ich versuche mir derzeit einen Ueberblick ueber Sensoren zur Erfassung des Erdmagnetfelds zu verschaffen. -> elektronischer Kompass Die Sensoren sollten dabei moeglichst klein (Chip oder Spulenform) und beschaffbar sein. Eigenbauloesungen und Forschungsprojekte sind daher nicht von Interesse.
Mir bekannte Hersteller sind:
Autonnic
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PNI
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Honeywell
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Philips
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Fuer weitere Hinweise auf vergleichbare Sensoren waere ich sehr dankbar.
Gruss Markus
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M
Markus Gronotte
"Markus Mandl"
Was genau interessiert dich denn an dem Magnetfeld? In Flugzeugen sind z.B. zwei oder mehrere unterschiedlich positionierte rotierende Hall-sensoren drin.
lg,
Markus -
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M
Markus Mandl
Markus Gronotte schrieb:
Das mit rotierenden Hallsensoren ist interessant. Es passt nur leider nicht fuer meine Anwendung. Was ich brauche ist eine Marktuebersicht der Sensorhersteller. Letztendlich geht es um ein Redesign eines schon etwas angejahrten elektronischen Kompasses. Derzeit wir ein Fluxgate von Autonnic eingesetzt. Die sind zwar gut aber leider auch etwas gross und teuer.
Gruss Markus
D
Daniel Schramm
Hi Markus,
Philips KMZ51 sind beschaffbar. (sogar bei Conrad, leider nicht zum halben Preis bei Reichelt) Aber beim zusammenstellen der Schaltung helfen die Appnotes von Honywell besser, als die von Philips.
In meiner Diplomarbeit kommen die Sensoren zum Einsatz, darin finden sich auch noch Literaturhinweise zur Auswertung der Messdaten.
erst mal vielen Dank fuer den Hinweis. Ich habe deine Diplomarbeit gerade mal ueberflogen - sieht interessant aus. Kommt Graupner damit demnaechst auf den Markt ? Wenn ich das richtig sehe habt ihr den KMZ ohne die Kompensation betrieben. Wurde die Kompassfunktion auch mal vermessen? Wenn ja, wie gut waren die Ergebnisse ?
Gruss Markus
D
Daniel Schramm
Hi Markus,
:-) (Anfragen von Herstellern sind noch erwünscht.)
Ob man bei digitaler Auswertung der Signale die Kompensation verwendet, hängt wohl hauptsächlich davon ab, ob der Microcontroller beim AD- oder DA-Wandler die höhere Auflösung bietet.
Honywell hatte irgendwo eine Rechnung stehen, dass mit 12Bit AD-Wandlern ohne Kompensation etwa 0,1-0,2 Grad Genauigkeit zu schaffen sein sollen.
Leider war die Funktionsprüfung auf einen Vergleich mit einem normalen Kompass beschränkt und die Messumgebungen auch nicht ganz frei von Störquelle. Gegenüber dem Magnetkompass lagen die Abweichungen bei Pi mal Daume 1-2 Grad.
Achso. Dann ist das für dich wirklich nicht interessant. Die drehenden Hallsensoren werden irgendwie genutzt um die Schräglage des Flugzeugs zu bestimmen, weil die Gravitation in Kurven ja idR nicht aussagekräftig genug ist.
lg,
Markus
D
Daniel Schramm
Hallo,
dafür gibt es üblicherweise Kreiselkompass-Systeme in den Flugzeugen, weil auch ein Magnetkompass nicht überall den richtigen Wert anzeigt. (unregelmaessigkeiten im Erdfeld)
Der Magnetkompass dient zusammen mit Winkelbeschleunigungs- und Beschleunigungssensoren dazu (heute auch noch GPS), den Kreisel nachzujustieren.
Zur Flugregelung enthält diese Webseite viele nützliche Informationen:
Das würde zumindest erklären warum es für die gleiche Sache teilweise mehrere Anzeigen gibt ;)
Kann gut sein.
M
Markus Mandl
Daniel Schramm schrieb:
..
Hallo Daniel,
danke noch mal fuer die Info. Wenn ihr das Teil nicht weiter kalibriert habt sind 1-2 Grad schon recht ordentlich. Fuer diese Art von Anwendung sollte es allemal reichen. Die Appnotes von Honeywell werde ich mir demnaechst mal ansehen. Derzeit tendiere ich allerdings eher zu den PNI Sensoren - die scheinen halbwegs bezahlbar zu sein (~2 Eur./Stk) und recht ordentliche Signale zu liefern. Bei Honeywell habe ich da eher 10-20 Euro im Kopf - muss ich demnaechst mal anfragen.
Gruss, Markus
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