"Frank Scheffski" snipped-for-privacy@alles-moppelkotze.de schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...
Ja, ist schon blöd, wenn man ein Gerät erst aufgeschraubt hat, und nun zurückschicken will ohne dass die Manipulation auffällt. Da braucht man exakt dieselbe Farbe.
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Hallo zusammen, wer kennt sie noch die Prozesscontroller von Rohde und Schwarz...
H
Helmut Schellong
Wirklich große Elkos werden anders gar nicht hergestellt.
Größere Axial-Elkos werden oft mit Kabelbindern verzurrt.
H
Hergen Lehmann
Am 29.01.20 um 12:48 schrieb Hanno Foest:
Allein bei dem heute üblichen Transport einmal rund um den Globus hast du schon mal eine Menge Vibrationen. Und dann hängt es halt vom Einsatzort ab. Der eine oder andere Monitor wird durchaus auch mal in einem Industriebetrieb mit schweren Maschinen stehen. Oder an einer Straße mit viel LKW-Verkehr. Oder sogar in ein Fahrzeug eingebaut werden. Oder...
Der Übertrager hat mehrere (auf der Sekundärseite oft mächtig dicke) Beine und ist damit bereits von Haus aus ziemlich steif mit der Platine verbunden. Der Elko nur zwei dünne Beine, auf denen er hochkant balanciert, das kann prächtig in Resonanz geraten.
Wenn der Azubi über so etwas entscheiden darf, ist ein Silikonklecks an der falschen Stelle das kleinste Problem. ;-)
H
Hanno Foest
Am 29.01.20 um 14:55 schrieb Hergen Lehmann:
Wenn du so nen alten 24" Monitor mit CCFLs und > 5kg so vibiert bekommst, daß der Elko das nicht mag, hast du längst andere Probleme.
Die Zeilentrafos, die ich erwähnte, hatten sogar deutlich mehr Beine...
Ab ner gewissen Größe ist das natürlich sinnvoll. Ich hab da auch schon verschraubte gesehen, oder welche, die mit Kabelbinder befestigt wurden. Aber die Dinger, bei denen ich es nicht verstehe, sind manchmal breiter als hoch.
Lustig war auch letztens das Schaltnetzteil, bei dem der Gleichrichter ca. 2mm vom Kühlblech *entfernt* verklebt war. Da kann mir auch keiner erzählen, daß das so soll.
Natürlich nicht "entscheiden". Aber wenn dem einer gesagt hat "und dann klebste hier, hier und hier", und er sich die Positionen nicht genau genug gemerkt hat...
Hanno
O
olaf
Kommt natuerlich auf die Definition von "wirklich" an. :)
Ich wuerde aber mal sagen das wirklich grosse Elkos auch nur noch fuer exotische Industrieelektronik verwendet werden. Ich wuesste jetzt nicht wo man fuer Consumer noch 20000 oder 50000uF mit 50 oder 63V braucht. Das sind doch heute alles Schaltnetzteile.
Olaf
O
olaf
Ein sehr schoenes Beispiel sind Funksensoren im Reifen zur Druckmessung. Die sind ja vor dem Stossdaempfer montiert. Was meint ihr was die alle aushalten muessen.
Olaf
H
Hanno Foest
Am 29.01.20 um 18:20 schrieb olaf:
Automotive ist aber generell ne *ganz* andere Sache als Jubelelektronik.
Hanno
S
Sebastian Wolf
Am 29.01.2020 um 18:32 schrieb Hanno Foest:
Naja, dort gibts auch jede Menge Billigstmurks.
G
Gerrit Heitsch
Ja, aber bei Elektronik kann man dort nicht wirklich sparen. Wenn du dort die Qualität verbaust, die du in deiner Soundanlage zuhause findest kommt die Kiste nicht einmal bis zum Ende der Garantie.
Gerrit
S
Sebastian Wolf
Kommt ja auch regelmäßig so vor.
G
Guido Grohmann
Hanno Foest schrieb:
Mir fallen da noch Haushaltsgeräte ein, also z.B. Waschmaschinen.
Guido
V
Volker Bartheld
Da möchte ich, als jemand der nicht nur moderne Autoelektronik gesehen hat, sondern auch die diesbezüglichen Diskussionen bei Ausschreibung, Einkauf, usw. kennt, vorsichtig widersprechen. Vielleicht ein bißchen anders - aber
*ganz* anders? Hachja. Seufz.
Volker
G
Gerrit Heitsch
Gerrit
S
Sebastian Suchanek
Deswegen sind die ja auch mit Gießharz ausgegossen. (Jedenfalls die, die ich bislang in der Hand hatte.)
Tschüs,
Sebastian
H
Helmut Schellong
Elkos, die man nicht in der Hand verstecken kann.
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H
Hergen Lehmann
Am 29.01.20 um 17:08 schrieb Hanno Foest:
Möglich. Deshalb sind ja meist auch noch weitere Komponenten mit Klebstoff gesichert.
Sie wogen allerdings auch mindestens das Zehnfache, und die Lötstellen hielten trotzdem noch wesentlich länger als die kalkulierte Lebensdauer moderner Jubelelektronik. Ich interpoliere daher mal: Der lediglich von den Lötstellen gehaltene Übertrager im Schaltnetzteil ist das Letzte, was in einem modernen Monitor versagt.
Vielleicht war das Kühlblech für eine andere Komponente bestimmt?
Was sollen dann erst die chinesischen Lötsklav(inn)en anrichten, die noch nicht einmal von einer Ausbildung träumen dürfen?
Hergen
H
Hanno Foest
Am 29.01.20 um 20:09 schrieb Hergen Lehmann:
Ja, es geht noch sinnloser. Die Beine eines Mosfet zusammen mit einem Widerstand in der Nähe zugeschmaddert. Oder Dioden und ein MP Entstörkondensator. Das waren die Stellen, die Ärger machten, als der Kleber durch Alterung leitfähig wurde.
Nö. Das doppelte bis dreifache vielleicht.
Die Elkos neben dem Übertrager sind etwa 1/10 so schwer wie derselbige (hab gerade mal rumliegende Teile typischer Größe gewogen) und dünnere Drähte hatten sie auch nicht. Da solltest du auch mal extrapolieren :)
Das Schraubloch für die Befestigung war zumindest an der richtigen Stelle. Klar, ging offenbar auch so. Aber als Abstandhalter war der Kleber irgendwo zwischen sinnlos und kontraproduktiv.
Wenn die Löterinnen falsch löten, bringt das offensichtlichere Probleme, als wenn der Klebehoschi falsch klebt. Insbesondere, wenn der Kleber eh sinnfrei war.
Ich finde dein grenzenloses Vertrauen in die Unfehlbarkeit der Produzenten chinesischer Jubelelektronik zwar ehrbar, aber solange mir niemand eine plausiblere Erklärung für die von mir beobachteten Klebungen bieten kann, bleib ich dabei, daß es sich hierbei zumindest zum Teil um Irrtümer oder cargo-cult artige Rituale handelt. :)
Hanno
O
olaf
Ich wuerde mal vermuten das man sowas nur noch bei kleinen Esotherik-Hifi Buden findet.
Olaf
B
Bernd Laengerich
Am 29.01.2020 um 12:48 schrieb Hanno Foest:
Montier' das Ding mal zur Paxe-Bespassung auf eine Fähre oder so...
Bernd
H
Hanno Foest
Am 29.01.20 um 18:52 schrieb Guido Grohmann:
Der Kram in Waschmaschinen ist generell furchtbar und deutlich schlechter als in z.B. Monitoren. So was wie in Plastikrahmen eingeschnappte krumm verzogene Platinen, die intern delaminieren, wenn man versucht nen SMD zu tauschen (das war das einzige Mal, wo ich eine
*Blase* im Platinenmaterial gesehen bzw. erzeugt habe). Und verklebt war
*da* nichts.
Hanno
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