Das war mal ein Serienfehler bei LED-Rücklichtern für Fahrräder it super cap - die Vibrationen der fetten Speicherelkos haben gerne die Lötstellen losgerüttelt.
Schönen Gruß Martin
Das war mal ein Serienfehler bei LED-Rücklichtern für Fahrräder it super cap - die Vibrationen der fetten Speicherelkos haben gerne die Lötstellen losgerüttelt.
Schönen Gruß Martin
Ihr habt keine besonderen Anforderungen bzgl. Lager- und Betriebstemperatur, keine Daumenschrauben bei der Spannungsfestigkeit?
muss - und wir sprechen hier eher von Jahrzehnten als von Jahren?
Seltsam, in welcher (Teil-)Branche arbeitest du?
Martin
Burmester verwendet auch keine Schaltnetzteile in seinen Endstufen. Eher 160000 uF / 150 V.
Am 30.01.20 um 15:26 schrieb Martin Τrautmann:
Das hatte ich selber mal, allerdings vorne. Da hätte man allerdings eine Menge Kleber gebraucht, da der Goldcap mit Blechstreifen kontaktiert war, die ihn einige mm von der Platine entfernt aufgeständert hatten, sozusagen vibrationsoptimiert. Nachdem ich die durchvibrierten Bleche geflickt hatte, hab ich weitere Vibration mit einer größeren Menge heißkleber unterbunden. Bisher hälts...
Hanno
Am 2020-01-30 um 16:34 schrieb Helmut Schellong:
Eines Tags wird auch Burmester Schaltnetzteile einsetzen. Selbst in
die inzwischen drin.
Nö, das ist auch im lowcost Bereich noch üblich. z.B.
Die Zuverlässigkeit von Schaltnetzteilen ist okay.
Es muß aber der Schalttakt wirklich perfekt abgeschirmt werden.
Die Ausgangsspannung von Schaltnetzteile müssen wegen des höheren Rauschens sehr sorgfältig gefiltert werden. Hat so seine Tücken. ;-)
Hanno Foest schrieb:
Aha. wie viele von den Dingern hast du denn so in der Hand gehabt?
Guido
Du magst bei "Jubelelektronik" recht haben. Mea Culpa. Der Begriff zielt ja schon eher auf Zeugs, das schon ab Laden defekt oder zumindest überholt ist und wo man bei (meist aussichtslosen) Reparaturversuchen immer einem wirtschaftlichen Totalschaden entgegensieht.
Volker
Am 29.01.20 um 20:55 schrieb Hanno Foest:
Du vergleichst da jetzt aber nicht den Trafo aus einem
1000W-Protz-PC-Netzteil mit dem bestenfalls ein paar Dutzend W leistenden Zeilentrafo? Von der gleichen Leistungsklasse sollen wir schon reden, und da ist allein der Volumenunterschied schon massiv...Auch bei hochwertigen Industrie-Netzteilen sind die Elkos oft festgeschmaddert, der Trafo hingegen meist nicht. Und die werden wissen, was sie tun.
Er leitet die Wärme zumindest besser als die Luft ;-)
Vermutlich liegt die Wahrheit wie immer in der Mitte: Das Festkleben großer Bauteile mit dünnen Anschlussdrähtchen ist grundsätzlich durchaus sinnvoll - aber wenn der Lohnsklave am Fließband zum Schmaddern gerade mal zwei Sekunden zugestanden bekommt, dann liegt die Treffsicherheit bestenfalls noch im Bereich +/-5cm.
Hergen
Am 30.01.20 um 18:47 schrieb Guido Grohmann:
Monitore Dutzende, Waschmaschinen (Elektroniken) so 6 Stück (waren nicht alle kaputt, aber im Rahmen der Fehlersuche guckt man die sich halt auch mal an). Das mag jetzt nicht für die ganz große Statistik taugen, aber so gewisse Tendenzen lassen sich schon erkennen.
Hanno
Bernd Laengerich schrieb:
Möglicherweise verwendet man Consumer-Geraffel ja nicht auf Fähren oder in Flugzeugen und dergleichen. Und möglicherweise würde der Hersteller/Verkäufer auch nicht dafür haften, wenn sein Kunde ein Consumer- Gerät in einer solch agressiven Umgebung verbaut hat (es sei denn, der Verkäufer hätte zugesagt, dass der Monitor sich dafür eignet...).
Wer Fähren, Autobusse, Flugzeuge oder gar Raketen mit Elektronik ausrüstet, der wird tunlichst nicht beim Discounter nach den Restbeständen fragen...
MfG Rupert
Am 31.01.2020 um 00:50 schrieb Rupert Haselbeck:
Wer hat das behauptet? Es ging allgemein um Samsung Monitore, bei denen die Elkos geklebt waren: Und im Laufe dann um den Grund "Vibrationen" und Vermeidung "kalter"
Bernd
Ja. Man könnte auch ein Schaltnetzteil als Vorregler verwenden. Ein Linearregler kann folgen, an dem nur wenig Spannung abfällt.
Ich habe bei mir die Spannung mit dem Hauptstrom für die Leistungs-Transistoren gar nicht geregelt (100V≅;>20A). Die Vorstufe der Endstufe aber schon (144V;50mA;linear).
Weiss jetzt nicht, ob ich industrieller Consumer oder umgekehrt bin.
Ich hab so einen Eimer als Stützkondensator für einen Treibstroffinjektor eingebaut. Chef der Truppe, welche Version 0.9 hingemurkst haben, ist Physiker. Und als solchem war ihm bekannt, dass so richtig fett Strom nur aus einem Akku kommen kann. Also so ein Sch***-Starterakku in die Kabine, immerhin mit korrektem kleinen Ladegerät. Danach, womöglich zeitlich nach einem "Vorfall", eine Sicherung, der dann ca. 8 Meter Trennahtlitze 0.75mm² oder dergleichen folgten. Von den 12 V kamen immer- hin noch ca. 3 V an. Gab dann eine "Forschungsarbeit" über ungewöhnlichen Jitter des Zündzeitpunktes... verfasst von einem andern Physiker.
Diskussion mit den Typen war nicht möglich.
Nachdem diese Leute entsorgt waren, habe ich ein Schaltnetzteil spezifiziert für infinite capacitive load montieren lassen, daran eine Verbindungsleitung aus dem Bootsbau plus genannten Eimer. Danach jahrelang keine Probleme mehr. Mittlerweile sind allerdings neuartige Injektoren im Test mit ganz anderen Fiesizitäten.
Frank Scheffski schrieb:
Also, wie versprochen, der erste Bericht. Die Tube K200-R ist, nach knapp 3 Monaten (zerwegens Neujahr und Corona) gestern hier aufgeschlagen. Von der Konsistenz ist es genau das, was ich gesucht habe und der Geruch des Lösungsmittels ist höchst aromatisch. Eine aufschraubbare Dosierspitze liegt auch bei, ich bin sehr zufrieden. Nochmal Danke an Hanno!
MfG
Frank
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