staubresistenter Industriedrucker?

Jan 15, 2007 4 Replies

Hallo,



für ein elektronisches BDE- und Prozessleitsystem suche ich dringend solide Belegdrucker (A4, S/W). Die Drucktechnologie (Tinte, Laser, Nadel



- nur kein Thermo) ist mir eigentlich egal, solange es sich um ein halbwegs staubdichtes Gehäuse mit einem nachfüllbaren Papierfach (also keine offen liegenden/stehenden Blätter) handelt.



Trotz intensiver Recherche konnte ich bisher nur die Riesen-Ratter-Maschinen von Tally entdecken, die ungefähr den Anforderungen entsprechen. Aber die kosten selbst gebraucht um die 500 Euro und nehmen nur Endlospapier (Blattware wäre mir lieber).



Einsatzort ist eine Druckerei/Großbuchbinderei mit reichlich Papierstaub



- der hat bisher jeden normalen Office-Drucker nach spätestens 4 Wochen erledigt und von den etwas robusteren preiswerten Tintendruckern hat keiner ein vernünftiges Papierhandling.



Man könnte natürlich die Drucker irgendwie einhausen - aber das ist auch nicht gerade preiswert und zur Entnahme des Ausdrucks muss das Gehäuse geöffnet werden ...



Ideen, Vorschläge? Danke.



Frank


Frank Esselbach schrieb:

Vieleicht aktiv mit Lüfter dafür soregn, das der Staub fernbleibt? Ka müßte immer laufen, iss nur so ne Idee.

- Nadeldrucker gibt's auch mit Einzeleinzug

- 500E ist nicht teuer

- In Plastikfolie einpacken, mit Klettverschluessen und umschlagen ist schon ziemlich gut Staubdichtheit möglich.

- regelmäßig staubsaugen (lassen) wär trotzdem nicht verkehrt

Einen fröhlichen Tag wünschend LOBI

Eine Idee hätte ich, aber keine Ahnung ob es bei euch realisierbar ist. Für den Drucker eine Einhausung bauen, hinten und seitlich zu, nach vorne offen so das man zur Papierentnahme ran kommt. Dann die Abluft einer Staubabsaugungsanlage (nach der Filterung) als "Zuluft" für den Drucker verwenden, so das im Bereich um den Drucker immer ein "sauberer" Luftstrom herrscht, und der Dreck erst garnicht zu dem Drucker hin kommt.

Alternativ nur eine Einhausung, nach vorne irgentwie leicht zu öffnen oder ggf sogar offen. Dürfte den Staubanfall auch schon deutlich reduzieren, wenn der Drucker nicht mehr "im freien" steht.

mfg. Markus

"Frank Esselbach" schrieb im Newsbeitrag news:1hrz54i.1v67mfy1v1cd4wN% snipped-for-privacy@ghostlink.de... ..

Hi, heutzutage sind die nicht mehr so zu sehen, aber sicher noch beschaffbar, man nennt das "Schallschutzhauben", gabs richtig gut mit Transparentzdeckel und Papierzufuhr. Die Zuluft per Filter verhinderte früher das Einsauen des Büros mit Druckerpapierstaub. Den drehst Du einfach um....schon ist das Ding absolut Staubdicht, kann angeguckt werden und bei Bedarf entladen werden. Große Modelle sehen glatt aus wie Brutkästen. Ansonsten tut es jede Art halbwegs staubdichter Schrank (mit Glastür), den Du per Staubfilter mit Luftüberdruck verpustest. Das hält den dann innen sauber. Sowas klappt sogar in extremer Umgebung mit Modellvitrinen, erinnere mich da an eine Musterauslage in einer Schleiferei, dichte Staubwolken aus den Abzügen waberten übern Hof, die Klapptürvitrine mit Spiegeleinlegern war pikobello blitzeblank....jedenfalls innen. An den Beschlägen bildeten sich kleine Staubwehen, die saubere Luft von innen.....und das war Korundstaub, popeliges Papier ist ja nichtmal halb so abrasiv.

mfg, gUnther

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