verschiedene Quarze für PIC's umschalten mit CMOS 4066?

Oct 31, 2004 13 Replies

Hallo an alle Leser,



ich möchte mittels CMOS 4066 (Analogschalter) verschiedene Quarze (32KHz, 4MHz, 10 und auch 20MHz) an den Oszillator-Eingang eines PIC's von Microchip anschließen. Auf der einen Seite sind die Pins alle verbunden und gehen zum OSC2-Pin, die andere Seite wird mit einem 4066-Schalter an den OSC1-Pin geschaltet, sodaß natürlich immer nur ein Quarz komplett angeschlossen ist.



Kann das so funktionieren oder gibt es da evt. Probleme wegen dem ON-Widerstand von ca. 470 Ohm bei 5V (lt. Datenblatt)? Frequenzmäßige Probleme? Vielleicht hat das ja schon jemand mal probiert und kann seine Erfahrungen berichten.



Sollte das nicht funktionieren, bleiben wohl nur Mini-Relais oder mech. Schalter als Alternative?



Danke für alle Meinungen im Voraus,



Gruß Thomas


Thomas Rieger schrieb:

Und wie änderst du die Configuration Bits?

Gruß Dieter

"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...

Also das Ganze soll eine Testplatine zur Entwicklung von Schaltungen mit PIC's werden, hab ich vergessen zu schreiben. Der PIC wird natürlich entsprechend programmiert (bzw. dann umprogrammiert).

Gruß Thomas

Thomas Rieger schrieb:

...

Ich haette da bedenken, da zum Umschaltzeitpunkt beliebig kurze Clk-Zyklen auftreten koennen. Das koennte den Prozessor dann doch stoeren... Ein Quartzoszillator benoetigt zudem eine gewisse Zeit bis er eingeschwungen ist.

Gruss Markus

Thomas Rieger schrieb:

Da sieht man einen DIL-Sockel (mit Präzisionskontakten) vor, die vier Eckpins werden für Quarzoszillator beschaltet, an einen weiteren Pin kommt Xtal-Out. Mit Steckadaptern kann man sich dann Quarzbeschaltungen für jede Frequenz bauen, oder halt einen Oszillator reinstecken.

Gruß Dieter

"Thomas Rieger" schrieb im Newsbeitrag news:cm3cgr$bll$03$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Das wird wohl nicht funktionieren, weniger wegen dem Serienwiderstand, als wegen den Streuapazitaeten. Bau einfach 4 verschiedene Taktgeneratoren, und schalte per Multilexer (74HC151) an den Oszillatoreingang des uC um.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

"Dieter Wiedmann" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...

Jaja, ich weiß, das sieht man zu hauf im Internet. Ich wills aber aber etwas komfortabler haben, sprich die 4 Quarze fest installiert und eine Fassung für einen Oszillator und dann halt wählbar per Knopfdruck.

Und Jumper kommen, da das ganze in ein vernünftiges Gehäuse reinkommt, auch nicht in Frage.

Gruß Thomas

"MaWin" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@uni-berlin.de...

Ich werde mich wohl für diese Lösung entscheiden, scheint mir die sauberste und sicherste zu sein.

Dank an alle für die Meinungen,

Gruß Thomas

Hallo Thomas,

Eher mit der Kanalkapazität ... ich hab das Datenblatt nicht hier, aber die I/O-Kapazität des 4066 müßtest Du von den Bürdekondensatoren abziehen. Wenn das nicht geht (negative Kapazität) brauchst wohl einen anderen Analogschalter. 74HC4066 sollte auf jeden Fall bzgl. RDSon und C besser und geeigneter sein. Aus EMV-Sicht würde ich das zwar nie tun, aber wenns nur für ein Testboard ist, muß man das ja evtl. nicht berücksichtigen.

Tom

------------------------------------------------------ Bitte beachten - AntiSpam-Filter: *.com, *.cn, *.br, *.kr, *.net, *.pl, *.ro, *.ru

"Thomas Rieger" wrote in news:cm3fit$clo$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com:

Warum "programmierst" du das nicht einfach per Jumper?

M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

Thomas Rieger schrub im Jahre 31.10.2004 21:39:

Ein Problem wurde dabei schon benannt: Wenn die verschiedenen Oszillatoren nicht synchron laufen, dann sorgt ein umschalten dafür, das ein beliebig kurzer Impuls entstehen kann. Wer weiss, wie der Prozessor damit klar kommt.

Besser ist es, die verschiedenen f aus einem Mastertakt herab zu teilen und deren Ausgänge zwischen den Flankenwechseln zu schalten.

Oder man nimmt ein fertiges PLL-IC, wie es in PC-Mainboards drin steckt, die aus einem Eingangstakt programmierbare Taktvervielfachung betrieben.

B.Eckstein, eck@ivu.de Cheap, Fast, Good - pick any two of them Die FAQ zu de.comp.hardware.netzwerke: http://how.to/dchn Mozilla-Tips: http://mozilla-anleitung.de/ http://www.holgermetzger.de/ "Auch wenn ich die Funktionsweise dieser Konsole nicht kenne, glaube ich nicht, dass sie rauchen sollte"

Am Sun, 31 Oct 2004 19:56:20 +0100 hat Thomas Rieger geschrieben:

bei vielen Prozessoren braucht man eh ca. 300Ohm zw. XTAL_out und Quarz. Wenn du HCMOS nimmst und den auf der Ausgangsseite schaltest, glaub ich, daß das gehen müsste. Besser einen MUX (74HC4051/52/53) statt einzelner Schalter, bei XTALin alle zusammenhängen.

Martin

"B.Eckstein" schrieb im Newsbeitrag news:cm4o7m$mon$ snipped-for-privacy@swifty.westend.com...

Ja, das leuchted mir ein, aber ich schalte ja nicht während des Testens zwischen den Frequenzen umher. Erst wird die Frequenz gewählt (und damit entspechend durchgeschaltet) und dann bekommt der PIC erst Strom. Das sollte dann funktionieren.

Gruß Thomas

"Thomas Rieger" schrieb:

Dann tuts doch auch ein Jumper oder DIP-Schalter. So hab ich es zumindest gemacht um zwischen RC-Oszilator, Quarz und Quarz-Oszilator umzuschalten.

Gruß Jürgen

Mailadress: klein AT ek-p DOT de Advertisement to this mail address is prohibited! MyEbay: http://members.ebay.de/aboutme/do1pjk/

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required