Mathcad Prime, wozu ist das gut?

Dec 08, 2011 25 Replies

Da hier ja viele aus dem Forschungsbereich sind: Habe gerade einen "Upgrade" auf Mathcad Prime gemacht. Das lehnt aber das Laden saemtliche *.mcd Files ab, mag nur *mcdx.



Macht mir nichts, ich benutze einfach 15.0 weiter wenn von diesem Kunden der naechste Auftrag kommt (brauche as nur fuer den einen). Aber wozu ist so eine Software gut? Nur damit alles schoen buntibildi bei neuen Files ist?



Irgendwie habe ich immer mehr das Gefuehl man muss aeltere Versionen von Software wie ein Kleinod aufbewahren. Den Support lasse ich dann mal auslaufen :-)


Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg :

Naja, nee, irgendwann gibt es die Software dann als Open-Source und die hat solche Macken nicht, denn irgendjemanden stört das dann und baut es (wieder) ein (wenn nicht sogar man selber:-). Und die OpenSoruce ist zu alten Formaten viel kompatibler, als es die alte Originalsoftware selbst war (siehe Word&Co, ;-).

M.

Am 08.12.2011 22:14, schrieb Joerg:

Warum nölst Du hier herum? Siehe MathCad:

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Und dann im migration guide weiter. Der erste Treffer in google ist lustigerweise nicht direkt auf PTC:

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Bernd

Wozu brauchst Du Support? Und ja, alles gut aufheben und nichts online installieren lassen (da haste nachher nix mehr zum Aufheben [*]). Ich würde gerne wissen, wieviel weniger MS$ von dem neuen Kram verkaufen könnten, wenn sie die alten Sachen noch zugänglich halten würden :-).

Grüße, H.

[*] Verschwörungstheoretiker sagen "Das machen die absichtlich" :-).

Weil es ein allgemein anzutreffendes Problem ist? Umsatzsteigerung durch vorsätzliche Obsoletierung? Ich bekam eben eine Mail mit einem .docx-Anhang. Entweder erlaubt das entsprechende Word nicht mehr die Speicherung im Format älterer Versionen, oder der User wußte es nicht. Das Tool zur Lesbarmachung als .doc bietet MS$ an (7 MB), geht aber nur ab XP :-)

Grüße, H.

PS Der elende Unterschied zwischen Software und Toilettenpapier: Letzteres muß auch ohne Zutun ständig nachgekauft werden.

Warum nicht? Die sind doch an ihren Bezeichnungen unterscheidbar, liegen fertig im Laden und erfordern sonst keinerlei Aufwand mehr.

Daß man die alten Sachen nicht weiter anbietet, liegt vermutlich daran, daß man befürchtet, in den neuen Versionen nicht genug Verbesserungen zu haben, um die Kunden zur Migration zu animieren. Da macht man das eben zwangsweise :-).

Andernfalls sag uns doch, warum man nicht mehr mit den Office97- Programmen etc arbeiten können soll?

Ich wüßte nicht, was an Software rostet, verschleißt oder müffelt :-).

Vermutlich traut man sich nicht, die Produkte wirklich nur zur Miete zu verscherbeln. Da macht man es eben so :-).

Grüße, H.

PS Ach ja, ich vergaß: Was man in der .docx-Datei zuschickte, hätte man auch mit dem Editor (Notepad) verfassen können. Aber je weniger drin ist, desto besser musses aussehen. Wie bei Pralinen-Packungen :-).

Es gibt einige Mathe-Programme in OpenSource wie etwa Octave. Die habe ich alle durch, waren nicht kompatibel. Bei MS-Word ist es anders, bin hier inzwischen teils auf OO umgestiegen. Doch ganz die Leistung selbst von Word-97 hat es nicht. Zum Beispiel fehlt das aeussert nuetzlich Preview im Dateifenster.

Bei Excel ist dann oft ganz Schicht. Wenn viel VBA in den Files sitzt geht es nicht mit Open Source. Ich habe Kunden die simulieren damit aber auch alles und steuern Versuchsstaende mit Excel-Routinen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Hatte ich natuerlich beides gelesen, das Aussie Dokument ist auch von PTC. Die Tabellen sind besonders ab Seite 33 sehr ernuechternd.

Das war es warum ich hier fragte: Wozu ist Prime gut?

Da man ja einfach mit dem klassischen Mathcad weitermachen kann (so wie viele Leute im Office-Bereich 97-compatible bleiben) ist es nicht schlimm. Konvertieren kann man weil die Lizenz dieses Jahr (noch?) fuer beide Varianten gilt, war derselbe License File. Von mcdx nach mcd geht dann mit hoher Wahrscheinlichkeit in etlichen Faellen nicht mehr.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Das hatte ich bei Cadence auch mal gedacht. War bei der Mietlizenz aber automatisch dabei. Und es kam wie es kommen musste, meine Sims produzierten Fehlermeldungen und die schienen teilweise ganz tief aus dem Code zu kommen. Der Support berief Telekonferenzen ein, Manager stiessen hinzu, allgemeines Haareraufen, bin hin zu "How in the world did you do that" und "I can't believe this is happening!".

Weiss ich nicht, bei mir werden alle Ur-Versionen aufgehoben und die meisten sind noch in Benutzung. Inklusive einiger DOS-Programme fuer die es kein Windows-Pendant gibt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Hm, ob Du hier wohl viele Nutzer davon findest? Ich habe nicht den Eindruck, dass Mathcad im "Forschungsbereich" weit verbreitet wäre. Ich habe es jedenfalls noch nirgendwo gesehen, weder bei uns noch an anderen Unis noch in der Industrie.

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Die vertreiben bei Euch Landeslizenzen und Eure Unis bieten inzwischen Mathcad-Kurse an, deshalb dachte ich dass es einigermassen verbreitet sein muss:

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Dann Koederpreise wie diese:

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Ich musste weit ueber $1k latzen. Grummel.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Dito.

Gruß Henning

henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613

Ich benutze es schon noch. Es hatte ehedem eine gewisse Verbreitung in der Industrie. Cheah ( ex Linkabit , Hughes ) hat in seinem Buch "Practical Wireless Data Modem Design"

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durchwegs verwendet. Sogar kleinen Reed-Solomon Decoder gelistet. Das war dort Mathcad 7.0 und der Verlag hat dicke Anmerkung reingeschrieben daß in Mathcad 8.0 kaum was aus dem Buch ohne diverse Patches läuft die Mthacd 8.0 bräuchte um mit alten Files kompatibel zu sein.

MfG JRD

Ich erwarte eigentlich, daß ein über den Ladentisch kommendes Produkt "fertig" ist.

Die User haben aber gelernt, daß in immer kürzerer Folge kostenträchtige Updates kommen. Daher will man für jede einzelne Version immer weniger zahlen. Als Folge müssen die Versionen immer eher auf den Markt geworfen werdern. Irgendwie sollten wir mal aus diesem Zyklus rauskommen.

Grüße, H.

Bei Software ist das nur sehr, sehr selten der Fall. Und die meisten von uns wissen auch warum :-)

Das bin ich schon bei sehr vielen SW Produkten. Es besteht z.B. keinerlei Absicht auch nur einen der Rechner hier von XP wegzubewegen solange aus Redmond nicht was gescheites kommt. Excel-97 ist hier nach wie vor in Gebrauch, ebenso Word-2000. Beides von saemtlichen Nachfolgern inklusive Open Source unerreicht. Aergere mich nur dass ich nicht vor vielen Jahren noch eine Office-97 Lizenz zum Einkellern gekauft habe. Orcad ist ein anderes Beispiel, es gibt viele Leute die auch beruflich Orcad-SDT und Orcad-386 von anno dunnemal nutzen weil das was danach kam ... urgs. MS-Works, same story. Last known good Version: 6.0.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Seit Windows 2000 war jede neue Windows-Version besser als ihr Vorgänger, mit Ausnahme Vista, das dummerweise als unfertige beta released wurde, seit den Servicepacks aber auch gut funktioniert. Office 2000 ist ein inkonsistenter Müllhaufen mit zahllosen kleinen und einigen sehr großen und sehr hässlichen bugs und gehört in den Marianengraben geworfen. Office 2003 ist deutlich besser und dem

2000er um Längen voraus, wenn man sich mit den neueren Varianten 2007 oder 2010 nicht anfreunden kann.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Es gibt aber Probleme mit einigen DOS-Programmen und das kann ich nicht brauchen.

Word-2000 ist IMHO eine der besten Textverarbeitungen was den praktischen Nutzwert angeht (nicht was Luxus angeht, den hat es nicht). Z.B. ist die Preview Funktion extrem praktisch, die haben OpenOffice und andere bis heute nicht. Man sieht beim "Druebermausen" im "File Open" Fenster einen Teil des Textes und weiss dann meist sofort ob es das gesuchte Dokument ist.

Das beste war der Preis, es kam mit der MS-Works Lizenz. Muesste ich nachgucken, aber mehr als $40 hat das damals kaum gekostet. Ist jeden Cent wert. Selbstverstaendlich wird immer gusseisern 97-compatible gespeichert, das ist hierzulande recht ueblich.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 10.12.2011 10:50, schrieb Rafael Deliano:

1492 oder 1776?

SCNR, Dieter

Dann nimmt man dafür ein anderes System. Mache ich auch, ich habe ein XP-32bit auf der zweiten Partition, das ich alle heilige Zeiten mal starte, weil gewisse amerikanische Funkgerätefirmen mit einem großen M es bic heute nicht schaffen, daß all ihre Programmiersoftware gescheit unter Win7 tut, und dazu ich eben auch viele alte Schätzchen habe. Die ganz alten Dinger muß ich eh mit MSDOS 6 bearbeiten, das geht nicht mal unter XP mehr.

Nein, definitiv nicht. Zu viele Abstürze bei größeren Dokumenten, Effekte wie das selbst produzierte Zeugs plötzlich nimmer lesen können, unklar defekte Dokumente, die man nimmer speichern kann, nur noch deren Inhalt in eine neues Dokument kopieren rettet das. Müll.

Ich betreue so am Rande zwei Dutzend dieser Installationen. Es ist ein wenig besser geworden durch die zentrale Netzwerkinstallation, aber ich bin froh um jeden client, der zu 2010 migriert wird, weil dadurch die Rettungseinsaätze "Hilfe, mein Dokument ist kaputt" einfach verschwinden.

Von Outlook 2000 wollen wir mal besser eh nicht reden, der ist allerhöchstens den beta-Status wert.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Am 11.12.2011 07:19, schrieb Dieter Wiedmann:

1492, 12. Oktober, Entdeckung Amerikas durch C.Kolumbus.

1776, 4. Juli, Unabhängigkeitserklärung der USA

mfg hdw

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