Braunstein Granulat - Bezugsquelle

Oct 24, 2005 13 Replies

Hallo *.*,



mir ist ein Ozongenerator zugelaufen, der allerdings reichlich nach Ozon stinkt. Da das System dicht ist, nehme ich an, dass der Destruktor (ein Katalysator, der Ozon wieder zu O2 wandelt) verbraucht ist. (eigentlich sollte sich ja ein Katalysator nicht verbrauchen, aber das Gerät hat etwa 30 Jahre auf dem Buckel). Als Katalysatormaterial wird wahrscheinlich Braunstein (MnO2) verwendet. Der Katalysator besteht aus einem gefüllten Silikonschlauch, durch den das überschüssige Ozon ins Freie geleitet wird. Der Braunstein ist dort als Granulat (Konsistenz so wie Blähton) enthalten. Merck hat leider nur Pulver, Caelo hat gar nix. Benötigte Menge wäre etwa



200 bis 500g. Kennt jemand eine Bezugsquelle für Braunstein in Graunlat? Käpt'n Varta wollte ich jetzt nicht um 1000 Alkali-Rohlinge anhauen...

Tschuessle Bernhard Spitzer


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"B. Spitzer" schrieb:

Sollte das nicht nach d.s.c?

Seis drum, was da reingehört sind Blähtonkügelchen, beschichtet mit MnO_2. Kannst du dir leicht selber machen, MnSO_4 in Wasser lösen, da die Blähtonkügelchen rein. Dazu gibt man dann langsam eine KMnO_4-Lösung bis die Mischung nicht mehr farblos wird. Abschließend die Kügelchen mit demin Wasser spülen und trocknen, fertig.

Gruß Dieter

Das klingt doch erstmal gut. :-)

Also ein paar Jahre haelt der schon, aber nicht dreissig.

Bist du sicher? Kein Hopkalit?

500g? Was ist das denn fuer ein Megagenerator? Was willst du eigentlich damit machen?

Olaf

Olaf Kaluza schrieb:

Ist bei Ozon nicht wesentlich wirksamer als MnO_2, bei Atemfiltern hats allerdings den Vorteil auch gegen CO zu wirken.

Gruß Dieter

Hallo Olaf,

so was dachte ich mir schon...

Oh, davon hatte ich noch nix gelesen! Mal Gurgeln..

Der Silikonschlauch hat ca. 0,5m länge und 30mm Durchmesser. Da passt schon was rein. Das Gerät ist ein medizinischer Ozongenerator. Die Röhren werden mit 10-14kV "geheizt" und sind ca. 60cm lang! Bilder gefällig?

tschuessle Bernhard Spitzer

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Hallo,

o.k. so ab heute nachmittag...

Tschuessle Bernhard Spitzer

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Hallo Dieter,

ich dachte nach dem Ozon-Thread bin ich hier auch richtig...

Ist die Konzentration der Kaliumpermanganat-Lösung irgendwie kritisch, oder einfach solange reintitrieren, bis der Farbumschalg kommt?

Tschuessle Bernhard Spitzer

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"B. Spitzer" schrieb:

Ich würde die beiden Lösungen nicht zu konzentriert machen, so 0,1mol/l. Für die beschriebene Menge an Ton reichen 20-30g Mangansulfat locker.

Dann genau so. Bedenke aber, dass die Reaktion bei Raumtemperatur nicht besonders schnell abläuft, ruhig einige Stunden stehen lassen.

Gruß Dieter

B. Spitzer schrieb:

Hallo, etwa f=FCr diese "Eigenblutbehandlung" mancher Heilpraktiker wo Blut=20 entnommen wird, mit Ozon behandelt und wieder injeziert wird?

Bye

Jaaaaaaaa?

Gruß, Johannes

Krass, auf deine Suchbegriffe hin habe ich nach "eigenblutbehandlung ozon" gegoogelt:

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Möglicherweise ist das Gerät ja auch gedacht für die "Darminsufflation, Ozon wird rektal gegeben."

Unglaublich krank. Und klingt gefährlich dazu.

Gruß, Johannes

Hallo *.*,

War 'ne stressige Woche. Jetzt unter:

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Oben links der Druckminderer für Sauerstoff, rechts die beiden Röhren für die Ozonerzeugung und unten der Hochspannungstrafo. Hinten sihet man noch zwei Ventialtioren und den Destruktor. und
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Der Schlauch im Hintergrund ist der Destruktor. Ich werde demnächst mal ein wenig köcheln. Mal sehen, ob es funktioniert!

tschuessle Bernhard Spitzer

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Weia. Hat da der olle Siemens noch persönlich Hand angelegt? Erinnert an frühe chinesische HeNe-Gehversuche. Ist das noch 50 Hz - Technik? Vernünftige Ozonproduktion erreicht man mit Mittelfrequenz, vielleicht 0.5-2 kHz.

Interessant ist erst das Auffangen von festem Ozon in Kühlfallen. Kurz danach fällt meist noch mehr aus. Von der Demtrödeschen Molekularstrahlapparatur hat man seit dem Ozonexperiment auch nichts mehr gehört.

mfg Rolf Bombach

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