[FYA] Seidige Mitten, strähniger Klang

Dec 14, 2005 10 Replies

I am not amused. Bei dem Schrei, den ich ausstieß, als ich den Preis für den CD Sound Improver sah, spurtete meine Katze mit Karacho von meinem Schoß. Jetzt muss ich erst mal meine Pflastervorräte plündern, um die Striemen zu versorgen. Hoffentlich habe ich noch irgendwo Desinfektionsspray. Nein, ich bin nicht amüsiert. :)

Grüße,

Günther

Günther Dietrich schrieb

für

meinem

die

Ungläubiger! Lese er:

KONDO/Audio Note

KSL-LP

*****

Audio Note Co., Ltd., Japan

Cables to Another World

The Silver Cables of KONDO/Audio Note

Cinch-NF-Kabel

Länge: 1 m

RCA - RCA

Dieses Kabel hat Eigenschaften, die jeden Musikliebhaber in seinen Bann ziehen. Wer es einmal an einer wirklich guten Anlage gehört hat, wird das, was dieses Kabel kann, von da an vermissen. Dabei sind es weder die einzelnen Stärken, noch deren Summe, die es von anderen "Topkabeln" unterscheidet. Ein Nordost Valhalla spielt sogar einen Hauch offener - andere mit mehr Präzision - wieder andere (noch) wärmer ....

- Nein - es ist die Art Musik wiederzugeben. Mit dem KONDO KSL-LP wird die ganze "Seele" der Musik transportiert, die Intention der Musiker so "hautnah" an den Hörer weitergegeben, wie ich es vorher nicht für möglich hielt.

Wer sich für diese Anlagenkomponente interessiert, kennt sicher schon Details über den extremen Aufwand, den der "grosse Kondo San" investiert, um dieses Ausnahmekabel in Handarbeit zu fertigen. Mich persönlich haben technische Details eher am Rande interessiert, ich spare mir solche Aufzählungen und verweise auf ...audionote_co_jp ...

(

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)

Das angebotene KONDO KSL-LP ist ein Original von Audionote - Japan. Ich bin Erstbesitzer. Das Kabel ist etwas mehr als ein Jahr alt und wurde nicht meht als 5-6 mal aus- und eingesteckt. Es ist absolut neuwertig - ohne irgendwelche

- auch nicht kleinste - Gebrauchsspuren. Auch die AN-P Silber-Cinch-Stecker sind neuwertig und ohne Kratzer.

Das KONDO KSL-LP hat einen Listenpreis von ? 2768,-

(Aktuelles Gebot bei ? 452,-)

Ich hätte da meine Bedenken, schliesslich nützen sich die Kupfermoleküle mit der Zeit ab ... meint

der Georg

Solche Kabel sind nicht mal mehr als Stromzuführung geeignet, einfach entsorgen. Wie schon im Artikel angedeutet, ist die Stromversorgung bisher viel zu wenig beachtet worden. Aber das beginnt schon viel weiter vorne, _vor_ der Hausverkabelung: Konventionelle Kraftwerke bieten quasi ausschließlich Recyclingstrom aus benutzten Elektronen an. Man sollte auf jeden Fall darauf achten, nur Strom aus neuen, frischen Elektronen zu beziehen, die in Gründung befindliche US-Firma APP -Audio Power Plant- wird wohl auch in Europa tätig werden.

Bernd

Bernd Laengerich schrieb:

Das ist meiner Meinung nach der falsche Weg. Die Ereignisse der jüngsten Zeit haben deutlich gezeigt, daß es praktisch in allen Wirtschaftszweigen möglich ist, die eingesetzten Rohstoffe mit einem gefälschten Verfallsdatum zu versehen. Aber selbst wenn das Kraftwerk stets frische Elektronen verarbeitet, so besteht doch die ernstzunehmende Gefahr, daß es auf dem Weg zur Anlage zu unkontrollierten Verunreinigungen kommen könnte. Deshalb ist dringend davon abzuraten, die Erfüllung des hier geforderten hohen Qualitätsstandards den Kraftwerken zu überlassen.

Bliebe nur noch die Frage zu klären, ob das Scheppern des Dieselaggregats das Klangerlebnis positiv beeinflusst. Denn eines sollte wohl klar sein: Mit jedem Zentimeter Leitung wächst die Gefahr der Klangbildverfälschung.

Heinz Witt schrieb:

Der dort erwähnte "CD Sound Improver" wurde bereits im Funkamateur 11/2004 als neues Gerät vorgestellt. Ich dachte zunächst an eine Art Leser-Test; sowas konnte doch unmöglich ernst gemeint sein. Es entwickelte sich ein kleiner Mail-Wechsel mit dem verantwortlichen Redakteur.

Er hat nach meinen Fragen zur Funktion dann tatsächlich Herrn Gläss angerufen, der sich aber elegant aus der Affäre zog, indem er sich selbst als Feinmechaniker bezeichnete, der "nur" die Theorie in ein Gerät umgesetzt hat. Die Theorie stammt von Biochemiker Dr. Erich Schrott und Ingenieur Wolfgang Schneider.

Immerhin wurden laut Herrn Gräss in den 6 Jahren seit dem Produktionsbeginn des "CD Sound Improvers" etwa 5000 Geräte in rund 30 Länder verkauft.

Thomas

Im Spiegel Artikel vermisse Ich eine Analyse der zugrundeliegenden mentalen Defekte/Defizite von Anbietern & Konsumenten im Audioesoterik Markt. Ich sehe da was Sektenhaftes. Ist so ein Röhrenverstärker nicht wie ein Altar mit Kerzen in der Kirche ? Da könnten mal Psychologen / analytiker aufsätze zu schreiben.

Raymund Hofmann

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"Heinz Witt" schrieb im Newsbeitrag news:dnpntj$lvf$ snipped-for-privacy@online.de...

Dann bliebe ja nur noch die Verwendung des gasbetriebenen Campingfernsehers...

Bernd

Günther Dietrich

für

meinem

die

Vielleicht amüsiert Dich das folgende auch, aber bring' Deine Katze erstmal in Sicherheit!

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Gruss, Georg

Mich amüsiert es weniger. "Beautiful rectifier tube, very smooth sound" Weiterer Kommentar erübrigt sich da wohl.

mfg Rolf Bombach

Bei den Anbietern sehe ich da keine Probleme: wenn die Kunden solchen Unfug zu Mondpreisen kaufen wollen, wäre der Anbieter blöd, so etwas nicht anzubieten.

Jedesmal, wenn ich sowas sehe, denke ich, daß ich im falschen Bereich arbeite.

cu Michael

Some people have no repect of age unless it is bottled.

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