Re: Verständnisproblem Zeitrelais-Datenblatt

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On 14 Jul 2003 19:52:04 GMT, snipped-for-privacy@aol.comdeleteme (Moritz

Moin!

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[Finder 87.41]

Dieses Relais braucht:

a) Eine Versorgung, die bei Wechselspannung zwischen 24V und 240V
liegen darf (S.122 im Datenblatt - nach der Nummer am unteren
Seitenrand). Diese Versorgung muss auch noch _während_ Deiner
Nachlaufzeit da sein, es ist die _Versorgung_ des Relais.

b) Eine Schaltspannung, bei Wechselspannung ebenfalls zwischen 24V und
240V (S.125 im Datenblatt, steht neben der grünen 87)


Dabei darf b) eine andere Spannung sein als a), nutzt aber einen
Kontakt gemeinsam mit a).


Ich sehe da zwei Möglichkeiten:

Wenn Du an 115V dauerhaft (vor dem Schalter) kommst:

a) bekommt 115V dauerhaft, das heißt _vor_ Deinem Schalter.
b) bekommt 115V geschaltet.


Wenn Du NICHT an 115V dauerhaft (vor dem Schalter) kommst:

a) bekommt 230V dauerhaft.
b) bekommt 230V geschaltet über ein kleines Relais, das widerum von
den 115V geschaltet wird.


Wie gesagt, würde das Relais auch mit verschiedenen Spannungen
arbeiten - es braucht aber für Betrieb- und Schaltspannung eine
gemeinsame Masse (bzw gemeinsames N). Ob das in Deiner sonstigen
Verkabelung gegeben ist (woher kommen die verschiedenen Spannungen
230/115V?) kann ich von hier nicht sagen. Wäre mir auch zu riskant,
die beiden Zweige indirekt über a) und b) zu verbinden, sonst kanns
mal weh tun - zB wenn jemand die 115V vor dem Relais abklemmt und
plötzlich 230V auf der vermeintlich stromlosen Leitung schwimmen.

Die oben genannten Möglichkeiten sollten die saubersten Lösungen sein.

Gruß,
Michael.

Re: Verständnisproblem Zeitrelais-Datenblatt
Nachtrag:

Vielleicht findest Du ja auch irgendwo das 87.61 - das kann zwar nur
max. 10 Minuten, dafür brauchts keine extra Versorgung, sondern eben
nur einen Schalteingang.

Gruß,
Michael.

Re: Verständnisproblem Zeitrelais-Datenblatt
On 17 Jul 2003 19:02:42 GMT, snipped-for-privacy@aol.comdeleteme (Moritz

Hi!

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Ist das ein sog. Spartrafo? Der sieht nämlich so aus:

--------X
        X
        X
230V    X--------
        X
        X    115V
--------X--------

Sowas nimmt man gerne für 230/115V-Wandlung. Man spart dabei eine
Wicklung (nämlich die extra Wicklung für 115V), hat dafür aber keine
galvanische Entkopplung zwischen den beiden Seiten. Vielleicht hat er
ja drei Anschlüsse, oder Du siehst, daß zwei verbunden sind, oder es
ist sogar was entsprechendes aufgedruckt. Lässt sich nichts erkennen,
kannst Du mit einem billigen Durchgangsprüfer messen, ob eine
Verbindung zwischen 230V- und 115V-Seite besteht (natürlich nur im
beiderseitig komplett abgeklemmten Zustand).

Hast Du einen Spartrafo, so.....

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.....sind die beiden Potentiale von Haus aus verbunden. Die gemeinsame
(unten gezeichnete) Leitung des Spartrafos gehört dann an den für
Betrieb und Schalten gemeinsamen Kontakt des Zeitrelais.

Hast Du keinen Spartrafo, so _könntest_ Du natürlich eine Leitung des
Trafo-Eingangs mit einer Leitung des Trafo-Ausgangs verbinden. Dann
ist der Trafo "nach außen" auch ein Spartrafo und weiter wie oben.

AAAber: Die Art, wie Du fragst, macht mich doch skeptisch, ob am Ende
nicht Du oder jemand anderes danebenliegt.


Erklär doch mal mehr, was Du damit überhaupt machen willst. Zum
Beispiel frage ich mich, warum Du den Schalter nicht _vor_ den Trafo
setzt. Dann hast Du ungeschaltete (vor dem Schalter) 230V für den
Betrieb des Zeitrelais und geschaltete (zwischen Schalter und Trafo)
230V zum Schalten des Zeitrelais.


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Meint er wohl.

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Dein Relais hat alles schon drin, um mit Spannungen von 24 bis 240V
geschaltet zu werden.

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Eben.


Ja.


Gibts Master-Slave-Steckdosen (die automatisch einen Slave-Verbraucher
schalten, wenn der Master-Verbraucher Strom zieht) auch mit
Ausschaltverzögerung?

Gruß,
Michael.

Re: Verständnisproblem Zeitrelais-Datenblatt
On 19 Jul 2003 10:55:30 GMT, snipped-for-privacy@aol.comdeleteme (Moritz

Hi!

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Dazu gleich mehr...

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Leider schreibst Du nicht, was für ein Master das ist.

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Ja das geht.

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Das geht auch.

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Jepp, ABER:

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Ja.


Messen kannst Du schlecht, da Du ja nur was siehst, wenn die 115V
geschaltet sind, also wenn das Gerät unter Strom steht *autsch*.
Also ich würds aufschrauben und die Leitungen verfolgen.

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L und N darfst Du wohl tauschen, aber dann an allen Anschlüssen.

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Eben so gehts nicht, da ja der Schaltstrom von B1 nach A2 fließen muss
- und von N nach N oder von L nach L fließt nix.

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Wenn Du mit "Ader" = "entweder L oder N" meinst: ja.

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Kommen wir zum Problem:
Dein Master hat eine Steckdose. Dort möchtest Du einen Stecker
reinstecke, das geschaltete N abgreifen und zum Relais führen.
Angenommen, Du hast nun herausgefunden, welche Leitung der Steckdose L
führt - was hindert jemanden daran, den Stecker umzudrehen? Dann
schaut sich Dein Relais N an und tut gar nix (immerhin gehts nicht
kaputt, bloß geht Deine Kühlung nicht mehr). Das gleiche betrifft den
Stecker zwischen Trafo und Master (wenns da nen Stecker gibt).

Ich würde noch immer eins der folgenden tun:

Saubere Lösung 1:

Baue den Trafo _und_ das Relais in das Gehäuse des Master, dann
verdreht Dir keiner die Leitungen. Klemme die Innereien von der
Steckdose ab und ans Relais an, dann kannst Du die Steckdose auch
gleich für die geschalteten 230V nehmen. Wenn da kein Platz ist, oder
Du Dir das nicht zutraust:

Saubere Lösung 2:

Steck einen Stecker in die geschaltete Steckdose und führe _beide_
Leitungen auf die Spule eines ganz simples Relais, wie Fin 22.21 in
120V-Version. Das zieht dann immer an, wenn der Master die geschaltete
Spannung rausgibt. Und mit diesem Relais schaltest Du dann die
Schaltspannung (115V oder 230V, das kannst Du Dir aussuchen) auf das
Zeitrelais. Das heißt, beim Zeitrelais schaltest Du A1 auf L und
A2 auf N und das simple Relais schaltet die Verbindung zwischen A1 (L)
und B1. Vorteil: Das simple Relais interessiert sich nicht dafür, von
wo es L und von wo es N bekommt. Und es verbindet auf jeden Fall A1
und B2.

Gruß,
Michael.


















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Re: Verständnisproblem Zeitrelais-Datenblatt
On 22 Jul 2003 18:40:00 GMT, snipped-for-privacy@aol.com (Moritz at home)

Hi Moritz!

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Klingt nach nem dicken Trafo.
Steht das Gerät in ner Uni? Muss da nicht eh "aus
versicherungstechnischen Gründen" ein Elektriker ran?

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Davon ging ich eigentlich aus.

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Das ist gut.

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Vorausgesetzt, man findet denn eins mit 115V Spulenspannung.

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Das sollte - unter der gleichen Voraussetzung - auch kein Problem mehr
darstellen.

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Biddeschön!
Nur, besonders da das Gerät wohl kaum bei Dir zuhause steht, achte auf
die Sicherheit. Bringst Du die Relais in einem vorhandenen
Sicherungskasten unter? Passen dürften sie ja. Wenns ein eigenes
Gehäuse dafür gibt, dann wohl am besten Plastik, daran kann man keinen
gezwiebelt kriegen (aber auf Brandschutz achten). Und ordentliche
Zugentlastung nicht vergessen!

Gruß,
Michael.

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