Seltsamer USB-Stick

Nov 17, 2007 33 Replies

Hi Gunther,

glaub ich nicht, Wer gepatchte Firmware drauf macht wendet sich mit dem Support an die Comunity und nicht an den Hersteller. Dass man da nicht viel dazu erwarten kann, sollte klar sein. Wenn man es Clever anstellt, leitet man den Support immer in die Comunity und setzt die eigenen Leute dort großzügig als Supporter ein. Dieses System funktioniert an anderer Baustelle hervorragend.

Marte

Nur wenn sie kaputt konfiguriert sind. Die DNS-Server von DynDNS & Co. geben ihren Antworten extra kurze TTL; eben damit sie effektiv *nicht* gecached werden und Anfragen immer bis zu einem der DNS-Server des Anbieters gehen. Das ist der ganze Sinn hinter diesen Diensten. Funktioniert in der Praxis auch bestens.

XL

Um DOS-Attacken auf ihren Service zu verhindern. Es ist auch so ein nicht unerheblicher Aufwand, Namensänderungen von einigen hundert- tausend (?) Maschinen zeitnah auf ein Netz von DNS-Servern zu verteilen

*und* diese DNS-Server auch noch performant Unmengen DNS-Anfragen beantworten zu lassen. Unmengen deswegen, weil diese Antworten eben *nicht* weiter gecached werden.

Als ich mich das letzte Mal damit beschäftigt habe, hat DynDNS eine Änderung alle x Minuten (IIRC 5) zugelassen. Öfter ist normalerweise auch nicht nötig. Im Normalfall braucht man das einmal am Tag.

XL

kann ich bestätigen, wir haben ca drei Jahre einen Server aus Web, Mail und diversen andren Sachen mit dem Dyn betrieben und es ging immer prima. Eher crashte was bei dem lokalen Provider als das die Dyn was falsch ausgegeben hätten. Da war auch sehr viel Traffic auf unseren Servern, Abfragen von verschiedenen Stellen, aber alles ging perfect. OK nun hat man uns eine IP zugeteilt, dann geht es auch ohne.

Das wird als abuse betrachtet. Ist einer der Gründe warum ein DynDNS ZERTIFIZIERTER Client seine IP Adresse auch über einen Reboot hinweg behalten muss. Da sparen dann die Routerhersteller gerne, mit dem Effekt dass deren Produkte nicht zeritifizerbar sind und dem für den Enduser von Dir beschriebenen daraus folgenden Ärger. Ist alles sauber bei DynDNS dokumentiert.

Markus

Lutz Schulze schrieb:

Aha!

Die Sache mit den Caches war mir so nicht bekannt. Wurde aber (auch durch die anderen Beiträge) jetzt klar.

WWG, Axel

Markus Zingg schrieb:

Häh? DynDNS heißt doch DynDNS, weil sie DNS-Dienste für dynamische IP-Adressen anbieten. Dynamische IP-Adressen werden üblicherweise bei jedem Einwahlvorgang - und damit auch bei jedem Reboot des Routers - neu vergeben (Ausnahme ist z.B. DHCP im LAN, aber dafür brauche ich kein DynDNS). Die Routerhersteller können es überhaupt nicht beeinflussen, welche IP-Adressen ihnen der Internetprovider per PPP unterschiebt.

Markus

Axel Schwenke schrieb:

Über deren Geschäftsmodell rätsele ich aber immer noch.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Markus Zingg schrieb:

Leider bin ich nicht der Router-Hersteller. Zumal der ganze Doku-Mist einem heutzutage gerne über den Kopf wächst.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Markus Schaub schrieb:

Nicht ganz richtig. Die alte an dyndns gemeldete IP kann das Modem/Router im internen EEPROM oder Flash abspeichern und beim Wiedereinschalten mit der gerade bekommenen vergleichen. Und nur wenn die unterschiedlich sind, muß er das an dyndns melden.

Davon ausnehmen würde ich nur einen Modem/Router-Kaltstart.

Aber ich schreibe die Software ja nicht. Ob das die gängigen Fritzboxen mittlerweile so machen, weiß ich nicht.

Würden die dyndns-IPs auch nur kurzzeitig gecachet, hätte man sofort ein Sicherheitsproblem. Das läuft wohl unter 'IP-hangover'.

Gruß - Henry

www.ehydra.dyndns.info

Jo.

Klar, oder einfach nur einen mit fester IPA, und gut is' das. Aber wie gesagt, benötge ich nicht wirklich...dazu sind meine Anwendungen zu unwichtig.

Ralph.

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Am Meisten machen noch die DNS-caches mancher soho-router Ärger.

Ralph.

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Nö, machen sie nicht. Die Liste der zertifitzierten HW clients ist bei DynDNS publiziert. Einer der dortigen Clients ist übrigens von mir, d.h. been there, done that :-). Die Jungs sind überigens ziemlich nett und hilfsbereit, einziger "Preis" einer derartigen Zertifizierung ist der eigene Aufwand das sauber zu implementieren, und die Tatsache dass die dann halt ein Testgerät haben wollen, aber das ist in so einem Fall üblicherweise ja dann auch kein Problem.

Markus

Markus Zingg schrieb:

Dann schreibe AVM doch mal. Bislang waren sie bei meinen Anfragen immer nett, obwohl am einzelnen Endkunden supportmäßig ja immer nur draufzuzahlen ist.

Softwaretechnisch sicherlich kein großes Problem.

Wenn ich mir ansehe, was die alles so in die Boxen einbauen. Vielleicht etwas übertrieben.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

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