben.

Nein. Du kannst LibreOffice Base auch ohne das eingebaute Backend nutzen und irgendeine andere Datenbank, z.B. PostgreSQL als Backend nutzen. Es ist nicht "inkompatibel mit allem anderen".

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/ralph

Was Du nicht sagst.

Volker

In grauer Vorzeit hatte ich mal ein Programm zum Drucken von Notenpapier. Nein, keine pdf-Vorlage, ein richtiges Programm für Windows

  1. Das war vor der Erfindung des PDF-Formats und das Programm war iirc sogar Shareware. Und iirc gab es das Programm auch in anderen Varianten.

-jw-

Am 14.10.25 um 10:32 schrieb Axel Berger:

Das hat nun einmal für die überwiegende Mehrzahl der Anwender bedeutende Vorteile:

- es ist für normale Menschen (ohne weitreichende IT-Fachkenntnisse) bedienbar.

- es kann den Anwender weit umfangreicher durch anwendungsspezifische Automatisierung unterstützen, als eine "universelle Datenbank" es jemals könnte.

- es funktioniert von Tag 1 an.

- wenn es nicht funktioniert, gibt es einen Hersteller, bei dem man fragen oder sich beschweren kann. Wenn du dir selbst etwas programmiert oder zusammenkonfiguriert hast, bist du auf dich allein gestellt.

Welche im Cloud-Zeitalter oft nicht viel mehr machen, als die im Betriebssystem integrierte Browserkomponente mit einer fest kodierten URL aufzurufen.

Neben der einheitlichen Installation über einen App-Store hat das den Vorteil, das zahlreiche Fehlerquellen durch Fehlkonfiguration des Browsers sowie einige Sicherheitsrisiken ausgeschlossen werden, ist bei der Zielgruppe Lieschen Müller also nicht komplett sinnfrei.

Es ist der Heimautomation im Grunde recht ähnlich, nur mehrere Nummern größer.

Die angeschlossenen Subsysteme sind sehr viel komplexer (z.B. statt ein paar Brandmeldern eine umfangreiche Brandmeldeanlage, die viel mehr melden kann als nur n*Klar/Alarm). Die Datenmengen sind viel größer (sechsstellige Anzahl an Sensoren/Aktoren nicht selten). Und es liegt ein wesentlich größerer Schwerpunkt darauf, Bedienabläufe vorab festzulegen, das Bedienpersonal zu führen, und die korrekte Abarbeitung zu dokumentieren.

Für Lieschen Müller aber immer noch *VIEL* zu kompliziert in der Konfiguration.

Am 14.10.2025 um 22:28 schrieb Sieghard Schicktanz:

Man kann in den Blatteinstellungen angeben, daß auch die Gitternetzlinien gedruckt werden sollen. Wenn Du Spaltenbreite und Zeilenhöhe passend wählst, kannst Du Dir kariertes Papier drucken, ohne explizit Linien einzurichten.

Holger

Holger Schieferdecker wrote on 15.10.2025 11:30:

Man kann auch die Plotter-Sprache HP-GL2 verwenden, auf HP-Druckern.

Hallo Ralph,

Du schriebst am Wed, 15 Oct 2025 05:01:57 -0000 (UTC):

Naschön, könnte inzwischen geändert sein. Es ist schon "ein paar Tage" her, daß ich das mal reichlich erfolglos probiert habe, und da ist es mir nicht gelungen, irgendeine andere Datenbank anzusprechen. Aber "damals" (?) habe ich es auch nicht geschafft, Daten aus einer Abfrage in einen anderen Teil vom LibreOffice zu übernehmen, insbes. nicht in die Tabellenkalkulation, wo das am nützlichsten gewesen wäre. Deswegen Danke für den Hinweis, da werd' ich mich wohl mal wieder damit befassen, wenn ich das brauchen sollte und Zeit dafür finde.

Hallo Axel,

Du schriebst am Wed, 15 Oct 2025 01:01:32 +0200:

Nicht _erheben_, sondern sich weniger auskennende _informieren_, _schulen_, die Möglichkeiten aufzeigen. Und das natürlich ohne arrogant aufzutreten. Was ggfs. eine Schwierigkeit darstellt...

Sieghard Schicktanz, 2025-10-14 22:25:

LibreOffice Base kann auch andere Datenbanken nutzen - u.A. auch PostgreSQL ;-) Dann nutzt man es eben nur als UI. Die Daten hat man trotzdem in einem "richtigen" Datenbanksystem.

Das ist buchstäblich seit Jahrzehnten so, schon als das Programm noch StarOffice geheißen hat, war das so.

Letzteres ist glaube ich auch wirklich nicht so leicht.

/ralph

Seit LibreOffice 4.2 (vom Januar 2014) gibt es nativen PostgreSQL-Support via dediziertem PostgreSQL SDBC Treiber, der Bestandteil der Suite war. Davor konnte man PostgreSQL (und andere Datenbanksysteme) mit ODBC, JDBC, oder externen SDBC- Treibern einbinden. Ich tat das, es war etwas kompliziert und teilweise unintuitiv, aber möglich.

Davon müssen wir ausgehen, ja.

Volker

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