RS-232 Reichweite

May 12, 2008 110 Replies

Mit CAT-5 kommt man allerdings schon recht weit, das nehme ich meist. Solange die Paare korrekt benutzt werden und eventuell eine sanfte AC Terminierung an den Enden erfolgt. Beim Realteil davon muss man nicht viel probieren, da die Impedanz in den Kabeldaten stehen sollte.

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Noch besser, ist passiert: "Warum wird denn dieses CAT-5 Kabel heiss?"

[...]
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Es gibt allerdings auch RS232-Booster, die mickrige Pegel wieder aufpeppen. Einige bieten sogar Potenzialtrennung, sodass man Masseschleifen weitgehend vom Hals hat.

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[RS232 80..152m]

ACK, aber sowas von :-)

Jau, damit man die Spitzbuben an den Hasenohren erkennet (frei nach Fritz dem Großen)

Tja, die Jungspunde haben eben keine Kenne mehr von 20mA CL :-) Da kriegt man die (in meinen Augen sehr wichtige) Potentialtrennung äusserst einfach mit Optokloppern hin. Und die Test-Möglichkeit mit einfache LEDs...

Jau, ausserdem ist es ein Echt Zeit System. Es braucht echt Zeit, und das nicht zu knapp :-)

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn. Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt ! ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Jep, die gibt es. Ich habe seinerzeit sogar mal zwei bestellt. Die Dinger erzeugen sich erstmal mittels aus abgeschliffenen CMOS-Logikbausteinen aufgebauten Ladungspumpenschaltungen +/-12V aus dem, was sie so aus der RS232 gerüsselt kriegen. Das Tx-Signal wird dann mit einem als Komparator geschalteten LM358-Derivat (richtig: auch nackig gemacht) über die Leitung geschoben, die zweite Hälfte wertet das zurückkommende Signal differenziell aus. Lief mit 9600bit/s auch gut, aber als der erste dann meinte, 38400 zu brauchen, finden wir wieder von vorne an. Und da kam ich dann mit meinen 26LS31/32...

26-Serie? Das muss noch zu Zeiten gewesen sein, als der Strom einfach so aus der Steckdose kam :-)
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So ungefähr :) Ich habe einen nagelneuen, bleifreien 26LS32 im SO16 in meiner Diplomarbeit stecken. Ist noch keinem aufgefallen... Ist mir letztlich auch egal, das Thema ist durch :)

Zu Zeiten, als hier noch Busse[tm] fuhren und ich mit diesen noch zur Schule fahren 'durfte', gab es einen Busfahrer, der das ebenfalls ziemlich perfekt beherrschte (heute darf man in Bussen IIRC garnicht mehr rauchen, schon garnicht als Fahrer). Der Tabak steckte dabei in der Nabenabdeckung vom Lenkrad :-)

Angeblich TI. Inzwischen habe ich auch eigene Werte: IBM T30 ->DB9 -> XLR -> Mikrostrippe -> XLR -> DB9 -> Controller Das lief vorhin im Test mit 9600 Baud über 60m (danach hatte ich keinen Bock mehr...) zuverlässig, allerdings in "unverseuchter Umgebung". Mal sehen wie sich das jetzt über MuCo und in der Umgebung von vielen Schaltnetzteilen und Dimmern macht. Ich hatte jetzt nur Pin 2 und 3 auf die Innenleiter, Pin 5 auf Schirm gelegt sowie Pin 7 und 8 gebrückt.

Dem Inschenöhr muß man zugute halten, dass die Kiste einen Straßenverkaufspreis von EUR 289,- hat, womit wohl nicht viel Raum für "es geht restlos alles ohne Dropouts" war. Immerhin haben sie es dafür geschafft, 3 Ein- auf 6 Ausgänge zu bauen, mit separat konfigurierbaren Weichenfunktionen, EQs, Delay, Phasenlage, Limiter, "dynamic EQs" pro Ein-/Ausgang und dem Dingen auch noch eine passende Konfigurationssoftware, RS-232 und 485 sowie einen AES/EBU Eingang (neben den 3 analogen) zu spendieren. Vergleichbare Geräte von $Markenhersteller kosten schnell 10x so viel und sind noch frickeliger zu bedienen. Nach Messungen in einschlägigen Foren sind die Wandler durchaus gut, das Ding arbeitet sehr linear und bisher kamen darüber keinerlei Klagen.

dbx hatte z.B. mit dem Driverack PA (was vom Konzept her ähnlich ist) deutlich mehr Probleme: Ausfallende Displays, Hänger in der Signalverarbeitung, keine "Output protection", so dass bei lockerem Kaltgerätekabel öfter mal nach einem lauten *PLOPP* oder *KKKKRRRRCH* absolute Sense war...

Das werde ich hoffentlich nächste Woche testen können.

Windoof dient dabei einzig und allein der Fernsteuerung des Controllers. Die Audiosignale kommen mit dem Notebook garnicht erst in Berührung, außer evtl. für einen Live-Mitschnitt und dann über Übertrager.

Heute war übrigens "Tag der vergewaltigten Schnittstelle": S/PDIF stumpf von RCA auf XLR adaptiert und per Mikrokabel (nix 75/110 Ohm) an den AES/EBU Eingang eines Controllers gefüttert. Wat soll ich sie sagen: Auch das lief über 60m problemlos.

Gibt es Vorschläge zur "sauberen" Adaptierung S/PDIF auf AES/EBU? :-)

Zuendi

"Musiker sind schwierige Menschen. Jeder hat andere schwierigkeiten, der eine mehr, der andere weniger. Aber einen am Brett haben sie alle!" Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Das werden wir am Wochenende testen. Nicht missionskritisch :-)

Das probiere ich auch aus.

Sicher - allerdings bitte ich zu Bedenken, dass die ganze Sache eigentlich nur ein nettes Gimick ist und im Zweifelsfall daran niemand stirbt. Der Controller hat einen Brutto-VK von 289,- EUR :-)

Zuendi

"Kaffee? Du sagst Kaffee dazu? Das war hochraffiniertes Industrie-Koffein in einer kandiszuckergepufferten Lösung." -- Dietz Proepper in d.a.s.r. Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Christian Zietz schrieb:

Hallo,

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Man kann das auch abschätzen oder berechnen über die Slewrate aus Spannung, Schutzwiderstand des Treiberbausteins aus der Innenbeschaltung und der Kabelkapazität.

Bernd Mayer

Schäuble, wenns Dir hier nicht gefällt, dann geh doch nach drüben!

Hi Sebastian,

WLAN installieren und dann VNC-Viewer auf einen PDA legen und damit bequem den Läptop fernbedienen. Größter Vorteil: Es gibt keine Stolperfallen ;-)

Marte

Die gibt es eh nicht, da das Multicore idR. an der Decke hängt, im Graben oder in Kabelbrücken verlegt ist.

Der PDA wird vermutlich aber keine brauchbar große Anzeige für Setlisten haben, die Controller-Software wird darauf nicht laufen, und der Spectrum-Analyzer auch nicht...

Zuendi

reality.sys not found! Reboot universe? Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net
[...]

Es geht erstaunlich viel ueber nicht normkonforme Kabel und Stecker. Wer haette vor 20 Jahren schon gedacht, dass man etliche Mbit/sec ueber hunderte Meter ordinaeres Telefonkabel pruegeln kann?

Ok, in dem Preisbereich darf nicht zu viel erwartet werden und man wird vom Burggrabentunken absehen ;-)

Im Audiobereich scheint mir manchmal erstaunlich viel Murks produziert zu werden. Ebenfalls bei Funkgeraeten, wo sie oft nicht mal einen plopp-freien Squelch hinbekommen haben.

Das ist wesentlich besser. Besonders wenn man nach dem Hops aus dem Fahrersitz des Sprinter einen besonders haarstraeubenden Buehnenaufbau sieht, bei dem vorher die Tequila-Flasche gekreist ist.

Das ueberlasse ich lieber anderen. Bei uns geht auf Buehnen viel nach dem Motto "Wenn es funzt ist es auch sauber".

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Ehmt. Immerhin macht das Ding kein *PLOPP* wenn man ihm den Strom klaut und neben den Dropouts bei Crossover-Einstellung ist der einzige grobe Nachteil eigentlich die etwas unterdimensionierte CPU. Mehr als

3, 4 Filter pro Eingang, Crossover und Limiter sind halt nicht drin. Aber das ist besser als ein (knapp doppelt so teures) DriveRack PA (von der Konkurrenz) das sich beim Einmessen der Delays aufhängt oder irgendwann einfach das Display schwarz macht.

Im Semi-Pro Audiobereich hat das leider seine Gründe: Ein gewisser Uli B. und einige andere haben vor ein paar Jahren Geräte mit top Ausstattung aber schlechter Verarbeitung, mangelnder Haltbarkeit und teils abenteuerlichem Klang auf den Markt gebracht (vulgo: kopiert), die den Originalen relativ ähnlich sahen - zumindest von außen. Man schaue sich aus den aktuellen Serien das Mackie Onyx und das Behringer Xenix an oder alte Mackie 1604 und Behringer MX-Serie. Die Potiknöpfe sind 1:1 abgeformt und unterscheiden sich nur farblich etwas. Oder auch ART TubeMP (der mit 40,- schon sehr billig ist!) und den

1Ch. Mic. Preamp von B...

Einige etablierte Hersteller hatten dann wohl Angst Marktanteile zu verlieren und brachten auf einmal Billigschienen raus. Die verkauften sich wohl anfänglich recht gut, nicht zuletzt auf Grund des angebrachten Namens. Ein dbx 231 (EQ), DriveRack PA (Controller) oder 266 (Kompressor/Gate) sind auch nicht wirklich besser als Behringer oder DOD, es steht aber eben "dbx" drauf. Zwischenzeitlich hat Uli aber wohl dazugelernt und baut nun teils durchaus praxistaugliche Geräte zu extrem günstigen Preisen, während z.B. dbx Geräte mit o.g. Macken und schlechterer Ausstattung anbietet, die aber trotzdem noch teurer sind.

Der DCX2496 um den es hier geht dürfte mittlerweile der am weitesten verbreitete Systemcontroller überhaupt sein: Das Ding kann sich jeder leisten, es macht was es soll, es ist stabil und mit den kleinen Macken kann man besser leben als mit den großen bei dbx. Bis hin zu Stadtfestbühnen und ähnlichen Klamotten ist das Teil absolut akzeptiert. Wenn es in die High-End Liga geht, interessieren die 3-4kEUR für den entsprechenden Controller aber auch nicht mehr (dann, wenn allein das Pult schon >80kEUR kostet nämlich). Bevor ich jetzt hergehe und für eine Kneipentour 3kEUR Controller ins Auto schmeiße, nehme ich doch lieber die silberne Kiste mit und kaufe für die Differenz anständige Mikrofone...

Letzteres ist hier Gott sei Dank extrem selten der Fall. Und wenn der Controller von mir kommt, ist auch der Aufbau von mir :-)

Das sehe ich eigentlich auch so. Überlegung war, aus dem 01v direkt per S/PDIF an den Controller zu gehen, um eben eine zusätzliche DA/AD-Wandlung zu vermeiden. Aktuell wandeln wir am Pulteingang AD, am Ausgang wieder DA, am Controller nochmal AD und an dessen Ausgang wiederum DA.

Ziel wäre es, nur noch einmal AD und DA wandeln zu müssen, dafür brauche ich aber eine wirklich zuverlässige Verbindung. S/PDIF stumpf asymmetrisch auf Pin 1 und 3 an AES/EBU zu prömpeln ist nicht so ganz die feine englische Art. Das funktioniert zwar, weil es im Prinzip das gleiche ist, aber eine saubere Wandlung wäre mir doch lieber. S/PDIF arbeitet mit 0,5V, AES/EBU eigentlich mit ~3...5V, wobei beide minimal ca. 0,2V sehen wollen, damit sie funktionieren.

Hat jemand einen guten Tip für einen Übertrager 1,21:1, der bis ~12,5MHz sauber tut? In dem Fall würde ich nämlich einfach den S/PDIF Ausgang symmetrieren und feddich is die Laube.

Zuendi

"Musiker sind schwierige Menschen. Jeder hat andere schwierigkeiten, der eine mehr, der andere weniger. Aber einen am Brett haben sie alle!" Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Sebastian Zuendorf schrieb:

Selber wickeln, sind ja nur ein paar Windungen auf einem 77er Ferritkern.

Gruß Dieter

Hmmm... soweit, so gut, aber *ich* würde meinen T30 (1) nie nich ungeschützt an langen RS232 oder noch schlimmeren Kabeln im Bühneneinsatz anschliessen. Wenn Dir die Schnittstelle abfackelt, dann haste ein Riesenproblem. T30 gibbet fast nicht mehr!

Mach in die Nähe des T30 einen Umsetzer RS232 auf 20mA CL samt kleinem Netzteil aus einer Wandwarze und an die Geräte je zwei Optoklopper und freue Dich Deines Lebens, wenn Du es richtig machst, haste nie wieder Ärger, jedenfalls nicht bei =< 9600Bd und =

Wenn Störungen auf der RS232... Deine Bühnenelektronik durcheinanderbringen, nennst Du Dich Zue(rumpelstilzchen)di. Garantiert!

Wenn das echtes RS485 ist, dann haste u.U. noch ein Problem mit der Richtungsumschaltung und ggf. Protokolloverhead, da nur halbduplex Verbindung. Einfacher ist dann 20mA CL, das geht problemlos vollduplex!

Wenn der allerdings 2 RS485 Kanäle, je 2 Adern für den TX und RX Kreis hat, könnte es was werden.

Probieren geht über studieren.

Es geht nicht um den Tod von Personen, nur um den Tod von Schnittstellen, Nerven und Reputation :-) Und was kostet ein Notebook mit RS232? Gibbet aktuell so gut wie nicht mehr. Hüte Deinen T30 wie Deinen Augapfel.

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn. Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt ! ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Sebastian Zuendorf schrieb:

einen RS485 controller kaufen (gibt es auch als PCMCIA für laptops) oder auch, falls man sonst noch störungen befürchtet, auf Lichtleiter ausweichen. Wir haben solche Dingense schon mal eingesetzt, sie sind sogar umschaltbar zwischen RS232 und RS485, auf eine Strecke > 100m mit normalen Kunstoff-Lichtleiter in grausamen Umgebung (Lichtbogenöfen und Schweißroboter). Preis so ca 200? pro Paar plus ca 1? pro Meter Leitung (2x Lichtleiter, gibt es auch als Kabel)

Waldemar

Ich hab da meine Quelle :-)

Ich denke, dass sich das Thema erledigt hat. Peter war so nett. Manchmal zahlt es sich aus, seinen Mitmenschen gegenüber nett zu sein :-)

T30, 1024x768, P4M 1,8GHz, 1GB, 30GB, XPpro Der beste Rechner, den ich je hatte :-)

Zuendi

"Der Prophet sagt: 'Vertraue in Gott, aber binde dein Kamel an!'" Die Partyband vom Niederrhein: http://www.stimmtso.net

Nachdem IBM die PC-Sparte ja leider an die Kinesen abgegeben hat, gibt es leider auch keine brauchbaren (neuen) Notebooks mehr auf dem Markt. Ich hatte damals noch das Ding mit der Butterfly-Tastatur, dann ein TP600, danach ein 600X, ein T21 und das jetzige T30. Das R50 war nicht so der bringer. Instabil und klobig.

Zuendi

RaumKlang Showtechnik - www.raum-klang.net Tontechnik, Bühnen, Licht, Vertrieb. Neu im Shop: K&M, Martin Audio, Allen&Heath

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