Daten für eine Diode gesucht

Dec 01, 2019 Last reply: 6 years ago 19 Replies
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Hi,



kann mir jemand von Euch zu einem Datenblatt für



diese

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(wahrscheinlich Ge-)Diode verhelfen? Ich lese darauf (jeweils 2x)



OXITT



12101. Ich habe vergeblich gesucht :-(.

Für Hilfe dankt im voraus



Reinhard


Ich hätte es für Hersteller "ITT" gehalten AA143 gibts noch bei Reichelt. AA121 scheints auch mal gegeben zu haben.

MfG JRD

Am 01.12.19 um 18:27 schrieb Reinhard Zwirner:

Ohne technische Kenntnisse ;-) sagt mir Google (und dann zeigt er mir

+ber 2.700 Ergebnisse), dass es Diode Oxid 12101 heißen könnte.

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Dorothee

Am 01.12.19 um 18:27 schrieb Reinhard Zwirner:

Tatsächlich Germanium? Ohne Lackierung fände ich das sonderbar. Hast die Spannung in Durchflussrichtung schon messen können? Bei Silizium könnte es ein Derivat der 1N4148 sein.

Und wie sieht die Schaltung rundherum aus? Welche Zweck hat diese Diode überhaupt? Es könnte genau so eine Kapazitätsdiode (Varicap), eine Tunneldiode oder gar eine Konstantstromquelle sein.

Am 01.12.19 um 18:27 schrieb Reinhard Zwirner:

Tatsächlich Germanium? Ohne Lackierung fände ich das sonderbar. Hast die Spannung in Durchflussrichtung schon messen können? Bei Silizium könnte es ein Derivat der 1N4148 sein.

Und wie sieht die Schaltung rundherum aus? Welche Zweck hat diese Diode überhaupt? Es könnte genau so eine Kapazitätsdiode (Varicap), eine Tunneldiode, Diac, Zehnerdiode, Transzorb (Überspannungsableiter), oder gar eine Konstantstromquelle sein.

Am 02.12.2019 um 12:36 schrieb Fritz:

Die OA OD OC OX OY waren Germaniumhalbleiter der 1950er von Valvo, Telefunken, Intermetall und TeKaDe.

Die Glasdioden waren Germaniumdioden für Hochfrequenzanwendungen, insbesondere Detektor- und Abstimmdioden, bei denen man mit für die HF-Gleichrichtung mit Durchlasspannungen im mV-Bereich arbeitet und die Kapazitäten exakt kontrollieren muss.

ITT ist die Nachfolgefirma von Intermetall.

Roland Franzius

Am 02.12.19 um 16:14 schrieb Roland Franzius:

Somit eine Kapazitätsdiode (Varicap)

OA70 und OC71, OC75, usw. sind mir noch bekannt.

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Auch wenn man nach OX12101 sucht findet man nichts passendes.

Wenn du das nun sagst, dämmert es mir in der Erinnerung. :-)) Leider habe alle alten Broschüren und Kataloge schon im Papiercontainer entsorgt. Ich hatte da auch was von ITT. Ich hatte auch ein dickes Buch in dem die Ersatztypen angegeben waren.

Man müsste nun wissen in welchem Gerät und wo genau diese Diode eingesetzt wird. Ein Schaltplan wäre hilfreich. Bei den internationalen Distributoren könnte man da vielleicht noch was finden.

Am 02.12.2019 um 16:14 schrieb Roland Franzius:

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Am 02.12.2019 um 16:14 schrieb Roland Franzius:

Ach du meine Fresse!, ein echter Fritzl. Ja und erstmal nachgucken ob das Radio einen Bildschirm hat. Dann ists nämlich ein Fernseher.

Morbus Wikipedia?

Wieso HF? OA 5 ! OA 7 !

Für den Zweck war Glas halt damals das Material der Wahl.

Karl

Am 02.12.19 um 16:35 schrieb Bubo bubo:

Das sind aber Röhren. ;-)

Da fehlen aber RV2P700, RV2,4P700, RV12P2000

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Das Telefunken Röhren Taschenbuch habe ich aber nicht weggeworfen.

Fritz schrieb:

Ja! Och, viele Germaniumdioden waren unlackiert unt nur mit dem Kathodenring und der Typbezeichnung versehen.

Ja - hat die "Diagnose" Germaniumdiode bestätigt.

Iss aba kein Sizilium ...

Es sind die Dioden der Mittelpunktgleichrichterschaltung eines alten fernöstlichen AMMs mit 50 kOhm/V. Ich hätte halt gern die exakten Daten dieses Diodentyps gehabt und habe diesbezüglich auf die hiesige Expertise gehofft.

Nix von allem.

Ciao

Reinhard

Am 02.12.2019 um 12:36 schrieb Fritz:

Großer Gott! Ein Derivat einer 1N4148!

Derivat, welch ein Terminus technicus!

Vielleicht ein Generika? Billiger als eine 1N4148?

Etwa eine 1N4007 ?

Oder gar eine BYP60K2 für einen Detektorempfänger?

Karl

On 02.12.19 22:17, Karl Meisenkaiser wrote: ...

Eines wäre ein -um.

SCNR, Falk

-- Für das Lithium eines Akkus mit einer Kapazität von 64 kWh werden 3840 Liter Wasser verdunstet. Das entspricht dem Wasserverbrauch bei der Produktion von zehn Avocados, 30 Tassen Kaffee oder einer halben Jeans.

Am 02.12.19 um 21:40 schrieb Reinhard Zwirner:

Also eine Germanium HF Diode, wie wärs mit dieser - und beide tauschen:

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Oder du experimentierst gleich mit HF Schottky Dioden:

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..................

Liste alter Germanium Dioden:

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Fritz schrieb:

[...]

Hallo Fritz,

danke für Deine Bemühungen! Aber ich benötige keine wie auch immer geartete Ge-Diode: zum einen funktioniert die fotografierte einwandfrei, zum anderen habe ich hier ein große Sammlung verschiedener Ge-Dioden.

Ich bin rein an den Daten der gezeigten Diode interessiert!

Ciao

Reinhard

Am 03.12.19 um 20:46 schrieb Reinhard Zwirner:

Schade, dass ich alle alten Datenbücher und Vergleichslisten schon in den Papier-Container geworfen habe. Ein Scan und dir per eMail senden, wäre ja kein Problem gewesen.

Zwei Stück davon wären bei ihm dann schon Generikas.

Plural wäre dann Generikäser.

Fritz schrieb:

Es gab lange Zeit auch in der Moderne[tm] diese Germaniumdioden in AM-Detektoren, vorallem auch Videodetektoren im Analogfernsehen. Die Restseitenbandmodulation war für genau solche Dioden vorverzerrt, bei AM-Hörfunk wohl auch. Die nahezu quadratische Kennlinie hatte für gewisse Entwickler und viele Professoren irgendwie was magisches. Ansonsten siehe Barkhausen, man wundere sich aber nicht über Ausdrücke wie Rückmodelung.

AA143 von ITT war 1984 formal noch im Datenbuch und in Produktion. Ich wollte sie damals für einen Sprachschalter/VOX der mit 5V versorgt wurde statt Si in simplem Spitzenwertdetektor einsetzen:

--AK--+---+- | | C R1 | | GND GND

Funktionierte im Breadboard gut. Ging in Serie schief, als daß auf Betreiben des Distributors Schottky BAT43 als direkter Ersatztyp verbaut wurde. Da kam dann raus, daß Ge im Gegensatz zu Schottky auch bei 20°C einen irre hohen Reststrom hat und sich die Zeitkonstante stark änderte. R1 mußte umgelötet werden, damit es wieder leidlich funktionierte.

MfG JRD

Rafael Deliano schrieb:

Ja, leider. 20 uA kalt waren da normal. Im Demodulator egal, da waren z.B. 2k7 als Lastwiderstand verbaut. Bei Schottky muss man aber auch aufpassen, dass man keine Gleichrichterdiode erwischt, die langen beim Sperrstrom auch kräftig zu. BAT43 wird wohl unter 1 uA bleiben.

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