ich (absolute Elektronik Laiin) habe folgende Frage an Euch:
In alten James Bond Filmen etc. sieht man ja desöfteren in Kontrollräumen (von "Oberschurken" etc.) farbige Kontrolllämpchen in regelmäßigen Abständen blinken.
Nun frage ich mich, wie man sowas auf *einfachste* Art realisieren und nachbauen kann (Schaltung)? Klar, man könnte einfach Blink-LEDs oder bereits aufgebaute Schaltungen benutzen, aber wie kann ich das selber realisieren und wie geht das auch mit einer einfachen Schaltung, z.B. für eine NV (12 V?) Lampe etc. (Keine Angst, es geht mir nicht um das 220V Netz...da würde ich mich nie rantrauen...lol!).
Könnt Ihr mir hierfür einen Tip geben (benötigte Bauteile, Aufbau etc.)?
Ergänzung:
Was müßte verändert werden, wenn die Blinkfrequenz zufällig sein sollte (also unregelmäßiges Blinken)?
Vielen dank für Eure Infos! ;-))
Viele Grüße
Susan
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M
MaWin
"Susan Seitz" schrieb im Newsbeitrag news:ftvv2a$s53$01$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...
Deswegen lachen sich auch alle Leute, die sich damit auskennen, bei solchen Filmen schlapp...
Genau, es gab sogar mal Blinklaempchen mit eingebautem Bimetall.
Genau, mit NE555, oder LM3909, oder ein Blinkrelais aus dem Auto.
Ein der Blinkschaltungen anchbauen.
In dem die Blinkschaltung einen Transistor steuert, der in Folge den Strom durch die Lapen schaltet, oder gleich ein Leistungsblinker IR2151. Im Auto wird auch noch en echtes Relais verwendet, wegen dem Klickgeraeusch.
Das wird schwieriger, zwar kann man echten Zufall ableiten aus Radioaktivitaet (Geigerzaehler), oder Rauschen, aber meist wird man Pseudozufall haben wollen.
Ein klassischer Weg sind zwei NE555 und die Lampe wird zwischen beide Ausgaenge geschaltet, so dass sie nur an ist, wenn beide an sind. Eine leicht verschiedene Frequuenz der Blinkgeber erzeugt ein ungleichmaessiges Blinken.
Aber so bald es aufwaendiger wird, wird man heute einen Microcontroller mnehmen, und ihn so programmieren, dass das gewuenschte Blinken oder Flackern entsteht. Dazu muss man dann die Programmierung eines Microcotrollers erlernen, siehe
de.sci.electronics FAQ:
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Andere Methoden, wie viele Treppenhauszeitrelais oder eben KFZ-Blinkrelais, sind sicher teurer, aber weniger Denkarbeit, und fallen nicht unter Selbstbau. Wahlweisse noch eine 12V Lichtorgel und Musik vom Radio, macht wohl auch zufaelliges Geflacker.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
D
Dieter Wiedmann
MaWin schrieb:
Uralte Bastlerschaltung gibts bei ELV: 'Flackerlicht'. Ist Pseudozufall mit ein paar Cd4xxx. Wenn man die Frequenz des Oszillators runterdreht hat man 'zufälliges' Blinken.
Gruß Dieter
J
Joerg
[...]
Da faengt es sich zu lohnen an, ein EZ430 Kit von TI zu besorgen. Kostet m.W. immer noch $20 und dann kann man alles moegliche an Sequenzen programmieren, auch Zufallsverhalten. Fuer vieles gibt's den Sample Code zum Herunterladen.
Gruesse, Joerg
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P
Peter Heitzer
Du könntest einen Pseudozufallszahlengenerator (PRNG) mittels Schieberegister und XOR-Gattern bauen. Evtl. ginge auch ein programmiertes EPROM (z.B. BIOS von altem PC) und ein freilaufender Zähler, der an die Adressleitungen desselben angeschlossen ist. Siehe dazu auch
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Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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Marte Schwarz
Hallo Jörg,
nichts gegen den MSP aber dafür ist der maßlos zu groß und zu teuer, selbst in der billigsten Version. Dafür gibt es doch diese ultrabilligen AVR, nicht? Programmiert wird via Parallelport und Code gibt es garantiert im weiten www-Meer.
Marte
J
Joerg
Schon. Nun schrieb Susan aber, dass sie Laie auf diesem Gebiet ist und dann ist das Friemeln eines AVR an der Parallel Port nicht trivial. Mit viel Pech gibt's an ihrem PC gar keinen LPT Port mehr. Dann faengt das Gebastel erst richtig an, USB-LPT Adapter kaufen, funzt nicht ... Frust.
EZ430 und aehnliche Kits haben den Vorteil, dass man nur die Grundzuege der Programmier-Software erlernen muss und das nuetzt einem spaeter auch noch. Der Rest belaeuft sich auf das Einstoepseln eines USB Kabels. Selbst die Spannungsversorgung des EZ430 kann ueber dieses USB Kabel laufen und eine LED zum Testen ist auch schon mit drauf.
Gruesse, Joerg
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Laut Kai Hamann: PC-Bastelbuch aus dem markt und Technik-Verlag nehme man 3 BlinkLED, denen man jeweils 2 weitere LED in Reihe hinzufügt und dann alle drei Stränge parallel an eine 9 V Batterie klemmt. Das soll angeblich ein ziemlich zufällig aussehendes Blinkmuster ergeben. Ich habs aber selbst nie ausprobiert. Ansonsten nehme man eben den kleinsten Microcontroller, den man auf die Schnelle bekommt und schreibt sich seine "Pseudozufallsroutine" selbst. Vergiss Zufallsroutine schnell wieder. Du willst das Resultat nicht wirklich haben. Ich durfte mal ein "zufälliges" Blitzen fürs Theater aufbauen. Der regisseur wollte mir das anfangs nicht glauben, aber es lief darauf hinaus, dass ich sein Zufallsgespühr über eine Periode abgestoppt hatte und diese Sequenz dann ganz banal in einen kleinen µC eingespielt hatte. Alles andere war ihm nicht zufällig genug ;-)
Marte
M
Markus Marquardt
Das stimmt bei den neueren Modellen so nicht mehr. Dort wird das typische Geräusch erzeugt, aber die Schaltung verwendet entweder garkein oder ein wesentlich leiseres Relais.
Z.B. bei meinem Fahrzeug von '03 übersteuert z.B. der Störungspiepser der Motorelektronik das Blinkergeräusch, der Blinker blinkt natürlich trotzdem :-)
Ciao... Markus
H
Harald Wilhelms
men
bst=E4nden
Ganz einfach: Man setzt einen Regieassistenten vor einen Druckknopf. :-) Im Urlaub habe ich mal den Original - De Lorean aus "Zur=FCck in die Zukunft" gesehen. Der Scheiben- wischer wurde mit der Hand bet=E4tigt. Gruss Harald
H
Harald Wilhelms
sch.
Naja, hoffentlich kriegst Du nicht irgendwann auf der Autobahn bei 180 km/h statt des Tachos einen blauen Bildschirm mit der Aufschrit: "Fatal error" :-) Gruss Harald Ps: Mich interessiert weniger eine Blinkschaltung, sondern eher eine Schaltung, mit der man das typische Blinkrelaisklicken erzeugen kann.
U
Uwe Hercksen
Harald Wilhelms schrieb:
Hallo,
als James Bond z.B. bei Goldfinger auf einer Metallplatte gefesselt war die langsam von einem Laserstrahl zerschnitten wurde, da lag in Wirklichkeit noch jemand mit einem Schweißbrenner unter der Metallplatte in die man vorher einen Schlitz gesägt und wieder zugelötet hatte. Der Laserstrahl war viel zu schwach zum Schneiden, das machte der Schweißbrenner. Nur sah der Mann unter der Platte nicht was oben passierte und hatte Schwierigkeiten den Schweißbrenner synchron zum Laserstrahl zu führen.
Bye
J
Joerg
Am besten einen kleinen uC mit einigermassen breitbandigem Keramikschwinger dran. Oder ein altes Relais mitklickern lassen. Beim uC kannst Du auswaehlen, ob es ratsch-klacker-klack wie bei der Ente machen soll oder das sanfte tchk-tchk eines Benz.
In Kalifornien haben wir jetzt ein ganz anderes Problem. Die vielen Hybrids und Elektroautos machen kein Motorgeraeusch und Fussgaenger und Tiere reagieren auf sie nicht gehoermaessig. Man munkelt, ob man da nicht ein Motorgeraeusch einbauen sollte. Also koennen wir vielleicht neben Klingeltoenen bald Motorgeraeusche runterladen. Formel-1 Sound kostet dann einen Dollar mehr ...
Gruesse, Joerg
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