Hilfe, Oszillator schwingt

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Hallo,

ich habe einen Uhrenquarzoszillator aufgebaut aber er
schwingt ohne Quarz und mit Quarz auf der falschen
Frequenz.
Die Schaltung habe ich aus http://www.qsl.net/dk1ag/ukw1979_d.pdf
(die 2. Schaltung mit zwei Transistoren).

Da ich das ASCII Zeichenprogamm nicht habe und es hier nicht
läuft muss ich leider den Link angeben.
Sie besteht aus zwei Transistoren.
Die Rückkoplung besteht aus einem Serienwiderstand
von 27k in Serie mit dem Quarz. (Vom Kollektor T1 zu Basis
T2)

Ich habe die Schaltung auf einem Steckbrett aufgebaut weil ich
dachte bei 32kHz sind die Kapazitäten vernachlässigbar.
Je nachdem wo ich die Schaltung auf dem Steckbrett aufbaue
schwingt sie zwischen 10 und 150kHz.

Soll ich versuchen sie auf Lochraster zu löten oder hat
das keinen Zweck und ich muss mir eine neue Schaltung suchen?

Danke
 Martin L.

Re: Hilfe, Oszillator schwingt
Hallo Martin,

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Das sollte bei der Schaltung auf keinen Fall sein - ohne Quarz ist bei
sauberem Aufbau keine Rückkopplung vorhanden.
In der Schaltung fehlen die üblichen Entkoppelkondensatoren von VCC auf
GND. Hast Du schon mal versucht, die Betriebsspannung mit z.B. Kerko 100nF
parallel Elko 10µF zu entkoppeln?

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Das kenn ich ;-)

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Nicht unbedingt. Vor allem eine Kapazizät parallel zum Quarz ist bei dieser
Schaltung recht kritsch. Falls das also mit der Entkopplung nix bringt,
würde ich durchaus das Steckbrett als Fehlerursache sehen.  Nimm aber zum
Aufbau auf Lochraster keine Streifenraster-Platine, sondern Punktraster -
sonst hast Du durch die Kapazität benachbarter Streifen schnell einen
ähnlichen Effekt.

Was ich bei der Schaltung noch vermisse, ist eine sauber definierte
Lastkapazität. Eigentlich sollte auch bei 32kHz C1 einen Wert von ein paar
pF haben (ca. doppelte Lastkapazität des Quarzes), und außerdem auf der
"linken Seite" des Quarzes noch mal ein gleich großer Kondensator nach
Masse sein. Übliche Quarze haben Lastkapazizäten im Bereich 6pF-12pF - ein
möglicher Wert für C1 und den "links am Quarz" angeschlossenen Kondensator
dürfte so 15pF oder 22pF sein. Allein diese Werte bringen ein Steckbrett
schnell ins Aus - allerdings mehr von der Seite der Genauigkeit her.


Tom

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