Drahtlose Energieübertragung

May 03, 2006 21 Replies

Liebe Kollegen, anstelle eines Schleifringübertragers (mechanisch, nur begrenzte Haltbarkeit) suchen wir nach einer anderen Möglichkeit, die Stromversorgung für ein rotierendes Gerät zu übertragen (5 Watt sind zu übertragen).



Brainstorming hat schon hervor gebracht:



  • Verkoppelte Luftspulen, vgl. elektr. Zahnbürste
  • Mechanische Kopplung und Unterbringung eines kleinen Generators im zu versorgenden Gerät (uncool)
  • Trick: Aufbau ähnlich Ringkerntrafo, ineinander rotierende Spulen -> Trafo (geht das?)


Aber: gibts da nicht was geschickteres? Im Idealfall was aus dem Regal / fertig erhältliches?



Jeder Rat willkommen,



danke und Gruß Tilo



- Tilo Gockel gockel2000 at ira dot uka dot de // remove the 2k

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Tilo Gockel schrieb:

Wir wissen nicht: Drehzahl(bereich) und Durchmesser des rotierenden Gerätes.

Warum außen kein statisches Magetfeld, rotierend eine oder mehrere Spulen?

"Lichtmaschine" im Kfz macht es ähnlich, nur anders herum.

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Thomas

In der Variantenliste fehlt: Solarzellen & Glühbirnen.

Wenn man auf die Stirnseite der Achse aufsetzen kann: grosse Schalenkernhälften. Das Problem ist das der Luftspalt meist zu üppig wird. Vorteil wäre, daß man eventuell langsame Datenübertragung bidirektional reinwursteln kann. Ob man 5 Watt rausbekommt weiss ich nicht. Weniger Watt wären bei allen Varianten weniger Problem.

MfG JRD

Rafael Deliano schrieb:

Hallo,

f=FCr die geforderten 5 W und f=FCr einen angenommenen Wirkungsgrad der=20 Solarzellen von 10 % und der Gl=FChbirnen von 5 % sowie eines optischen=20 Wirkungsgrades von 50 % ergibt das eine Eingangsleistung von 2 kW, also=20 ziemlich unsinnig das Ganze. Die Rechnung mit anderen gesch=E4tzten Wirkungsgraden zu wiederholen=20 bleibt dem Leser =FCberlassen.

Bye

Tilo Gockel schrieb:

Hallo,

Du m=F6chtest in einer torusf=F6rmigen Spule eine andere ebenfalls=20 torusf=F6rmige Spule rotieren lassen? Und was machst Du mit der mechanischen Befestigung und den Zuleitungen=20 der inneren Spule?

Nein, sowas geht nur mit normalen Spulen, darum noch Schalenkerne oder=20 auch rohrf=F6rmige Kerne. Der gesamte Magnetweg muss m=F6glichst vollst=E4= ndig=20 im Kern liegen, nicht in der Luft. Um m=F6glichst kleine Kerne f=FCr die =

5 W=20 benutzen zu k=F6nnen muss die Frequenz hoch genug sein.

Bye

Tilo Gockel schrieb:

/=20

Hallo,

offenbar hier:

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ohne Schleifringe, nicht magnetisch, aber mit Quecksilber in hermetisch=20 abgeschlossenen Zellen. Mit maximal 0,3 A und maximal 60 V AC oder DC=20 sind 5 W kein Problem. Mit 4, 8 oder gar 12 Zellen habt ihr genug f=FCr=20 Versorgung und Messsignale.

Bye

"Tilo Gockel" schrieb im Newsbeitrag news:e3a2jb$v78$ snipped-for-privacy@news2.rz.uni-karlsruhe.de...

Elektromotor. Rotor mit Spulen ist am rotierenden Geraet fest montiert, daher auch keine Kolletorschleifer erforderlich, einfach anloeten und Brueckgleichrleichrichter dahinter, Magnete sind aussen, Leistung des Motors entsprechend dem Strombedarf.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Liebe Kollegen, das sind coole Tipps, besonders die Quecksilbersache. Werds mal verfolgen.

Nochmal kurz Randdaten, falls noch jemandem was einfällt: ca. 5 Umdr / sek ca. 150 mA bei 24VDC sollen rüber

Vielen Dank! Grüße Tilo

"Uwe Hercksen" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mew.uni-erlangen.de...

Tilo Gockel schrieb:

Hallo,

offenbar hier:

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ohne Schleifringe, nicht magnetisch, aber mit Quecksilber in hermetisch abgeschlossenen Zellen. Mit maximal 0,3 A und maximal 60 V AC oder DC sind 5 W kein Problem. Mit 4, 8 oder gar 12 Zellen habt ihr genug für Versorgung und Messsignale.

Bye

Hallo Uwe,

also ich hab eine Billisch 12V / 8 W Neonleuchte, die als Übertrager einfach nur ein Ferritstab besitzt. Ich gehe mal davon aus, dass das Teil ein mittlerer Störsender ist, aber 8 W scheint man auch mit Luft im Magnetweg ganz gut hinzubekommen.

Marte

Hallo Uwe,

Mit Quecksilber koennte das ein RoHS Problem ergeben. Ich dachte, Ihr duerft jetzt nur noch kompostierbare Bauteile benutzen ;-)

Gruesse, Joerg

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Hallo Tilo,

Da sind keine Luftspulen drin, sondern Ferritkernspulen.

Warum nicht?

Eher per Schalenkernhaelften. Entweder am Ende der Welle, falls zugaenglich, oder an der Seite. Letzteres produziert pulsierende Uebertragung und erfordert einen entsprechenden Kondensator auf der Wellenseite. Man kann aussen mehr als einen Kern anbringen, um die Uebertragungsluecken geringer zu halten. Auf der Welle empfehlen sich eh mindestens zwei Halbschalen, wegen der Auswuchtung.

Zur induktiven Energieuebertragung empfiehlt sich ein wenig Lektuere zum Thema "Series Resonant Converters".

Gruesse, Joerg

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Moin!

Power over WLAN

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Gruß, Michael.

Hallo Michael,

Aber bitte nur mit Atomstromseparator :-))))

Gruesse, Joerg

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"Tilo Gockel" :

Was für einen Sensor/Elektronik willst Du denn da verbauen. Ich würde auf jeden Fall versuchen die 5W auf 5mW oder viel weniger runterzukriegen, das ist eigentlich bei fast allen Sensortypen möglich. Dann ist Dein Energieübertragungsproblem auch keins mehr. (Notfalls würde das dann sogar 10 Jahre mit einer Batterie laufen).

M.

Bitte auf mwnews2@pentax.boerde.de antworten.

Moin!

Aber natürlich! Sonst kommen noch rechtsdrehende Atomstromelektronen in eine linksdrehende Apparatur, nicht auszudenken was die da anstellen!

Gruß, Michael.

Joerg schrieb:

Tja, es fehlte auf der Liste auch noch die auf der Achse befestigte Zitrone mit zwei eingesteckten Metall-Elektroden. :-) Gruss Harald

Tilo Gockel schrieb:

Hallo,

das sind allerdings keine 5 W wie Du schriebst sondern nur 3,6 W. Bei 24 V m=FCsstens schon ca. 200 mA sein was aber auch noch zul=E4ssig w= =E4re.

Bye

Matthias Weingart schrieb:

h.=20

Hallo, =FCbrigens, die 5 mW =FCber 10 Jahre ergeben 438 Wh, bei 3 V w=E4ren das =

146 Ah. Wenn es mit den 10 Jahren aus einer Batterie was werden soll, dann=20 m=FCssten es schon 5 =B5W oder weniger sein.

Bye

Die darf nicht auf die Brainstormingliste weil sie die vielen Watt nicht macht. Würde aber die Überproduktion an Zitrusfrüchten in der EU elegant beseitigen.

Sie haben ja im Datenblatt ganz hinten geschrieben: nicht öffnen und nach Gebrauch an Hersteller zurückschicken. Für ortsfeste Geräte wohl hinreichend ElektroG-konform, wenn auch nicht sehr realistisch.

Entweder man bleibt bei den 5 Watt und sucht sich den letzten Quecksilberschleifring oder einen sehr guten magnetischen Wandler. Beides wohl nichts was man schnell selber entwickeln kann, also teuer kaufen muß. Oder man entwickelt wie schon angesprochen die Anwendungsschaltung so auf Milliwatt um daß sie für übliche "drahtlose Energieübertragung" paßt. MfG JRD

Hallo Tilo.

rafo

Wenn Du die letzte M=F6glichkeit optimierst, landest Du bei der zweiten. :-) Und die geht problemlos mit zig MW (B=FCrstenlose Erregermaschine).

Mit freundlichem Gru=DF: Bernd Wiebus alias dl1eic

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Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Depression. Jeder echte Wettbewerb ist ruin=F6s. Darum beruht jede funktionierende Wirtschaft auf Schiebung. Ich will keine besseren Politiker, ich will ein besseres Volk.

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