ich möchte mit einer Anzeige LED eines Netzwerkspeichers (Zyxel NSA210) einen PC einschalten können (hat leider kein Wake-On-LAN...). Die LED ist dreifüssig und kann grün/rot/orange. Grün habe ich gemessen (2.1V). Der PC hat ein standard ATX-Netzteil mit Einschalttaster.
Kann ich einen Optokoppler direkt verwenden? Wäre es evt. sogar möglich einen Phototransistor vor die LED zu hängen und rein optisch zu koppeln?
danke und viele Grüsse Christian
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H
HaJo Hachtkemper
Halli-Hallo!
Christian Schweingruber schrieb:
Irgendeinen ohne alles: eher Nein; mit etwas drumherum einen passenden: eher Ja. Unten mehr.
Wenn Du den auf grün eingestellt kriegst (Filter) oder rot (bzw. rot aus orange) nichts ausmachen, ja.
Probleme könnte der 'Impuls' zum einschalten sein. Ich kenne Netzteile, die bei festgehaltenem Power-Taster nach ~5 Sekunden den Saft wieder abdrehen. Dem kann man mit Kondensator abhelfen, aber wenn die LED erneut angeht wird der PC runtergefahren. Außer man verhindert das, in dem eine Versorgungsspannung aus dem ON-Pool die Schaltung gegen weitere Impulse blockiert, und dann wirds schon wieder ein bisschen mehr Aufwand. Sicher noch im fliegend aufbaubaren Bereich, aber Aufwand/Nutzen sinkt rapide...
Ciao/HaJo
M
Marte Schwarz
Hallo Christian,
Wie wäre es mit einer Netzwerkkarte, die Wake-On-LAN unterstützt? kostet keine 10 Euro...
Könnte man also einen normalen Optokoppler parallel dazu betreiben. Nimm einen, der mit wenig Strom auskommt und vergess den Vorwiderstand nicht.
IMHO schon.
Kommt drauf an... Wenn die LED aus ist, wenn der PC aus sein soll, und an ist wenn der PC an gehen soll, dann brauchts eben noch einen Monoflop/RC-Kombination , um den Tastendruck einmalig zu simulieren, sstatt Dauernd zu halten. Wenn das Teil während des betriebs ständig flackert, vergiss alles schnell wieder, das willst Du nicht haben.
Marte
H
Heiko Nocon
Nicht, wenn du den PC beim Verlöschen auch der LED auch wieder automatisch ausgeschaltet haben möchtest. Und ansonsten auch nur dann, wenn es keine Rolle spielt, daß die LED am NAS nicht mehr leuchtet.
Ja, natürlich. Aber nicht ohne zusätzliche Elektronik.
Ich würde die Sache so lösen:
Den von dir schon vorgeschlagenen Phototransistor verwenden, denn das vermeidet Abhängigkeiten von der konkreten Anschaltung der LED des NAS.
Den in folgender, auf minmalen Bauteilbedarf getrimmten Schaltung verwenden:
R1,C1 dient zur Unterdrückung kurzer Helligkeitssprünge und eingestreuter elektrischer Störungen, R1 legt zusammen mit den Eingenschaften des Phototransistors auch die Lichtempfindlichkeit fest. R2 und C2 bilden ein Integrierglied, welches die Dauer des "virtuellen Drucks" auf die ATX-Power-Taste bestimmt. Alle Werte haben aber in gewissem Grade auch eine gegenseitige Abhängigkeit. Ich würde rein empirisch mit folgenden Werten beginnen zu testen: R1=100k R2=470k C1=10n C2=100n Das sollte bei guter optischer Ankopplung des Phototransistors schon ganz brauchbar sein. Ach so, der Transistor am Ausgang ist ein NPN-Kleinleistungs-Transistor, genauer Typ ist ziemlich Wurscht.
Ziel ist, daß sowohl beim Einschalten der LED als auch beim Ausschalten ein virtueller Tastendruck erzeugt wird, der die "richtige" Länge hat, um den PC sauber an- und auszuschalten. Der echte Taster des PC kann übrigens auch bei angekoppelter Schaltung weiterhin benutzt werden.
Zum Testen kannst du eine LED mit Serienwiderstand zwischen +5V und ATX Power verwenden. Die sollte bei NAS-LED an und bei NAS-LED aus jeweils kurz aufblitzen, ansonsten aber aus sein.
C
Christian Schweingruber
Hallo Marte
danke für die Tips, auch den anderen...
Marte Schwarz schrieb:
klar. Habe schon net externe Grafik und ne SAT-Karte drinn -> finito
klar!
ok werde es versuchen. Hast du nen Typenvorschlag?
auf dem NAS kann ich per Software genug:
setLED ESATA GREEN ON sleep 1 setLED ESATA GREEN OFF
viele Grüsse Christian
C
Christian Schweingruber
Hallo Heiko
Heiko Noc>
rein
Cool, danke. Wenns mit dem Optokoppler nicht haut, werde ich sowas bauen.
Grüsse Christian
M
Marte Schwarz
Hallo Chriatian,
Na dann brauchst Du weder das Geraffel fon Heiko, noch einen Optokoppler, dann nimmst Du eine grüne LED und platzierts diese als Photodiode gegenüber der LED. Die von der LED produzierte Spannung geht an ein Gate von z.B. einer BSS170 die damit beherzt Dein Tastendruck macht. GGfs machst Du parallel zur LED noch 10 Megaohm, damit auch sicher aus ist, wenn Du aus willst. Dann packst Du das ganze mit dunkler Knetmasse lichtdicht ein, damit das Fremdlicht kein Stress machst.
Marte
M
Marcel Müller
Was daran jetzt einfacher ist als an einem Phototransistor, sehe ich aber nicht.
Marcel
M
Marcel Müller
PC
Wird etwas gebastel.
Klar.
Aber neben allen bisherigen Vorschlägen: spricht etwas dagegen die Versorgung des PCs komplett abzuschalten und bei der Gelegenheit auch gleich den Stand-By Verbrauch des ATX-Netzteils zu beerdigen? Optotriacs bzw. Elektronische Relais existieren.
Marcel
J
Joerg
Dann springt er u.U. nicht an. Die meisten brauchen einige Sekunden Saft und dann muss das Knoeppschen gedrueckt werden. Nur Saft so wie bei den Alten XT/AT reicht nicht.
Gruesse, Joerg
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J
Jens Fittig
Joerg schrieb:
Erzähl doch keinen Unsinn! Fast alle Rechner können per BIOS so definiert werden, dass sie bei kommender Netzspannung sofort(!) starten. (Sofort = ein paar Millisekunden)
H
HaJo Hachtkemper
Halli-Hallo!
Marcel Müller schrieb:
Die unempfindlichkeit der grünen Empfangs-LED gegenüber der roten Sende-LED.
Ciao/HaJo
C
Christian Schweingruber
Gute Idee, doch manchmal muss sich der PC eben auch selber wecken. (per nvwakeup) Er ist mit VDR ausgerüstet und nimmt Sendungen auf. Die Timers auf das NAS zu übertragen wäre möglich aber brauch nicht unerheblichen Softwareausfwand...
Grüsse Christian
C
Christian Schweingruber
Am 03.08.2010 23:40, schrieb HaJo Hachtkemper:
Rot oder Orange sollten nicht auftreten. Ich könnte den roten Pin auch abknippsen. Das Ding ist eh in der HV im Keller und niemand sieht die LEDs.
Grüsse Christian
J
Jens Fittig
Christian Schweingruber schrieb:
Unabhängig von der Weiterverarbeitung des Signals würde ich das LED-Signal _im_ Gerät abgreifen statt da draussen was "dranzumurksen."
M
Marte Schwarz
Hallo Marcel,
Da ist der Farbfilter schon drin ;-) Ausserdem hab zumindest ich wenige grünsensible Photodioden, aber jede Menge grüne LED auf Lager.
Marte
M
Marte Schwarz
Hallo Christian,
Na wenn das so ist, dann würde ich in der Tat einen Optokoppler nehmen und den anstelle einer LED einsetzen. Das macht am wenigsten Stress mit Fremdlicht und Co. Ich war davon ausgegangen, dass möglichst nicht ins Gerät eingegriffen werden sollte. Wenn Dich der Eingriff in die Hardware nicht schreckt (Garantie...), dann ist das immer die sauberere Lösung. Dann tuts auch der einfachste Optokoppler, der gerade verfügbar ist. Einfach die LED-Seite des Optokopplers anstelle der ansteuerbaren LED einfügen und gut ists, der Vorwiderstand ist ja schon in der Schaltung.
Marte
A
Axel Berger
*Joerg* wrote on Tue, 10-08-03 23:24:
Widerlich. Zum Glück sind es hier nicht die meisten, die meisten haben dafür ein Setup im BIOS, aber, da hast Du leider Recht, nicht alle.
H
Harald Wilhelms
de-LED.
Das ist zwar ein Vorteil, aber leider sind LEDs allgemein recht unempfindlich als Empf=E4nger. Ich denke, man braucht da schon einen OPV als Verst=E4rker. Gruss Harald
M
Marte Schwarz
Hallo Harald,
Du denkst zu viel ;-) Nimm doch einfach mal eine LED aus deinem kasten und klemm sie an das Multimeter. Sofern es kein 1 MOhm Billigteil ist wirst Du schnell sehen, wie unempfindlich die Dinger sind. Ein billig MOSFET der BSS170 Klasse kann mit einer simplen LED an Gate und Source schon viel schalten.
Versuch macht kluch ;-)
Marte
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