Leiterbahnen "aus der Tube"

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Hallo,

zur Verbindung von LF6%tpunkten auf den Cu kaschierten20%
Experimentierplatinen (Punkt- oder Streifenraster) hatte ich mir20%
folgendes FC%berlegt:

Um BrFC%cken zwischen LF6%tpunkten (oder Bahnen) einfach herzustellen,20%

erst mit Silberleitlack eine Verbindung schaffen und anschliessend das20%

Ganze (mit den bestFC%ckten Bauteilen) fertig lF6%ten. Ergebnis: war woh=
l20%
nix. Griff ins Klo :-(  Der Leitlack verpufft oder lF6%st sich ab20%
(zumindest der vom blauen C...). Das getrocknete Silber ist FC%berhaupt =

nicht lF6%tbar.

Schade. Hat jemand ne Idee? vielleicht Kupferpaste aus dem Stift?? Es20%

wE4%re so einfach, sich die mFC%hsame Anfertigung von BrFC%cken aus Drah=
t zu20%
ersparen, und statt dessen dieselben gleich per LF6%tzinn aufzubringen. =

Ohne Hilfsmittel eine LF6%tbrFC%cke zwischen mehreren Punkten 84%hin zu =

braten93% gelingt meistens nicht bzw. sieht dann im Ergebnis nicht sehr =

professionell aus. Nach Murphy bilden sich sowieso nur LF6%tbrFC%cken an=
20%
denjenigen Punkten, wo man sie gar nicht haben will!

Thomas




Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

Moin Thomas,

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Ich finde das, bei etwas Übung, nicht mĂŒhsam.

Rainer

--
Man sollte ĂŒberhaupt keine Tests mehr lesen...
(Stefan Krah in de.comp.hardware.kuehlung+laermdaemmung)

Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
On Sun, 26 Oct 2003 00:14:50 GMT, Thomas Drescher

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Ich find's zwar gut, wenn jemand mal seine neuen Ideen ausprobiert und
es wurden auch schon viele banale Ideen zum Patent angemeldet, aber
findest Du nicht, dass das zu banal ist? Wenn es so einfach wÀre ...


Tschö
   Dirk

Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
Dirk Ruth schrieb:

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soweit ich mich erinnere gibt ? /gab es eine französische Chemiefirma
die sowas erzeugt zum Siebdrucken auf KeramikplÀttchen (Hybride)
darauf kamen Keramikfolien noch eine Schicht ...
Das Zeug ist/war sauteuer (Anfang SMD-Zeiten)
liess sich recht lange löten.


Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

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Aber natuerlich. Dafuer sind die Punktrasterplatinen gebaut.
Man SOLL das ohne Draht machen, das Loetzinn ist leitfaehig genug.

Du darfst die Loetkolbentemperatur nicht zu hoch einstellen.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

Leiterbahnen "aus der Tube":


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Und LF6%tzinn mit wenig Kolophonium verwenden? ...denn das ist genau der=
20%
Grund bei mir fFC%r das Abperlen. Daher wollte ich ein Hilfsmittel zum20%

DC%berbrFC%cken einsetzen um saubere E4%sthetische LF6%tungen zu erzeuge=
n.20%
Schliesslich wE4%re das eine Zeitersparnis um den Faktor 10 behaupte ich=
20%
mal. (Anstatt klassische kurze(!) DrahtbrFC%cken biegen, einsetzen,20%
fixieren, lF6%ten ...)

BTW bevorzuge ich Streifenraster unter Verwendung eines20%
Leiterbahn-Unterbrechers. Oder sogar Streifen, die alle 3 x 2,54 mm20%
unterbrochen sind. Oder SMT ...

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Also so 200 bis 250B0% C habe ich noch nicht probiert.

Trotzdem, danke allen, die das Ihrige zu diesem Thema beigetragen20%
haben.

Thomas
P.S. 84%vor xx Jahren93% 96% damals, als SchFC%ler hatte ich noch Spass =
daran,20%
auf Overhead-Folie mittels Letraset und Selbstklebe-Bahnen das Layout20%

zu erstellen, unter der HF6%hensonne den Fotopositiv-Lack zu belichten, =

entwickeln, E4%tzen, versilbern, bohren, ... Diese Seno 84%PlastiktFC%te=
n93%20
waren gar nicht so schlecht.




Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

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Ich nehme fĂŒr die 2,45mm Rasterplatten das ganz normale
1mm Lötzinn mit Kolophoniumseele, geht eigentlich
problemlos. Was du beschreibst passiert höchstens wenn
der Lötkolben zu kalt ist, bzw. zu wenig Leistung hat.

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DrahtbrĂŒcken biegt man doch nicht vorher, mit was fĂŒr
Strömen bastelst du, daß du so dicke DrĂ€hte da drauf
brauchst, die man vorher biegen muß?

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Ich bevorzuge, Punktrasterplatten.

Frank


Re: Leiterbahnen "aus der Tube"


 >Ohne Hilfsmittel eine LötbrĂŒcke zwischen mehreren Punkten „hin zu
 >braten“ gelingt meistens nicht bzw. sieht dann im Ergebnis nicht sehr
 >professionell aus. Nach Murphy bilden sich sowieso nur LötbrĂŒcken an
 >denjenigen Punkten, wo man sie gar nicht haben will!

Du musst erst noch loeten lernen. Das ist ueberhaubt kein Problem und
mache ich auch selber gelegentlich bei Schaltungen wo es nicht so
drauf ankommt. Ansonsten empfiehlt sich Faedeldraht.

Olaf



--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

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Ist der Aufwand da nicht niedriger, wenn du einfaches
Leiterplattenbasismaterial nimmst, da Löcher rein
bohrst, wo du spÀter löten willst und dann mit Abdecklack
und einen Pinsel oder einen Leiterplattenstift die
Leiterbahnen zeichnest, dann trocknen lĂ€ĂŸt und dann in
eine Ätzlösung schmeißst?
Als "Bohrschablone" kannst du die Lochrasterplatte
drĂŒberlegen, da braucht man nicht so viel zu messen...

Lötbarer Leitlack ist mir nicht bekannt. Das der von C
nicht lötbar ist steht glaube ich sogar irgendwo dran,
zumindest an der Flasche, die ich hier habe.

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Also so arbeitsintensiv ist das verdrahten ja nun auch
nicht.

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Lötpunkte bilden sich grudsÀtzlich dort, wo du sie lötest,
warum lötest du dort wo du sie nicht haben willst?
Professionell sieht so eine Lochrasterplatte nie aus...

Frank


Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

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Wenn man statt den Streifenplatinen solche mit runden Kupferkringeln
nimmt (nicht Pertinax) und mit versilbertem, vorher zurechtbegogenen
DrahtstĂŒcken die Leiterbahnen zieht, dann sieht das (etwas Übung
vorausgesetzt) gar nicht so schlecht aus.

Gruß Lars

Re: Leiterbahnen "aus der Tube"

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Da werden sÀmtliche Erinnerungen von vor 17 Jahren wach
als mir weder Computer noch fotobeschichtetes Basismaterial
zur VerfĂŒgung standen.
Anno dazumal habe ich das Layout auf Millimeterpapier
gezeichnet, dieses dann auf die Platine gelegt und an den
RÀndern festgeklebt. Weiters dann sÀmtliche Bohrlöcher
durch das Papier leicht angekörnt, mit durch Kalium-
permanganat eingefÀrbten Abdecklack unter Zuhilfenahme
einer Tuschefeder die Leiterbahnen gezogen, gebohrt,
geÀtzt, fertig.



Michael



Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
Am Sun, 26 Oct 2003 12:20:11 +0100, meinte "Michael W. Stopp"

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Jaja, die gute alte Zeit ...

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Welche Luxus - Millimeterpapier! Einfaches Karopapier (hat ca. 5mm
Raster) hat es auch getan ...

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Genau so, nur halt mit Edding3000 habe ich es vor fast 30 Jahren auch
getan und mache es bei Platinen, bei denen es nicht darauf ankommt,
heute (zumindest was die Übertragung des Layouts auf die Platine
anbetrifft) noch.

Beste GrĂŒĂŸe

Dr. Michael König
--
    RA Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
          D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11
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Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
Hallo Thomas,

Thomas Drescher schrieb:
[...]
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mFC%hsame Anfertigung von DrahtbrFC%cken? :-o
aber mit einem teuren Silberstift hantieren, das Ganze trocknen lassen
und dann noch nachlF6%ten ist Dir nicht zu mFC%hsam?
Also ich arbeite fFC%r kurze Strecken immer mit versilbertem Kupferdraht.=

Funktioniert bei mir schnell und problemlos. Bei lE4%ngeren Verbindungen =
nehme ich
diesen teuren lackisolierten Draht, den es auf kleinen Rollen farbig
sortiert gibt. Dieser lE4%sst sich auch ohne mFC%hsames Abisolieren gut l=
F6%ten.

Falls Dir das alles zu aufwendig ist, vergiss am Besten das ganze
mFC%hsame Experimentieren und kauf die GerE4%te fertig im Laden.
Oder nimm ein Steckbrett, da brauchst zu erstmal gar nichts lF6%ten.

[...]

ciao
Marcus


Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
On Sun, 26 Oct 2003 00:14:50 GMT, Thomas Drescher

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Gibt es schmales Kupferblech (sehr dĂŒnn) mit Selbstklebeschicht, so
eine Art Kupferklebeband ?

RK

Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
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Ja, im Bereich der Tiffany Glastechnik wird mit selbstklebender
Kupferfolie gearbeitet.

Such mal in Google nach 'Tiffany Kupferfolie'.

Gruss

Andre

Re: Leiterbahnen "aus der Tube"
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Gibt's bei Conrad.

M


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