Mein EPROMER sagt mir, das dieses EEPROM zum Beschreiben 5V benötigt. Allerdings weigert er sich penetrant, den Typ INTEL D2816A-4 tatsächlich auch zu beschreiben. Er sagt leider nicht warum. Nun ist das EEPROM in NMOS Technik realisiert. Die benötigten 21/25V. Bei einer Internetsuche habe ich dann auch für diesen Typ 21V Schreibspannung gefunden. Soll ich nun meinem EPROMER oder dem Internet Glauben schenken? ;-))
D2816A-4, 5V oder 21V Schreibspannung?
Am 13.06.2012 10:02, schrieb Horst-D.Winzler:
Der ALL-11 kennt bei Intel jedenfalls 2816 und 2816A. Ich glaube mich ganz schwach zu erinnern, dass Intel mal mit einem EEPROm als erster rauskam und dann von anderen rechts überholt wurde mit einer Version die den Spannungswandler von 5V auf Vpp schon onchip hatte und sich dann durchgesetzt hat. Könnte sein, dass der 2816A dann die Nachbesserung von Intel ist.
Gruß, Gerhard
datasheetarchive gehört verboten.
Am 13.06.2012 11:24, schrieb Gerhard Hoffmann:
Ob man die EEPROMs D2816A-4 sowie den DE52B13-350 von seeq wie den EPROM
2716 beschreiben kann? Käme auf einen Versuch an. Allerdings ein teurer Versuch wenn er mißglückt. ;-(Am 13.06.2012 10:02 schrieb Horst-D.Winzler:
Das was Du meinst sind EPROMS, mit nur einem "E". Die werden elektrisch beschrieben und mit UV-Licht gelöscht. Dazu wird eine höhere Spannung benötigt. EPROMs erkennt man am Glasfenster, durch das man den Chip sehen (und löschen) kann.
Der 2816A ist ein EEPROM. Die verhalten sich quasi wie ein SRAM (6116) mit extrem verlängertem Timing. Zum Schreiben legst Du einfach die Daten an und pulst /WE. Je nach Typ erhält man beim zurücklesen erst $80 als Busy-Signal und einige 100ms später dann die Daten, bei anderen Modellen muss man einfach warten.
Mit angepasster SW kannst Du den 2816A genau da einsetzen, wo original ein 6116 reingehört.
Patrick
Am 13.06.2012 13:58, schrieb Patrick Schaefer:
Hallo Patrick, ich wollte ein 21V-EEPROM gegen ein 5V-EEPROM auswechseln. In diesem EEPROM werden Kalibrierdaten abgelegt und R&S sich die Erzeugung der 21V bei dem Gerät gespart hat. Als genialen Ersatz hatte ich mir das 2816A-4 beschafft. Nun scheint es so zu sein, das es sich bei diesem EEPROM auch um einen 21V Typ handelt. Nur stehst nirgend wo drauf. Und die Datenlage ist auch mehr als dürftig.
Am 13.06.2012 15:09 schrieb Horst-D.Winzler:
Der Baustein verhält sich wie ein gewöhnliches 2kB SRAM (6116), bloss dass nach dem Schreiben etwas gewartet werden muss. Eine Programmierspannung gibt es nicht, nur die normale VDD an Pin 24.
2816 oder 2864, die eine separate Programmierspannung benötigen, sind mir noch nie begegnet. Das kenne ich nur von den ganz alten "EAROMs".Das Datenblatt zum 2816A findest Du auf Alldatasheet, da sind auch Timingdiagramme drin.
Patrick
Am 13.06.2012 15:39, schrieb Patrick Schaefer:
Bei den ersten EEPROMS in NMOS-Technik mußte zum Schreiben an Pin 21 (Write Enable) ein 21/25V Impuls angelegt werden.
Da sich meine beiden Intel D2816A-4 einfach nicht beschreiben lassen, war die Vermutung, das sie keine Ladepumpe besitzen. Es würde mich nicht wundern. Die EEPROMS sind bis auf die erste Adresse mit 00 beschrieben. Auf der ersten Adresse steht 3ah.
Möglich ist allerdings auch, das sie mir defekte ICs angedreht haben.
Danke, kenne ich. Hilft mir nur nicht weiter. ;-)
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