Dass das Ganze viel mit der Kompressibilität von Gummi zu tun hat, glaube ich erst mal weniger. Wichtiger wird der Plattenabstand des Kondensators sein, weil dieser die Kapazität verändert und für Ladungsverschiebungen bzw. Spannungsänderungen sorgt. die dann ausgewertet werden können. Außerdem ist es im Sprachgebrauch ziemlich wurscht, ob man nun Vollgummi, Noppen-, Rippen- oder Schaumgummi verwendet. Dann sieht es auch mit der Kompressibilität ganz anders aus.
Servus Christoph Müller
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R
Ralph A. Schmid, DK5RAS
Eine PLL, und die Änderung der Regelspannung auswerten. Damit hat man einen stabilen Ausgangspunkt... Freilich geht auch einfach ein Oszillator und ein Integrator, schon klar.
M
Michael Rübig
Christoph Müller schrieb:
Ja aber wenn Du auf eine große Gummimatte trittst, dann wird die unter Deinem Fuß dünner, klar. Aber da Gummi praktisch nicht kompressibel sondern nur elastisch ist, schiebt sich das verdrängte Volumen unter Deinem Fuß raus und bildet einen Wulst, hier wird das Gummi also dicker. Im Bereich unter Deinem Fuß steigt die Kapazität also an, da der Abstand geringer wird. Um Deinen Fuß außenrum wird die Kapazität aber kleiner. Auf die gesamte Matte betrachtet ändert sich die Kapazität also nicht, damit bleibt auch die Spannung konstant und der Messeffekt mickrig.
Nimmt man Schaumgummi, bildet sich kein Wulst um Deinen Fuß und die Kapazität nimmt tatsächlich zu, was zu einer Spannungsverminderung führt.
Michael
G
gUnther nanonüm
"Michael Rübig" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net... ..
Hi, soweit ist die Theorie schlüssig.
Auch das stimmt (noch).
Hier ist es auch noch korrekt. Ist aber jetzt die "Grenze".
Das stimmt so nicht. Denn Gummi ist ein Material, daß nur sehr wenig "kriecht", das ausweichende Material bildet also einen mehr oder weniger kugelförmigen Wulst um den Fuß, wobei das Volumen in der Kugel deutlich effizienter gesammelt wird als es unterm Fuß ausweichen kann. Nach Deiner Rechnung müßte es ja rund um den Fuß eine fußgroße Fläche geben, die sich anhebt....
führt.
Aber Schaumgummi dehnt dafür seine Oberfläche stärker, das Alu kann sich zwar ausdehnen und strecken, aber Du wirst Alufolie nicht wieder zusammenschieben können. Soein Folie-Schaumgummi-Stapel würde nach wenigen Betätigungen Knitterstellen aufweisen, und das Alu ist gegen derartige mechanische Belastungen extrem sensibel, es wird schnell kristallisieren und brechen. Dann entstehen fußförmige "Inseln" in der Folie. Um dauerelastische Sensoren zu bauen, ist Alu denkbar schlecht geeignet. Ich täte lieber einen Plastik-Hohlraum "betreten", dessen Innendruck per Druckdose abgenommen wird. Könnte man auch "antistatisch" per Silikonschlauch machen, grandiose Möglichkeit, jedwede Stromleitung aus "Kindeshand" fernzuhalten.
mfg,
gUnther
>
> Michael
M
Michael Rübig
gUnther nanonüm schrieb:
Stimmt, da hast Du wohl recht.
Das nächste Problem. Naja, als Hobbybastler hat man ja Zeit, das alles auszuprobieren und zu opimieren. Alternativ könnte man auch Hasendraht oder ähnliches nehmen. Das ermüdet nicht so schnell.
Auch Gummi und Alufolie dürften Probleme machen.
H
Harald Wilhelms
Genau, die sprechen dann von sog. Materialaufwerfungen. Gruss Harald
P
Peter Heitzer
In einer Funkschauausgabe in den 80ern des letzten Jahrtausend war AFAIR eine Schaltung, die einen auf einer Seite geschlossenen Plastik- schlauch mit einer Electred-Mikrophonkapsel auf der anderen Seite des Schlauches verwendete, um Fahrzeuge zu zählen. Wenn der Schlauch komprimiert wird, erzeugt das im Mikro heftige Impulse. So einen Schlauch kann man auch unter dem Teppich verlegen.
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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