Notloesung: Nachträglich Lötstopp aufbringen

Feb 11, 2008 11 Replies

Hallo, alle,



gibt es irgendwo in Kleinstmengen ind für Privatleute Klebefolien geringer Dicke oder Lack oder andere Empfehlungen, die (nachträglich, weil Leiterbahnen blank) verhindern, dass sich Lötzinn unkontrolliert ausbreitet (und nach Murphy unter SMD Schlüsse erzeugt)? Es handelt sich hier um eine Leiterplatte, von der nur ein Stück existiert und deren Neudesign nach den Regeln der Kunst aus Termingründen nicht mehr geht.



Grüße Günter


change 11 in reply adress to 1

Hallo Günter!

Günter Richter schrieb:

Wenn es sich um eine Platine handelt, die unbestückt ist und ohne Lötstopp gefertigt wurde, könnte ich mir vorstellen, daß die Artikelnummer 150151021056 auf IhhBäh nachträglich etwas bringt (da UV-härtend). Ansonsten befürchte ich, daß die meisten Lacke >300°C nicht wirklich etwas bringen - aber ist nur eine Idee von mir ...

cu

Stef@n

Günter Richter schrieb:

Lötstopp-Laminat "Dynamask", gibt es als einzelne Bögen z.B. hier:

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Verarbeitungsanleitung dazu gibt's im Download-Bereich.

Grüße, Andy

Evtl. mit Kapton-Band abkleben?! Gibt's überall dort, wo es gute Elektronik gibt ;)

thomas.kindler@gmx.de

Thomas Kindler schrieb:

Ausreichend dünnes Kaptonklebeband hab ich noch nirgends gesehen.

Gruß Dieter

Ausreichend wofür? Das Zeugs, was ich da hab' ist ungefähr so wie normaler Tesa-Film. Geht bei mir noch als "Klebefolie geringer dicke" durch.

Sowieso ist mir nicht klar, wie man Lötstop nachträglich aufbringen soll.. ohne Strukturierung isses doch irgendwie witzlos und grobes Abkleben kann man sich sparen (ok, wenn die Platine nicht gerade über die Welle gezogen werden soll).

thomas.kindler@gmx.de

Hi, versuch mal Positiv 20 von KontaktChemie/CRC. Wenn man den mit einer Heissluftpistole bei ~150-200Grad langsam einbrennt (Farbe wechselt von lila auf braun), wird er ziemlich hart und kann problemlos als Lötstoplack dienen. Man sollte allerdings nicht zuviel Hitze nehmen, damit die Platine nicht leidet. Bei Pertinax würde ich es sein lassen... Und bei einem Einzelstück sollte man auch vorher mit vergleichbarem testen.

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Georg Acher schrieb:

auf

Bei

Mit nochmals belichten durch Lötstoppmaske?

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

für Positiv 20 reicht Papier und Laser/Tintendruck locker als Folie aus und einige Minuten UV. Ist ja keine hohe Auflösung nötig.

Gruß Jan

Auch das geht, habe ich schon mal ausprobiert. Taugt aber nicht für Lötbäder, dazu sind die Kanten zu rauh und das Lötzinn bleibt kleben. Für die Anwendung des OPs könnte ein Pinsel auch schon reichen, da muss man nicht unbedingt belichten.

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

=?UTF-8?B?R8O8bnRlcg==?= Richter schrieb:

Ich hab' hier eine Fläschchen...

Stannol Abdeckmaske 100 Art.No. 190573

zum Abdecken von Kontakten und Flächen auf Leiterplatten

...steht da drauf.

Funktioniert beim Wellenlöten, beim Reflow habe ich es noch nicht probiert. Scheint auch schon reichlich alt zu sein. Vielleicht gibt es das noch. Ich kann von hier aus nicht ins WWW.

Gruß

Joachim

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