Am 20.07.24 um 16:09 schrieb Leo Baumann:
Meine Fresse, leg' wie gesagt die Masse an der richtigen Stelle über 0,1 Mief ans Gehäuse, und Ruhe is, wetten?
Am 20.07.24 um 16:09 schrieb Leo Baumann:
Meine Fresse, leg' wie gesagt die Masse an der richtigen Stelle über 0,1 Mief ans Gehäuse, und Ruhe is, wetten?
Am 19.07.2024 um 19:41 schrieb Leo Baumann:
Natürlich nicht, das Netzteil ist ja kein Eigenbau....
Am 20.07.2024 um 21:00 schrieb Roland Krause:
Doch, das ist ein Eigenbau. Ich habe damals sogar die Platinen selber geätzt.
Hallo Rolf,
Du schriebst am Sat, 20 Jul 2024 15:59:33 +0200:
Nicht nachvollziehbar - da die Ladungsträger nur bei Supraleitung streng korreliert "strömen", sind sie immer irgendwie "aus dem Takt" und damit ungleichmäßig unterwegs, wassich halt in Rauschen äußert.
D.h. Du wärst der Ansicht, daß Röhren aufgrund ihrer Funktionsweise mittels frei strömender Elektronen im Vakuum nicht rauschen dürften? (Zumindest nur insoweit, als das Vakuum nicht vollständig ist.) Kennst Du dazu näheres? BTW, in Festkörpern gibt es immer irgendwelche "Klippen", über die der Strom "tröpfeln" müßte, auch in reinen Metallen, die i.a. polykristallin sond. Jeder Übergang zwischen Kristalliten ist sowas und damit eine Rauschquelle, und das gilt sogar für jeden Kristllfehler allein schon. Noch'n BTW: Gibt es eine Untersuchung, ob Supraleitung rauschfrei sein kann? Was kam da ggfs. 'raus?
Am 20.07.2024 um 20:48 schrieb Hartmut Kraus:
Man hör auf! Ich brauche nur den Netzstecker des Netzgerätes zu drehen und alles sieht anders aus. Ich habe Schaltnetzteile in der selben Steckdosenleiste. Macht das Rauschspektrum glatt 15 dBV stärker und glaub man ja nicht dass Dein Kondensator von Minus-Gleichrichter zu Gehäuse-Erde was daran ändert! - Garnichts!
Am 20.07.24 um 23:05 schrieb Leo Baumann:
Alles klar, dann ist also deine "Antenne" das Netz, nicht die Elektronik. Hätte mich auch sehr gewundert, wenn durch ein geerdetes Metallgehäuse noch was durchkommen könnte..
Der würde zumindest unterbinden, dass der Regler die verrauschte Spannung schon als Sollwert kriegt, die also prompt zum Ausgang durchreicht. Lineare Regler sind nämlich affenartig schnell. Deshalb war ich ja erst von Regelschwingungen überzeugt - wenn meine integrierten Regler schwangen, dann auch im MHz-Bereich (bloß nicht mit so einem Spektrum, nur auf einer Frequenz, und haben einen sauberen Sinus produziert). ;) Da hat's dann wie gesagt ein C in der richtigen Größe am Ausgang gebracht. Und dann war die Ausgangsspnnung vollkommen "glatt" - was soll da auch nennenswert rauschen.
Am 20.07.24 um 23:05 schrieb Leo Baumann:
Was hältst du also von einem Netzfilter? Hab' ich in meinem Amp auch drin (der Einfachheit halber aus einem alten PC-Netzteil augeschlachtet):
Am 21.07.2024 um 00:27 schrieb Hartmut Kraus:
Seitdem die Wandwarzen alle Schaltnetzteile sind ist sowieso Hopfen und Malz verloren.
Am 21.07.24 um 00:37 schrieb Leo Baumann:
Das sehe ich nicht so. Wenn so ein Filter mit solchen Transienten fertig wird, dann sind doch wohl ein paar kHz von einem Schaltnetzteil kein Thema. Für das Filter in meinem Amp jedenfalls nicht (und ich habe auch einige Schaltnetzteile in Betrieb).
Aber die "dürfen" ja seit geraumer Zeit gar nicht mehr nennenswert stören, da gibt's strenge Vorschriften, jedenfalls in der EU. Also wenn ich mir mein Filter aus einem alten PC-Netzteil so angucke - kalter Kaffee gegen das, was heute so eingebaut wird.
Am 21.07.2024 um 01:13 schrieb Hartmut Kraus:
Haha - Schaltnetzteile...
Siehe 'mal was mein "abgeschaltetes" Labornetzgerät an seinen Klemmen auswirft, weil in der gleichen Steckdosenleiste 2 Wandwarzen-Schaltnetzteile stecken:
Bitte keine Loblieder auf Schaltnetzteile!
Am 21.07.24 um 02:15 schrieb Leo Baumann:
Ha ha. 30MHz. Für ein Netzfilter doch kein Problem. Oaber wonn's ned wuist ... Und kauf' dir mal zwei neue Wandwarzen, die kosten kein Rittergut.
Am 21.07.2024 um 11:44 schrieb Hartmut Kraus:
Der Bösewicht ist ein LiteOn 12V 4A Schaltnetzteil.- Was ich suche ist ein Filter, dass das Stromnetz vor dem Schaltnetzteil schützt. Ich finde nur Netzfilter für Verbraucher.
Am 21.07.24 um 11:44 schrieb Hartmut Kraus:
Frag' mal Joerg, für den ist (war?)¹ das als Entwickler von Flugzeugelektronik das täglich Brot. Die Netzspannung in einem Flugzeug sieht nämlich verheerend aus. Wie erzählte er mir mal: Viele Geräte schalten sich einfach ab, wenn sie damit überfordert sind. Was er nicht besonders prickelnd fand (und einige "unerklärliche" Abstürze durchaus erklärlich macht, fand ich nun wieder.) ;( Seine Entwicklungen laufen einfach, die filtern eben alles 'raus. Irgendwie nachvollziehbar, dass er als Entwickler gefragt ist (war?)² 😉
[1][2] Was ist eigentlich mit dem los? Früher war er hier quasi der Wortführer, seit einiger Zeit liest man gar nichts mehr von ihm. Jedenfalls war er strikt gegen meine Schutzleiterdrossel.Am 21.07.2024 um 12:15 schrieb Hartmut Kraus:
Joerg ist seit einiger Zeit in Rente und macht jetzt als Funkamateur.
Am 21.07.24 um 11:52 schrieb Leo Baumann:
Die sind in ordentlichen Geräten einfach drin¹ (das ist seit einigen Jahren Vorschrift, sagte ich schon). Also kauf' dir mal ein gescheites. Eins mit 24V/3A (aber "no name", nur "Model: LX-2403", made in China, bei einer ebenso namenlosen, aber schon deutschen Online-Händlerin gekauft) versorgt übrigens meine Lötstation, und an der Steckdosenleiste hängen 8 weitere Geräte - null problemo:
Mein "Labor"- Netzteil (ganz rechts, 2*1,2...24V / 5A) hat übrigens auch noch einen konventionellen Trafo, aber für lineare Regler in dieser Leistungsklasse wäre mir der Kühlungsaufwand einiges zu fett. Also werkeln da drin zwei Schaltregler (vergleichsweise winzig, auch "fertig gekauft").
[1] In PC-Netzteilen übrigens, so lange ich die kenne.Ja mei, dann nimm halt wie ich eins aus einem alten PC-Netzteil, und Ruhe is. (Ich weiß, dass die Berechnung nicht trivial ist, aber dafür gips LTSpice. Das wurde übrigens für die Entwicklung von Schaltnetzteilen aus der Taufe gehoben.) 😉
Am 21.07.24 um 12:22 schrieb Leo Baumann:
So ist das, wenn man alt wird: Da lebt man gerne seinen Erinnerungen aus der Jugend. 😉
Am 21.07.24 um 13:12 schrieb Hartmut Kraus:
Da hat er als Funkamateur u.a. schon Senderendstufen selber gebaut, und sein erster "Job" in Sachen EMV war: Ein Nachbar hat sich beschwert, weil er ihm damit in seine el. Orgel 'reingefunkt hat. Also hat Jörg die Orgel "HF-dicht" gemacht. Wie? An kritischen Stellen einfach 10nF gegen Masse drangelötet. Und feddich, Ruhe war, selbst vor dem (nicht gerade leistungsschwachen) Sender in unmittelbarer Nachbarschaft.
Ähm - sagte ich schon, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden es in deinem Netzteil ein paar Cs an der richtigen Stelle auch schon tun? 😉Am 20.07.2024 um 21:04 schrieb Leo Baumann:
Cool, mein Tipp: 10µF Tantal einfach an die Ausgangsklemmen halten und am Oszi mal schauen, ob der Rauschpegel deutlich sinkt. Passiert nichts, war alles ok. Sinkt der Pegel deutlich: Kondensator innen einlöten.
Am 21.07.2024 um 17:30 schrieb Roland Krause:
... igitt ...
Am 21.07.24 um 18:11 schrieb Leo Baumann:
Richtig. Ein Tantal ist auch nur ein Elko, und dem geht HF am A... vorbei. Wie oft muss ich euch das noch sagen, Ihr "Spezialisten"?
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