PIC/Atmel Produktions Programmiergeraet, Empfehlungen?

Jun 22, 2005 24 Replies

Ich moechte kleine Mengen von zunaechst PIC Prozessoren, spaeter auch Atmels und EEPROMs programmieren (nicht mehr als 5 pro Tag). Jetzt suche ich nach einem Programmiergeraet, dass die PICs vernuenftig programmiert. Aber natuerlich universell und kostenguenstig.



Irgenwelche Empfehlungen?



Ist dieser hier (GALEP 4) einigermassen empfehlenswert?

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Danke!


Also ich hatte bisher keine Probleme mit. Ich hab zwar noch nicht soo viele Sachen mit programmiert, aber das Gerät hat immer getan was es sollte... Wenn es dir nicht zu teuer ist kann ich das soweit empfehlen.

ciao

Matthias Melcher schrieb:

Selbstbau?

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Das ist ein ganz ordentliches Gerät, für deine bisher erwähnten Zwecke aber Overkill.

Gruß Dieter

Matthias Melcherschrieb: "

Im Prinzip ja. Es ist aber kein Produktionsgerät. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie vom Hersteller der ICs zur Programmierung freigegeben sind.

Z.B. Artikelnummer: 5783791273 bei Ebay.

Dirk

Warum nicht das ICD2 nehmen? Dann kannst Du SOIC-Typen nehmen, direkt platzsparend gleich reinlöten und per ISP-Kabel programmieren. Wenn Du für PICs entwickelst, hast Du das doch bestimmt schon selber, oder?

Oder hast Du Dir durch die Verwendung von RB6 und RB7 diesen Weg verbaut?

Mit freundlichen Grüßen

Frank-Christian Krügel

Der ALL-07 ist ein super-altes Gerät - es gibt meines Wissens nur eine uralte DOS-Software, die neue Controller garnicht mehr unterstützt. Allerdings muss ich auch gestehen, dass der bei uns immer recht gut funktioniert hat und es gab damals ein Softwareupdate für z.B. PIC16F873

Mfg Thomas Pototschnig

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Oder hab ich das mit dem PIC16F873 geträumt? Da könnte ich nochmal nachschauen, wenn es jemanden interessiert.

Mfg Thomas Pototschnig

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Ich benutze zur zeit einen JDM Clone, was auch ganz gut geht, sogar in der fertigen Platine mit selbstgebautem Adapter (PIC16F628). Geruechteweise kann der Controller aber die Programmierung verlieren, wenn er mit minderwertigen programmiergeraeten gefuettert wird. Und da ich plane, ein paar von denne zu verkaufen, waere die korrekte Programmierung shon wichtig.

ICD2 ist ne alternative, hilft mir aber weder mit EEPROMS noch Atmels. Da muesste ich dann wieder investieren.

Danke jedenfalls fuer den Tip.

"Matthias Melcher" schrieb im Newsbeitrag news:d9do5a$koc$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

?!?

Was will uns der Autor damit sagen ?

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com

Thomas Pototschnigschrieb: "

Ja, das ist schon klar. Es gibt auch neuere Programmer - siehe Link zu HI-LO. Der PIC16F873 steht im übrigen mit auf der devicelist.

Ich wollte damit nur zeigen, das es Programmer gibt, die von den IC-Herstellern zertifiziert sind. Wenn man programmierte ICs verkaufen möchte, dann macht sowas Sinn, wegen Gewährleistung usw.. Wenn Deine Cotroller nach 1 1/2 Jahren Ihren Inhalt verlieren, dann hast Du bei einem nicht zertifizierten Gerät gegenüber dem IC-Herstellen keine Handhabe, wenn dieser z.B. einen Datenerhalt von 10 Jahren angibt. Bei Heimwerker-Schaltungen ist das sicher unerheblich, wenn auch unerfreulich. Im gewerblichen Bereich kann sowas richtig teuer werden. Da spielt dann der Preis des Programmiergerätes sicher keine Rolle mehr.

Der Picstart-Plus liest z.B. nach den programmieren noch einmal bei verschiedenen Versorgungsspannungen aus. Mach das der Galep auch?

Conitec könnte seine Programmiergerät ja auch zertifizieren lassen. Machen Sie aber nicht. Kostet also entweder zu viel Geld, oder die Programmiergeräte würden den Test nicht bestehen.

Dirk

Für AVRs gibs von Atmel das AVRISP für 39¤. So schlimm wäre die Investition dann auch wieder nicht. Der ICD2 kostet etwa 130¤, geht also auch noch. Wenn Du für AVRs entwickelst, ist bei größeren Chips der AVRJTAG-mk2 extrem angenehm, aber 300¤ sind auch nicht ohne, und JTAG muß vorhanden (d.h. Atmega32 und größere) und frei sein.

Bei den Eeproms würde ich schauen, ob die nicht auch irgendwie per ISP-Programmierung über den vorhandenen Controller programmiert werden können. Das spart Sockel und Platinenfläche und damit Geld.

Mit freundlichen Grüßen

Frank-Christian Krügel

Der Autor wollte damit sagen, dass er nur ungerne DOS Programme einsetzt, da sie das Multitasking stoeren und direkte Zugriffe auf Schnittstellen ausfuehren die sich gerade bei Programmern haeufug auf ein Timing verlassen, dass bei einem XP Hostsystem nicht gegeben ist.

Das heisst leider auch oft, dass die urspruenglichen Entwickler das Projekt laengst verlassen haben und der Hersteller keine Ubdates und Fixes mehr liefern kann, weil sich keiner mehr mit der Software auskennt (denn sonst haetten sie die schon laengst auf Windows - oder besser noch Cross Platform auf wxWindows, GTK oder FLTK portiert).

Von der Zusammenarbeit mit Treibern, Copy/Paste und Betriebssytemintegration will ich garnicht erst anfangen. DOS Programme sind als letzter Ausweg sicher benutzbar, aber im taeglichen Gebrauch doch eher hinderlich.

Tschuldige, hab mich nicht klar ausgedrueckt.

"Dirk Ruth" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

Ah, genau das war meine Sorge. Selbst wenn ich nur 5 am Tag programmiere, moechte ich nicht in einem Jahr jeden Tag vier davon auf Garantie neu programmieren muessen.

Kannst Du einen etwas moderneren zertifizierten Programmierer empfehlen? DOS war zwar mal meine Welt, aber genau deswegen will ich nur ungern dorthin zurueck.

Vielen Dank!

Matthias

Das ist ca. soviel Wert wie ein CE-Papperl. Motorola wird weder Software noch Schaltung sonderlich begutachten noch fehlprogrammierte ICs zurücknehmen. Wenn man ICs verwendet deren Programmieralgorithmus nicht veröffentlicht ist kann man gezwungen sein Programmiergerät bei einem der handverlesenen Edel-Hersteller zu kaufen. Meine Erfahrung mit Standardprogrammiergerät in diesem Fall ( SMS/Data-IO ) ist nicht das Software oder Hardware besser ist. Nur das hilfswilliger Service vorhanden ist und über viele Jahre Softwareupdates zu fast allen denkbaren Controllern verfügbar sind. Das Problem bei Standardprogrammiergerät für Produktion ist, daß Programmieralgorithmus oft recht gemächlich ist. Stört nicht wenn man 1 Stück macht, aber nervt wenn man 100 Stück macht. Und daß Verbrauchsteile wie Reedrelais nach ein paar Jahren aufgeben. Der Hersteller wird aber mit Recht einwenden, daß man dann Produktionsgerät nehmen soll. Nur geht da der Preis nochmal hoch.

MfG JRD

Ich vermute die meisten kleineren Firmen setzen weiterhin fürs Programmiergerät eigene DOS-Rechner ein weil Windows als zu instabil gilt. Ich habe hier für mein SMS/Data-IO Gerät einen eigenen alten PC ( mit Windows ) weil der Parallelport moderner noname-PCs mit dem Programmiergerät für sporadische Fehler sorgt. Bis wir das gefunden haben hat das mich und den Service tüchtig genervt und auch einiges Geld an verschossenen OTPs gekostet.

MfG JRD

Wenn mich jemand gefragt hätte - ich hätte den PicStart Plus empfohlen :-)

Mfg Thomas Pototschnig

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DOS ist nicht stabiler, es bootet nur schneller...

Bernd

Nur das dieser von Microchip nicht fuer die Produktion freigegeben ist ;-) Dies ist nur ein Programmer fuer Entwickler...

MfG Thomas Balthasar

Matthias Melcherschrieb: "

Das Problem ist, dass solche Programmer nicht gerade billig sind. Halt professionell ebend. HI-LO hatte ich ja schon angesprochen

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die haben auch neuere mit WinSoft. Aktuell ist wohl der ALL-11P3.

Da steht z.B.: "We have over 10 years experience designing universal programmers and we have an installed base of over 120,000 universal programmers. Close relations with all major IC manufacturers keep our engineers well informed of all the latest programming algorithm releases. Our algorithms have been tested and approved by AMD, Atmel, ICT, Macronix, Motorola, National Semiconductor, WSI and others. Over current protection circuits and reverse insertion detection protect your IC and the ALL-11P2. A self diagnostic test is included to verify correct operation of the hardware and to meet calibration requirements. The ALL-11P2 meets CE requirements and has been approved by TUV."

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob der LabTool-48XP, oder der EMP-21 auch zertifiziert ist. Am besten schaut man mal auf die Web-Siten der IC-Hersteller, da wird das meist angegeben.

Dirk

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