ich überlege derzeit, CF-Karten als Massenspeicher in Microcontroller-Systemen einzusetzen, was sinnig sein könnte, angesichts der Kapazitäten von bis zu 128 GB. Beim Betrachten der Pin-Belegung kam dann die Ernüchterung. Mehr als 11 Adressleitungen sind nicht drin, macht geschlagene 8 Kilobyte, da der Datenbus 16 Bit breit ist.
Wie kann man damit klarkommen?
Viele Grüße, Holger
Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.
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O
Olaf Kaluza
Du koenntest wie der Rest der Menschheit einfach SD-Karten einsetzen. Es gibt die auch schon relativ gross und falls dir das nicht reicht kannst du ja auch mehrere davon verwenden.
Olaf
F
Falk Willberg
Holger schrieb:
CF ist (fast) IDE.
IDE-Interface implementieren oder ausreichend viele SD-Flash nehmen.
Falk
H
Holger
Die Biester sind seriell, ich finde auf die Schnelle keine Daten. Macht jetzt nichts, ich kann ja fragen und suchen. Interessant an CF-Karten ist die Erhältlichkeit von Adaptern zum Anschluß und die Nutzung als Flash-Speicher, den man rein theoretisch memory mapped zu fassen kriegt.
Holger
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O
Olaf Kaluza
Sie haben unter anderem SPI. Also etwas das in jedem Controller eingebaut ist.
Jeder zweiter Nachwuchs-AVR Programmierer hat mittlerweile schonmal eine SD-Karte angeschlossen. .-)
ICh gebe zu, ich habe mich bisher noch nicht mit CF befassen muessen, aber ich meine das ist nicht ganz so einfach. Da wird man mindestens noch mit Registern rumspielen mussen. Ich habe aber schonmal gesehen das jemand eine SmartMediaKarte direkt an einen Controller angeschlossen hat. (genauer gesagt einen Sharp E500). Die gibt es zwar nur noch auf dem Flohmarkt und mit maximal 128MB, aber damit koennte das klappen.
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Olaf
M
Michael Baeuerle
s
=2E
Nein, die Dinger funktionieren wie Festplatten. Am Interface im "memory mode" zu fassen bekommst du da lediglich die Register des integrierten ATA controllers.
Was so funktioniert wie du meinst nennt sich "Linear Flash"- oder SRAM-Card. Die gibts nur als PCMCIA, sind (sehr) teuer und haben wenig Kapazitaet. PCMCIA hat IIRC zwar ein paar Adressleitungen mehr als CF, aber in den Gigabytebereich kommst du damit auch nicht.
Micha
Sehe ich genauso. Wenn man eine Power-Workstation will, nimmt man was
mit Opterons und kann dann immer noch zwischen Windoze und diversen
Linux/BSD Varianten waehlen. Oder Solaris (wenn man die Schmerzen eines
kommerziellen UN*X beibehalten moechte). Quelle unbekannt
H
Holger
Falk Willberg schrieb:
Erstmal vielen Dank, aber das ist mir jetzt aus dem Hut zuviel Aufwand. Werde ich mein Thema anders lösen. Nicht das µC-System selbst wird mit dem Massenspeicher bedacht, sondern ein externer Rechner. Nehme ich einfach einen ausgedienten PC mit CF-Karte und stelle den daneben. Datenübertragung mache ich seriell.
Holger
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H
Holger
Michael Baeuerle schrieb:
Es gibt auch Flash-Speicher bei Segor, 4 MB pro Chip. Damit kommt man auch nicht sehr weit, wenn man gerne 1 GB oder so haben möchte. Stück was um die 8 Euro.
Holger
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B
Björn C.
Holger
In diesem Falle würde sich die Version SDKarte wieder lohnen - das was ich an Geld für mehr Karten drauflege spare ich letztlich am Strom für den PC - was aus heutiger Sicht immens ist...
Und was willst Du speichern, das Du eine so große Kapazität benötigst???
Gruß Bjoern
ich heiße wirklich Björn, und mein Nachname tut nichts zur Sache
beitragen... Danke
M
Matthias Weingart
=?UTF-8?Q?Bj=C3=B6rn=20C=2E?= :
Da bietet sich der uAlfat an. Hinten kommt die SD dran und vorne bedienst Du den über seriell. Gibts sowohl als fertig programmierten Chip (LPC2103 bzw. jetzt wohl was neueren) als auch als Platinchen mit Sockel. Bezugsquelle in .de ist wohl etwas schwierig (hab aber ein paar hier rumliegen die ich nicht mehr brauche...). FTDI hat was ähnliches - für USB-Sticks. Vinculum oder so nennt sich dat. M.
Lena! Lena! :-)
R
Rafael Deliano
Kürzlich in sehr altem "Laserjet 5L" ( den man bei Papierstau komplett zerlegen muß ) gesehen: 5V DRAM als PCMCIA seitlich unter Kunstoffabdeckung steckbar. War wohl Aufrüstoption. Und für eigene Basteleien auch nicht sehr zweckmässig.
Beschreibung finden sich im www reichlich. Meine Version aus emb9 auch z.B. in Heft 3+4/2005 S. 26 der FORTH e.V.:
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Der dortige folgende Artikel über das MS-DOS Fileformat ist allerdings nicht die Endversion.
MfG JRD
M
Michael Baeuerle
Ja, PCMCIA-DRAM gab es auch. Der Type-Code dafuer im "DEVICE"-Tupel des CIS ist 7.
Ack. Den Refresh musste wohl der Host machen (ueber Pin 43), d.h. da war scheinbar kein Controller drin. Keine Ahnung wie das funktioniert hat, vmtl. war die Pinbelegung anders (Multiplex-Bus und /RAS auf dem Interface zugaenglich).
Micha
G
Guido Grohmann
Rafael Deliano schrieb:
nana, der ist maximal BJ. 1995, nicht =E4lter
Wie haste das denn hingekriegt? Meinen mu=DFte ich nie komplett zerlegen =
wegen Papierstau, Klappe auf, Toner raus und das wars dann.
Und du hast den ohne eine Karte da drin benutzt? Da isser doch unbrauchba= r.
Guido
R
Rafael Deliano
Verbrauche für Listings manchmal altes eselsohriges Fotokopierpapier das über weite Flächen schwarz ist. Das faltet sich dann und klebt erhitzt wunderbar zusammen. Es werden aber bei ebay öfters 5L mit derartigem massivem Papierstau als defekt verkauft. Ich habe auch schonmal einen angewidert in dem Zustand zum Wertstoffhof geschleppt. Konnte diesmal nicht, weil ich feststellte daß mein Reserve-5L von ebay auch Müll war. Also bei google "Laser Jet 5L Papierstau" eingegeben, wobei nichts sinnvolles kam. Nochmal "Laser Jet 5L paper jam" probiert was half:
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\ Welcome to the "I bought the wrong printer" page. \ specifically, the HP LaserJet 5L, "L" stands for lousy Mit der bebilderten Anleitung und passendem Schraubenzieher gehts.
Ich hab sie weil ich so eifrig beim Zerlegen war rausgezogen mir angesehen und wieder reingesteckt. Andererseits habe ich hier 2 etwas modernere geschrottete 5L die haben den Slot den ich plündern wollte, der war aber leer. Eventuell ist später das DRAM auf der Leiterplatte vorhanden.
MfG JRD
G
Guido Grohmann
Rafael Deliano schrieb:
Achsoo. Die dort beschriebene Prozedur habe ich auch schon hinter mir,=20 aber nicht wegen Papierstau, sonsern weil der Fuser im Orkus war.
Was geht denn an den Kisten so alles putt, da=DF der komplett M=FCll ist?= =20 Brauchst du das Servicehandbuch (haste aber doch bestimmt schon) ?
Hehe. Der Papiereinzug ist wirklich lousy.
Meines Wissens weder beim 5L noch beim 6L.
Guido
T
Thomas 'tom' Malkus
Bist Du eigentlich bzgl. des Controllers irgendwie gebunden?
Sonst nehme doch einfach ein kleines Linux fähiges Modul wie z.B
Meine Idee war etwas anders gelagert. Ich habe mir einen digitalen Vorverstärker zusammengelötet, war ein langfristiges "immer-mal-wieder" Projekt, an dem ich jetzt noch gerne einen Massenspeicher dranheften würde. Meine Idee ist, daß ich das Teil wegen des DSP gerne zum Soundbasteln nehmen würde, außerdem freue ich mich über die Möglichkeit, viel über die digitale Signalverarbeitung zu lernen. Also müssen die Soundsamples irgendwo ihren Platz finden, und da der Platz im Gerät nicht so riesig ist, dachte ich an Flash-Speicher mit gehöriger Kapazität. Ich wollte also CF-Karten, aber die Dinger sind eben doch nicht wie RAM Zu behandeln, sondern wie Festplatten, und das ist mir aus dem Hut heraus zu aufwendig zu implementieren. Lösung: Externer Massenspeicher, der über Lichtwellenleiter angeschlossen ist. Damit sich der Bastelaufwand diesmal in Grenzen hält, werde ich mir ein älteres Mainboard besorgen, lüfterlos betreiben und ein lineares Netzteil dranhängen, ebenfalls lüfterlos. Das Ding soll nur Daten schaufeln, sonst nichts weiter, und Linux wäre nicht schlecht. Da ich alte Pentiumbretter im Auge habe, scheidet Gnome aber schon mal aus, bleibt die Kommandozeile. Cool wäre ein eigenes kleines Display und eine minimalistische Tastatur, die aus dem Kasten ein Gerät ohne Maus, PC-Tastatur und Bildschirm macht. Einfach ein grauer Kasten mit Ethernet für mein internes Rechnernetz und einer SPDIF-Schnittstelle für Audio. Sowas finde ich für Home-Recording einfach nur geil, zumal der Kasten komplett die Backen hält, wenn da drin noch nicht mal Festplatten rattern gehen.
Grüße, Holger
Alzheimer ist ganz toll. Man lernt ständig neue Leute kennen.
R
Rafael Deliano
Das letzte Gerät ist mir vom Tisch gefallen ( muß es nicht aushalten ): heller Streifen im Ausdruck. Wohl Mechanik irreversibel erledigt. Beim Reservegerät von ebay hatte ich bei Ankunft das übliche Testbild ausgedruckt: etwas hell aber sonst ok. Dachte das wäre schwacher Toner und habs zufrieden archiviert. Dann als ich es benutzen wollte festgestellt: immer hell und wird immer heller. Da würde ich vermuten Elektronik/Elkos. Wäre also Versuch Leiterplatte mit obigem Gerät zu tauschen angebracht weshalb das hier noch rumliegt. Mit Blick darauf daß alle meine Geräte von ebay letztlich jenseits Ende geplanter Brauchbarkeit sind würde ich schwache Elkos auch nicht als Herstellerfehler einstufen. Die Sache mit dem Papierstau der eigentlich nicht durch Anwender behoben werden kann sondern als kostenpflichtige Reparatur in Werkstatt vorgesehen ist ist aber Zumutung.
Hab ich nicht, aber ehrlichgesagt auch keine Lust in die Dinger Zeit zu investieren: für 20 EUR incl Porto neues Spiel, neues Glück bei ebay. Sollte ich aber mal auf anderen Typ übergehen wirds ein Japaner, HP jedenfalls nichtmehr.
MfG JRD
H
horst-d.winzler
Am 16.06.2010 08:01, schrieb Rafael Deliano:
Bei meinen Laserdrucker war es Umweltschutzpapier. Fasern hatten sich um die Trocknungsrolle festgesetzt. Konnte erst bei "intimerem" nachschauen gesehen werden. Die Fasern zu entfernen war eine Sache für sich. Möchte ich mir kein zweites Mal antun. :-(( Seitdem nie mehr Umweltschutzpapier für den Laserdrucker!
Habe zwar nach Canon wieder einen hp, aber Japaner wie OKI-Laser haben etwas. ;-)
mfg hdw
N
Nikolaus Riehm
Am 16.06.2010 08:42 schrieb horst-d.winzler:
Zumindest in meinem alten LJ4 war das Druckwerk von Canon und damit ist ja quasi schon der halbe Drucker ein Japaner.
Grüße, Niko
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