Flat flex reinstallieren

Jul 24, 2013 8 Replies

Hallo,



oftmals sind Platinen ja durch "flat flex" (Folienleiter) miteinander verbunden und teilweise sind die Steckverbinder auf dem PCB dann Exemplare, in die der Folienleiter nur hineingesteckt und damit festgeklemmt und kontaktiert wird. Heraus bekommt man die Leiter ja noch recht einfach. Aber wie bekommt man sie wieder in den Steckverbinder hinein? Gibt es da einen Trick, mit dem es einfach geht? Bei mir verkantet sich der Folienleiter gerne oder verbiegt sich, statt in den Steckverbinder zu rutschen.



Christian


Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Christian Zietz schrieb:

[...]

Die ich bis jetzt in der Hand gehabt hatte, hatten alle eine Klappe als Oberteil. Klingt jetzt bloed, ich hoffe, Du kannst Dir da 'was drunter vorstellen. Mit dem Finger- nagel am Folienleiter entlang unter das Plastik und vor- sichtig versuchen aufzuhebeln.

hth fritz

Ja, man klappt den Klemmkeil (üblicherweise braun) weg. Beim Einstecken aufpassen, die Dinger gibt es in zwei Varianten mit Kontakten oben oder unten. Ich habe die Dinger ebenfalls in meinem aktuellen Projekt verbaut.

Gruß

Wolfgang

Fritz Schoerghuber schrieb:

Kann ich, die Variante kenne ich nämlich auch. Ich meine aber die Stecker, die eben *keinen* aufklappbaren Teil haben.

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Am .07.2013, 22:19 Uhr, schrieb Christian Zietz =

:

ch

Einige Steckverbindungen haben eine durch unterschiedliche Farben =

gekennzeichnete Klemmverbindung, welche durch ziehen nach oben die =D6ff= nung =

freigibt

-- =

Karl Wilhelm Kuhn

Neben Klappen gibt es auch Schiebevarianten. Zum Öffnen muss man ein Steckerteil erst mal in die Richtung schieben, in die man die Folie rausziehen will.

Servus Christoph Müller http://www.astrail.de

Christoph Müller schrieb:

Ich weiß. Ich meine aber nun einmal die Stecker (siehe OP), "in die der Folienleiter nur hineingesteckt und damit festgeklemmt und kontaktiert wird." Also Stecker *ohne* bewegliche Teile, keine Klappen und keine Schiebeteile. Ich habe mittlerweile recherchiert, dass die dann "low insertion force" (LIF, [1]) heißen. Dummerweise ist die benötigte "insertion force" manchmal nicht so klein.

Also: Wer kann mir hilfreiche Tipps für *diese* Art von Steckern geben?

Christian

[1] : "LIF (Low Insertion Force) / NON ZIF. This style is the most cost effective FFC/FPC connector while still providing reliability. The prepared cable is gently pressed into the insulator slot. There are no moving parts"
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x6DA025CA

Christian Zietz :

Hatte ich auch mal; und da war wohl der Folienleiter einfach zu dick; hab es mit ner Flachpinzette dann doch noch irgendwie reingewürgt gekriegt (erst etwas schräg eine Ecke rein, dann den Rest; es gibt also auch zu beachten: die Dicke des Folienkabels muss zur Schlitzbreite Folien"buchse" passen) und bin danach auf die Teile mit Klapphebel umgestiegen :-), blöderweise sind die Pad-Layouts da alle nicht genormt, so dass es da auch wieder ne Platinenänderung geben musste. M.

Wenn es wirklich keine ZIF (zero insertion force = aufklappbar) Buchsen sind, dann ist i.d.R. der Folienleiter am Ende verstärkt,

*damit* er beim Reinschieben nicht abknickt. Nicht verstärkte Folienleiter in nicht-ZIF Buchsen sind Pfusch.

XL

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