Marcel Mueller schrieb:
Klar. Aber typische ESD-Standards gehen von ESD-Pulsen im Mikrosekunden-Bereich aus. Schaffst Du es in so kurzer Zeit den Widerstand an einem Halbleiter-Pin zu messen?
CU, Christian
Marcel Mueller schrieb:
Klar. Aber typische ESD-Standards gehen von ESD-Pulsen im Mikrosekunden-Bereich aus. Schaffst Du es in so kurzer Zeit den Widerstand an einem Halbleiter-Pin zu messen?
CU, Christian
Das steht so gut wie immer drin. Ich habe mal den ersten AD Chip aus einem gerade in Arbeit befindlichen Design genommen:
Da auch. Achtung, grosser File:
Zitat Seite 299 "DC Current per I/O Pin . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40.0mA"
Die ist so gut wie immer angegeben. Wobei das natuerlich nicht kumulativ ist, d.h. man darf nicht ueber alle Pins jeweils abs max reinpusten.
Es gibt Designs der unorthodoxen Art, da wird z.B. ein uC ueber Substratdioden versorgt oder selbige als Gleichrichter benutzt.
Meine erste Frage an den Kunden waere nach Fabrikat und Typennummer des Multimeters. Normale ICs sollten das aushalten. Es sei denn, Ihr baut ganz filigrane HF-Halbleiter. Es gibt Sampler-dioden, da reichen wenige Milliampere und ... pueff. Einer der groessten und immer wieder begangenen Fehler in HF-Designs ist, an der Antenne nicht als erstes einen fetten DC-Pfad nach Masse vorzusehen, etwa in Form einer Spule. Das haelt oft nur bis zum ersten Gewitter. An Unis wird sowas natuerlich nicht gelehrt. Aber es bringt ja auch Auftraege 8-)
Joerg schrieb:
IBTD.
Idee, mit einem Multimeter den Widerstand eines Pins zu messen. Das
Nope.
CU, Christian
Wenn die parasitaere Substratstrecke schonmal hart gekommen war, kann ein Multimeter da auch nicht mehr viel weiter kaputtmachen. Natuerlich sollte man dennoch nicht rantatzen. Aber es ist im Alltag nunmal ueblich, mit dem Multimeter in der Schaltung zu suchen, was los ist. Dafuer muessen ICs ausgelegt werden, ausser wenn es spezielle Sampler oder empfindliche HF-Teile sind. SD5400 waere so ein Beispiel. Wenn man beim Einbau auch nur niessen muss, kann bereits alles vorbei sein.
[...]Hallo Christian,
Du schriebst am Sun, 8 Feb 2015 15:34:04 +0100:
und
igen Entwickler dann nicht mal auf diese Problematik reagieren und, wenn sie
llen,
il
Ja, da hat sich der Hersteller eine Chance auf Erkenntnisse selber verbaut.
...
...
Filigran ist auch eine frage des alters...
Sieghard Schicktanz schrieb:
mA-Bereich aushalten? Wer will das bezahlen?
Absolute maximum ratings.
Habe heute wieder ein Kunden-Labor besichtigt, wo an jedem Tisch ein bis zwei standen.
Oh, Du bist also ein Hobby-Entwickler. Kein Problem. Aber Du solltest nicht eine Erwartungs-Haltung an Chip-Designer haben, die von
CU, Christian
Ich habe uC Schaltungen gesehen, die wurden ueber die Substratstrecken versorgt. Kein Witz. Die haben das eiskalt als Gleichrichter zum Nulltarif benutzt, dauerhaft. Laut abs max konnte der uC m.W. 40mA, ohne Zeitbegrenzung. Natuerlich nur auf je einer Strecke, nicht pro Pin und dann gleichzeitig.
Einer meiner Faelle war eine Schaltung, wo ich notgedrungen regelmaessig in die Substratstrecke musste, Schutzbeschaltung war nicht drin. Hersteller gefragt, und die sagten, solange es unter 10mA bliebe ginge das in Ordnung. Teuer waren all diese Bauteile nicht.
[...]*schauder*
des Chips diese Aussage gilt.
Das geht noch weiter. Man hatte sich auch den Regler gespart und die Quelle war weich. Die "Regelung" lief im Forward Verfahren, man sorgte einfach fuer konstante Grundlast. Da das hauptsaechlich der uC selbst war, haben sie Dummy Code mit hineingepfercht, welcher in Ruhephasen fuer genug Leistungsverbrauch sorgte. Das hatte mir aber niemand gesagt. Irgendwann kam ich mit der Scope Spitze an den Resonator, die Schwingung riss wohl kurz ab, uC zog kaum noch Strom ... *POFF*
Ach ja, es gab natuerlich auch keinen Netztrafo, was der kostet, wo kaeme man hin, hing alles direkt an 120V/60Hz.
Normalerweise werden die abs max Angaben auch gehalten. Kann aber nicht schaden, nochmal nachzuhaken. Aber klar, die Antwort sollte zumindest als Email vorliegen. Bei Gespraechen als bestaetigte Zusammenfassung in Form eines Memo.
Und Du solltest wahrscheinlich "den Fehler suchen", weil das nicht so
Vor allem wie die Angabe des Stroms zu verstehen ist. Nur als absolute maximum rating im Sinne von "es geht nichts kaputt" bzw. "es kommt nicht zum Latch-up" oder wirklich "alles funktioniert wie spezifiziert" bei diesem Strom.
Der Bereich dazwischen ist eine Grauzone in der man sich nicht bewegen
Port-Pin angesteuert - auf einen anderen Wert als die Firmware es befohlen hat.
Deshalb muss man nachfragen. Das geht natuerlich nur bei Firmen, die das Wort Support noch verstehen. Manchmal, etwa bei Analog Devices, war es im Datenblatt angegeben. So in der Art "As long as the input current is kept below x mA the IC will continue to function ..."
Hallo Christian,
Du schriebst am Tue, 10 Feb 2015 21:20:35 +0100:
?artigen
Da gibt's durchaus Firmen, die das als machbar nicht nur ansehen. Weil ich
ben
le "Absolute Maximum Ratings" an "Input clamp current, IIK (VI < 0 or VI > VDD) +- 20mA".
Aber mit brauchbaren Werten. Da gab's sogar mal einen Schaltungsvorschlag
bei dem eine Netzphasenauswertung mittels eines einzigen, direkt an der Phase (110V, USAnien) angeschlossenen Widerstands (199k IIRC) vorgeschlagen wurde
Substrat-Schutzdioden.
weil
den
, bei
tphone oder gar eines Multimeters oder Oszilloskops anwenden kann, tut dem ja keinen Abbruch.
hat...
el an den
...
Es kommt da wohl doch durchaus auch auf das Arbeitsgebiet an, welche
nn Du
hster
nn aber auch dazusagen. Sonst wirkt das so wie der Schrecken eines Taschenuhrmachers, der in eine Grobschmiede kommt und angesichts des
Hi Reinhard,
Reinhard Zwirner schrieb am 04.02.2015 um 22:37:
vorbereitet:
MfG
Stefan
Am Thu, 12 Feb 2015 11:42:05 +0100 schrieb Stefan Krister:
diese preiswerten 3-D Drucker sehe (ich nehme an das geht damit zu erstellen).
her?
Lutz
Hi Lutz,
Lutz Schulze schrieb am 12.02.2015 um 11:55:
Danke! In der Tat war das auch der Hauptgrund, mir einen 3D Drucker zu bauen.
MfG
Stefan
Am 12.02.2015 um 13:21 schrieb Stefan Krister:
Meinst du, dass das so teuer ist? Ich zahle etwa 20,- ? pro kg. Das Material ist aber extrem leicht, man
Ich verwende aber inzwischen 1,75mm Filament in einem MK8 Extruder. Geht wesentlich besser, als der Wade-Extruder mit 3mm Material.
Stefan
Hi Stefan,
Stefan schrieb am 12.02.2015 um 16:42:
5h kann hinkommen. Ich hab die Werte ausm Slicer genommen - kann auch sein, dass das Profil nicht ganz passt. Ich kann das daheim nochmal mitWerkzeuge zur Hand.
MfG
Stefan
Stefan Krister schrieb:
Hallo Stefan,
super, Hut ab!
"druckt": mein Canon-Tintenstrahldrucker kann das leider nicht ;-(!
Ciao
Reinhard
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