Eingeschaltene LEDs detektieren ?

Jul 02, 2006 7 Replies

Hallo,



ich suche nach einer Moeglichkeit, mehr oder weniger zuverlaessig eine blinkende oder auch leuchtende LEDs (verschiedene LED, rot, gruen, gelb, gruen waere mir erst einmal am wichtigsten) mit einem uC zu detektieren. Diese sind in Elektrogeraeten eingebaut und ich moechte sie (ohne das Geraet zu oeffnen, also von aussen) detektieren (Anloeten von Kabeln an die LED geht leider nicht). Einer der Anwendungsfaelle ist ein gruene LED, die in einem gewissen Abstand fuer etwa 100ms aufleuchtet.



Was nimmt man dazu am besten ? Reicht fuer solche Faelle ein Fotowiderstand ? Oder ist dieser fuer das nur kurze Leuchten zu traege ? Oder lieber gleich eine Fotodiode oder ein Fototransistor, weil empfindlicher ? Ist es empfehlenswert, fuer jede Farbe einen passenden Detektor zu nehmen oder gehen dort alle ? Gibt es Schaltungsvorschlaege ?



Gruesse,



Martin


"Martin Maurer"

blinkende oder auch leuchtende LEDs (verschiedene LED, rot,

detektieren. Diese sind in Elektrogeraeten eingebaut und

(Anloeten von Kabeln an die LED geht leider nicht).

fuer etwa 100ms aufleuchtet.

Oder ist dieser fuer das nur kurze Leuchten zu

empfindlicher ? Ist es empfehlenswert, fuer jede Farbe

Schaltungsvorschlaege ?

Such dir eine beliebige Schaltung eines diskret aufgebauten Optokopplers (Also keon OK Gehäuse sondern Fototransistor etc..) raus und ersetzte die Sendende-LED durch dein Gerät.

"Martin Maurer" schrieb im Newsbeitrag news:44a7a893$0$22410$ snipped-for-privacy@authen.yellow.readfreenews.net...

Man nimmt Phototransistoren, aber der entscheidene Teil ist die mechanische Montage, damit kein Licht von aussen reinfaellt, sonst glaubt dein uC bei Sonnenschein, das die LEDs an sind.

+5V | |< Phototransistor |E +--- uC-EIngang | 2k2 (veraenderbar, veraendert die Empfindlichkeit) | GND
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Du kannst versuchen eine LED der gleichen Farbe als Detektor zu nehmen. Wenn sie mit Licht von der gleichen Energie (E = h * \nu) also der gleichen Farbe angestrahlt wird, misst Du eine schwache Fotospannung mit spezifischem Wert je nach Farbe (Bandluecke).

Ob superhelle besser sind oder ob man ein klares Gehaeuse nehmen soll kann ich Dir nicht sagen. Einfach mit einem Multimeter an der LED ausprobieren.

mit besten Grüßen, Jonas Stein

"MaWin"

ein Hochpass mit ziemlich niedriger Grenzfrequenz hilft vll. Könnte man dann gleich Differentiell aufbauen und durch die Flanke damit einen Interrupt auslösen ;)

Hallo,

streiche das Wort Fotospannung und setze Fotostrom. Die Spannung ist bei Fotoelementen stärker vom Halbleiter, als von der Lichtintensität abhängig und ändert sich nur recht wenig.

Der Fotostrom ist die entscheidende Kenngröße. Dementsprechend sieht auch die Empfängerschaltung anders aus, man verwendet einen Strom->Spannungswandler und keinen Spannungsverstärker.

Appnote:

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Allgemeines zu OpAmps

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Daniel

.~. Daniel Schramm Phone: +492316108112 Mail:daniel.schramm@gmx.de /V\ Max-Planck-Str. 20 Mobile:+491788839848 ICQ: 35816985 // \\ 44536 Lünen Fax: +4923196989961 WWW: pinguin.sauerland.de /( )\ Germany ^`~'^

"Markus" schrieb im Newsbeitrag news:44a7b94c$0$26273$ snipped-for-privacy@newsread2.arcor-online.net...

Hilft gegen was ? Leuchtstofflampenlicht ? IR-Fernbedienungen ? Wenn jemand durch die Sonne geht oder ein Mobile im Wind darin pendelt ?

Lass dir gesagt sein, ein Hochpass hier hier wohl kaum.

Und auf sehr hoher Frequenz (Ansteigszeit einer eingeschalteten lED liegt ja so im 10-Nanosekundenbereich) wird sich mehr elektrische Stoerungen einfangen, als einem lieb ist.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Oh, wenn Festkörperphysik und Quantenmechanik nur so einfach wären... Eine rote LED als Empfänger geht für Gelb und Grün, aber man braucht schon sehr empfindliche Messgeräte, um einen Wirkungsgrad grösser Null festzustellen.

Faabe der Fotostrom

20 mA Superbright BPW43 BPW34 roteLED Lichtquelle rot 40 uA 250uA 0 gelb 2 uA grün 10 uA 40uA 1 uA

LDR: 100-200 Ohm, was an 1-2 Volt so ungefähr 10'000 uA ausmacht. Er ist im Sichtbaren überall ungefähr gleich empfindlich. BPW43 ist eine Winz-Photodiode im LED-Gehäuse, BPW43 was grossflächiges und der LDR war schon so 8mm gross. Für Phototransis kann man wohl die BPW43-Ströme mit

100 multiplizieren. Si-Detektoren sind aber im nahen IR maximal empfindlich und eher mau für blau ;-) Möglichst viel vom Licht einfangen ist der Knackpunkt.

Genau, dann merkt man allerdings, dass das wohl die unempfindlichsten Detektoren sind. OK, schwarzlackiertes Peltierelement ist auch nicht so der Knaller.

mfg Rolf Bombach

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