Aufbau und Analyse einer steuerbaren elektronischen komplexen Last

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Sehrgeehrte Herren

Bin gerade im letzten Jahr meiner Technikerausbildung, die im letzen
Jahr eine Projektarbeit beinhaltet, diese nach einem KO- System
ausgelost wurde. Leider habe ich ein Thema erhalten, das mir
Schwierigkeiten bei der Durchführung bereitet:


Aufgabe von den Fachlehren gestellt:

Aufbau und Analyse einer steuerbaren elektronischen komplexen Last

Um das Verhalten von Systemen im Belastungsfall zu untersuchen, werden
Lasten oftmals elektronisch simuliert. Es sollen bestehende Systeme
abgegrenzt werden bezüglich ihres Aufbaus und Wirkungsweise.

Anhand dieser Stoffsammlung ist eine möglichst einfach Last zu
entwickeln. Es sollen der Betrag und der Phasenwinkel induktiv und
kapazitiv wählbar sein. Danach soll eine ausführliche Messwertanalyse
der Last vorgenommen werden.


Gedanken der Fachlehrer:

Es soll mit Delphi ein Programm erstellt werden, wo ohmsche Last,
induktive und kapazitive Last mit Phasenwinkel als betrag eingegeben
werden. Dann sollen verschiedene elektronische Schaltungen den
Lastfall simulieren.


Meine Gedanken:

Ohmsche Last mit einem DA-Wandler und einem r2r netzwerk

Induktive Last mit einem Gyrator

Kapazitive Last mit einem umgekehrten Gyrator

Die Phasenlage bei ind. und kap. Last soll mittels des Programmes
errechnet werden.

 
Frage:

Können Sie mir bitte weiterhelfen, mit anderen Lösungsvorschlägen,
Verbesserungen und Durchführung meiner Gedanken???

 
Mit Freundlichen Grußen

 

Großmann Sebastian

Re: Aufbau und Analyse einer steuerbaren elektronischen komplexen Last
grossmann-sebastian@t-online.de schrieb im Beitrag
Quoted text here. Click to load it
Elektronische Last ->
siehe de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
Und richtig: Gyrator bzw. simpler Kondensator in der Regelschleife
macht das zur komplexen Last.
Wozu D/A ? Poti.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Aufbau und Analyse einer steuerbaren elektronischen komplexen Last
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Da hat jemand klar erkannt, daß hier keine/kaum Frauen zu erwarten sind.

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Ein multiplying DAC ( DAC08 ) macht ca. das schon und mit hoher
Auflösung. Allerdings etwas empfindlich gegen Beschädigung.

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Macht gerne Probleme.

Primitive Lösung: eine Menge passend "digital" gestufter Widerstände /
Folienkondensatoren / Spulen ( z.B. Ringkern ) mit Fets ( niederohmige =
TO220 Gehäuse ) gegen Masse schaltbar machen. Mit CD40xx-Schieberegister
kann man die bequem ansteuern. Wenn man "floatende" Nachbildung wünscht:
3 Optokoppler ( Data, CLK, Output-Latch schalten ) vor das
Schieberegister und mit 9V Batterie betreiben.

MfG JRD

Re: Aufbau und Analyse einer steuerbaren elektronischen komplexen Last
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Was ist multiplying DAC ( DAC08 )für ein Bauteil???
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Was ist mit floatende Nachbildung gemeint?
Bin leider etwas überfragt mit dem Thema, aber Danke für die Hilfestellungen
MfG  

Sebastian

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Re: Aufbau und Analyse einer steuerbaren elektronischen komplexen Last
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  Zwei Anschlußpins eines fiktiven Bauteils die keinen erzwungenen
Bezug auf Masse haben.
  Ein Bauteil mit komplexer Impedanz findet man z.B. bei
RLC-Meßgeräten die Induktivitäten oder Elkos vermessen und dann
das Meßobjekt als RLC-Ersatzschaltbild darstellen. Das wäre ein
Bauteil das zwei Pins hätte, von denen keiner auf Masse liegt.
  Andere Variante: Nachbildung von Telefonleitung. Wenn man
in die Leitung sieht, hat die typisch eine RC-Nachbildung.
Der Sender will genau mit dieser komplexen Impedanz arbeiten, weil
er dann durch seine 2/4-Drahtwandlung nichts vom eigenen Sendesignal
zurückbekommt. Z.B. für analoge Modems interessant.
In diesem Fall kann man von der Nachbildung ruhig annehmen,
daß sie gegen Masse liegt.
  Der Unterschied ist aber eher schaltungstechnisch relevant
und sicher nicht grundlegend.
  Die von mir angegebene simple Schaltung mit Fets kann überigens
ohne DC-Vorspannung Probleme mit der Invers-Diode im Fet bekommen.
Sicherer wären also Reed-Relais.

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Während hier eher die genaue Aufgabenstellung unklar ist.
* irgendjemand will am PC ein RLC-Ersatzschaltbild eintippen
  und eine Schachtel die am PC hängt soll diese dann realisieren.
* in welchem Frequenzbereich ?
* wieviel Strom soll das Ding verheizen können ? Wenn man einen
  Motor nachbilden will, wird mans anders angehen, als wenn man
  Telefonleitung nachbildet.
* Welche Ersatzschaltbilder ?
  Es gibt diverse Kombinationen von RLC-Ersatzschaltbilder
  die zur Anwendung passen können.
* Wertebereich einschränken: es gibt nichts sinnvoll realisierbares
  was von 1 Ohm bis 1 MOhm , 1pF bis 10k uF usw. tut.
  Die Anwendung schränkt den benötigten Bereich ohnehin ein.

MfG JRD

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