Es funktioniert auch bei bezahlbaren Headsets ganz gut. Ich hab die AIWA HP-CN5 und das ist ein deutlicher Unterschied auf langen Fluegen... Was die genau benutzen weiss ich nicht, aber sie kommen mit 1 Mignonzelle sehr lange aus (mehrere Fluege nach USA bisher). Ein aufwendiger DSP kann es also nicht sein. Preis damals 50 Dollar.
Gerrit
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M
Michael Eggert
Hi!
So wichtig isses _mir_ nicht, aber erzähl doch mal was an Elektronik drin ist. Analog oder digital?
Soweit is klar.
Mit "Software" meinst Du jetzt das CAD-Programm, nicht eine eventuelle DSP-Software, oder?
Gruß, Michael.
R
Rafael Deliano
Analog würde ich sagen. Bei den nicht so hohen Stückzahlen wohl a la Ferranti.
Ja. Es gibt von Ivar Veit / Sennheiser in der Vogel-Kamprath Reihe ein gutes Buch über Akustik. Da ist z.B. kurz ein altes Hörgerät beschrieben das mit Helmhotz-Resonator akustisch filtert. Sennheiser hat umfassende Erfahrung, machte ja ehedem auch die Wandler selber.
Aus den Literaturstellen ginge nicht hervor daß BMFT die Entwicklung bezahlt hat, soll sich also betriebswirtschaftlich rechnen. Analog ist die einzige Möglichkeit Endkundenpreis auf Stückzahlen zu biegen. Die DSP-Lösung zielt normalerweise nur auf den Laden der militärische Jets, Hubschrauber, Panzer betreibt. Die sind alle hübsch laut. Aus der Ecke werden die Hochschulprojekte in den USA munter gefördert. Was in den IEEE-ASSP dann ver- öffentlicht wird dürfte allerdings eher der Ausschuß sein. Was funktioniert und anwendungsnah ist, kriegt vorzugsweise Sperrvermerk. Zivile Anwendung/Luftfahrt für DSP-Lösung gäbe es noch bei propellergetriebenen Regionalflugzeugen aber nicht headsets sondern den ganzen Passagierraum per verteilter Lautsprecher. Vermutlich nur experimentell, Kanada glaube ich. Sowie für den Hermes-Raumtransporter wurde ehedem deutscherseits glaube ich headset entwickelt das in der Startphase ( extrem laut ) noch tun sollte.
MfG JRD
T
Thomas Petersen
an den
Danke für den Tip, vielleicht sollte ich mir solch ein Headset besorgen und "ausschlachten" ;-) (scheinbar geht es ja doch in "billig")
Gruss Thomas
O
Oliver Tonn
Hallo Thomas, Dein Beispiel (Stichwort Flugzeug) hat bei mir ein wenig die Alarmglocken leuten lassen. Soweit Du das ganze genau dafür nutzen möchtest hier ein gut gemeinter Tip, "Lass es sein!!!". Über Sinn und Unsinn der Vorschriften kann man sicher streiten, aber das ändert trotzdem nichts an der Tatsache das man Sie einhalten muß. In einem LFZ (Für Abkürzungsmuffel: Luftfahrzeug) haben nur für den Einsatz in selbigen geprüfte und zugelassene Teile etwas zu suchen. Die Verwendung irgendwelcher Teile ist nicht nur verboten, man macht sich gegebenenfals auch noch hochgradig strafbar. Für diese Anwendung hilft nur kräftig schlucken und eine zugelassene und zugegebenermaßen recht teuere Lösung einsetzen, oder einfach mit dem Lärm leben. In dem Moses (Für Laien: Motorsegler) den ich geflogen (Nur geliehen, um Spendenanfragen vorzubeuegen ;-) ) bin waren anständige Kapselkopfhörer drin und die waren auch ohne aktive Lärmreduktion schon sehr gut.
Gruß Oliver
Bei Antworten via Email bitte das no_s_pam_ weglassen.
H
Helmut Sennewald
"Thomas Petersen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@uni-berlin.de...
mir
Hallo Thomas, mit Google habe ich das gefunden.
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Auf der Seite sind auch Beispiele zum Hören.
Die unterscheiden zwischen "stationary noise" und "non staiinary noise". Der erste Fall wäre sowas wie "konstantes" Geräusch. Da verbraten die 12 MIPs Rechenleistung und brauchen nur 1 Mikrofon. Im zweiten Fall sind mehrere Mikrofone im Einsatz mit entsprechend mehr Rechenleistung.
Gruß Helmut
G
Gerrit Heitsch
Das duerfte nur gelten wenn du der Pilot bist. Als Passagier duerftest du wohl aufsetzen koennen was du willst. Zumindest hat sich bisher keiner beschwert wenn ich auf langen Fluegen (>10h) den HP-CN5 aufhatte. Der Unterschied ist deutlich...
Gerrit
H
horst-d. winzler
Wenn du eine geschloßene Hör-Sprech-Komination nimmst, hast du eigentlich schon die gesuchte Geräuschdämmung. Ist einfach und funktioniert.
mfg horst-dieter
T
Thomas Petersen
Hallo Gerrit,
das ist so nicht ganz der Fall (ausser wenn Du UL's nicht zu Flugzeugen zählst), das sind Luftsportgeräte und unterliegen nicht den strengen Auflagen wie "grosse" Sportflugzeuge.
Gruss Thomas
R
Rafael Deliano
Bei Intresse kann ich wie gesagt den Artikel von 1989 scannen, der stammt aber noch aus der Entwicklungsphase und die Plots dürften nicht für Seriengeräte von Sennheiser repräsentativ sein. Es handelte sich um breite, Bandsperren ca. 20 dB Variante C für Automobil von 80 - 250 Hz Variante A Flugzeug-Cockpit von 200 - 400 Hz Variante B Flugzeug-Cockpit von 300 - 800 Hz Das aber alles unter Labormessbedingungen, weisses Rauschen, Kunstkopf usw.
Nicht überzogen für Flugzeug-Zusatzgeräte. Guter passiver wie er an bestimmten Arbeitsplätzen gefordert ist wird auch nicht billiger kommen.
MfG JRD
O
Oliver Tonn
Hallo Gerrit,
in einem LFZ dürfen grundsätzlich nur zugelassene Geräte benutzt werden. Es istdabei egal wer die Dinger anschleppt, bzw. wer sie auf hat oder benutzt. Stell Dir mal vor ein Pasagier klemmt sein Headset an das Bordnetzt und das Teil grillt mal eben die Elektrik. Darum sind, wie gesagt, grundsätzlich nur zugelassene Geräte erlaubt.
Gruß Oliver
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